Würde im Alter: Haushaltsnahe Hilfen gesetzlich absichern – Kostenstelle jetzt schaffen!

Das Problem

Petition zur Schaffung einer Kostenstelle für haushaltsnahe Unterstützung im Alter

Petitionsführerin: D. Demirci – unabhängige Pflegeberaterin und Entwicklerin eines Versorgungskonzepts für haushaltsnahe Hilfen im Alter

Anliegen:

Mit dieser Petition setze ich mich für die Einrichtung einer öffentlichen Kostenstelle ein, die hilfebedürftige Menschen im hohen Alter unterstützt, solange sie geistig klar sind und ihren letzten Lebensabschnitt in den eigenen vier Wänden verbringen möchten. Aktuell mangelt es an gesetzlichen Regelungen für Menschen, die nicht pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung sind, aber trotzdem auf haushaltsnahe Hilfen angewiesen sind, um selbstbestimmt leben und in Würde sterben zu können.

Ein besonders tragischer Fall:  
Herr KJK (†2025) stellte vor über sechs Monaten einen Antrag auf Ausweitung seiner Unterstützung, da er zunehmend auf Hilfe im Alltag angewiesen war. Trotz seiner schweren gesundheitlichen Einschränkungen und der ärztlich begleiteten Dialyse wurde über diesen Antrag bis zu seinem Tod keine Entscheidung getroffen.

Er verweigerte mehrfach die stationäre Aufnahme, aus Angst, in einem Heim isoliert und entmündigt zu sterben. Stattdessen wurde ihm durch eine persönliche Assistenz ermöglicht, in seiner vertrauten Umgebung zu bleiben. Die Unterstützungsleistung ging weit über das offiziell genehmigte Maß hinaus – getragen aus Verantwortung, Mitgefühl und dem Bestreben, eine unterlassene Hilfeleistung zu verhindern.

Ein Tag vor dem geplanten Gutachten verstarb Herr KJK in seinem Zuhause – nicht allein, sondern begleitet und in Würde. Er wurde mit den Füßen voran aus seiner eigenen Wohnung getragen, so wie er es sich gewünscht hatte. Sein Fall steht exemplarisch für viele andere und macht den dringenden Handlungsbedarf deutlich.

Forderungen:

1. Die Einführung einer eigenständigen öffentlichen Kostenstelle zur Finanzierung haushaltsnaher Hilfen für Menschen im hohen Alter ohne Anspruch auf reguläre Pflegeleistungen.
2. Eine gesetzliche Klarstellung, dass Altersschwäche allein kein Pflegefall im Sinne der Pflegeversicherung sein muss, aber dennoch Unterstützungsbedarf begründet.
3. Die Möglichkeit, niedrigschwellige Dienste wie Begleitung, Haushaltsunterstützung und Alltagsassistenz ohne aufwendige Pflegegradeinstufung abrechnen zu können.
4. Die würdevolle Alternative zur Heimunterbringung: mehr ambulante Versorgung durch befähigte, lokal vernetzte Anbieter.
5. Respekt und strukturelle Unterstützung für alle, die mit Herz und Engagement für das Lebensende anderer Menschen Verantwortung übernehmen.

Ziel der Petition:

Wir wollen einen Wandel: Weg von pauschaler Heimunterbringung und Fremdbestimmung, hin zu Selbstbestimmung, Verbleib im eigenen Zuhause und mehr Menschlichkeit im letzten Lebensabschnitt. Die Fallgeschichte von Herrn KJK zeigt eindringlich, wie notwendig diese Reform ist. Damit kein Mensch mehr gegen seinen Willen "bettfertig" gemacht und entmündigt wird.

Unterstützen Sie diese Petition für eine würdevolle Zukunft im Alter!

Mit herzlichem Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung

D. Demirci  
Unabhängige Pflegeberaterin  
Unterschrift: ____________________________

avatar of the starter
Döner DemirciPetitionsstarter*in

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Das Problem

Petition zur Schaffung einer Kostenstelle für haushaltsnahe Unterstützung im Alter

Petitionsführerin: D. Demirci – unabhängige Pflegeberaterin und Entwicklerin eines Versorgungskonzepts für haushaltsnahe Hilfen im Alter

Anliegen:

Mit dieser Petition setze ich mich für die Einrichtung einer öffentlichen Kostenstelle ein, die hilfebedürftige Menschen im hohen Alter unterstützt, solange sie geistig klar sind und ihren letzten Lebensabschnitt in den eigenen vier Wänden verbringen möchten. Aktuell mangelt es an gesetzlichen Regelungen für Menschen, die nicht pflegebedürftig im Sinne der Pflegeversicherung sind, aber trotzdem auf haushaltsnahe Hilfen angewiesen sind, um selbstbestimmt leben und in Würde sterben zu können.

Ein besonders tragischer Fall:  
Herr KJK (†2025) stellte vor über sechs Monaten einen Antrag auf Ausweitung seiner Unterstützung, da er zunehmend auf Hilfe im Alltag angewiesen war. Trotz seiner schweren gesundheitlichen Einschränkungen und der ärztlich begleiteten Dialyse wurde über diesen Antrag bis zu seinem Tod keine Entscheidung getroffen.

Er verweigerte mehrfach die stationäre Aufnahme, aus Angst, in einem Heim isoliert und entmündigt zu sterben. Stattdessen wurde ihm durch eine persönliche Assistenz ermöglicht, in seiner vertrauten Umgebung zu bleiben. Die Unterstützungsleistung ging weit über das offiziell genehmigte Maß hinaus – getragen aus Verantwortung, Mitgefühl und dem Bestreben, eine unterlassene Hilfeleistung zu verhindern.

Ein Tag vor dem geplanten Gutachten verstarb Herr KJK in seinem Zuhause – nicht allein, sondern begleitet und in Würde. Er wurde mit den Füßen voran aus seiner eigenen Wohnung getragen, so wie er es sich gewünscht hatte. Sein Fall steht exemplarisch für viele andere und macht den dringenden Handlungsbedarf deutlich.

Forderungen:

1. Die Einführung einer eigenständigen öffentlichen Kostenstelle zur Finanzierung haushaltsnaher Hilfen für Menschen im hohen Alter ohne Anspruch auf reguläre Pflegeleistungen.
2. Eine gesetzliche Klarstellung, dass Altersschwäche allein kein Pflegefall im Sinne der Pflegeversicherung sein muss, aber dennoch Unterstützungsbedarf begründet.
3. Die Möglichkeit, niedrigschwellige Dienste wie Begleitung, Haushaltsunterstützung und Alltagsassistenz ohne aufwendige Pflegegradeinstufung abrechnen zu können.
4. Die würdevolle Alternative zur Heimunterbringung: mehr ambulante Versorgung durch befähigte, lokal vernetzte Anbieter.
5. Respekt und strukturelle Unterstützung für alle, die mit Herz und Engagement für das Lebensende anderer Menschen Verantwortung übernehmen.

Ziel der Petition:

Wir wollen einen Wandel: Weg von pauschaler Heimunterbringung und Fremdbestimmung, hin zu Selbstbestimmung, Verbleib im eigenen Zuhause und mehr Menschlichkeit im letzten Lebensabschnitt. Die Fallgeschichte von Herrn KJK zeigt eindringlich, wie notwendig diese Reform ist. Damit kein Mensch mehr gegen seinen Willen "bettfertig" gemacht und entmündigt wird.

Unterstützen Sie diese Petition für eine würdevolle Zukunft im Alter!

Mit herzlichem Dank für Ihre Aufmerksamkeit und Unterstützung

D. Demirci  
Unabhängige Pflegeberaterin  
Unterschrift: ____________________________

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Döner DemirciPetitionsstarter*in

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