
Foto: Luchs zdenek-machacek-Sc4QuCtbDYA-unsplash
Liebe Waldschützer in ganz Deutschland,
unser letzter Newsletter in diesem Jahr hat als Schwerpunktthema die Rückkehr der Großkarnivoren Luchs und Wolf in Deutschland. Und dann gibt es noch einen weiteren wichtigen Kollegen auf dieser Ebene, den Fuchs. Unsere Liebe zum Wald muss die natürlichen Bewohner der Waldwildnis einschließen.
Wir haben nicht das Recht, Wald und Wild voneinander zu trennen. Im Gegenteil: ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Wäldern muss ihr natürliches Gleichgewicht respektieren – übrigens genau das, was wir auch von anderen Ländern mit ihrer großartigen Tierwelt, ob in Steppen, Tropen oder Meereslandschaften erwarten.
Seit etwa 20 Jahren leben mit Luchs und Wolf wieder zwei große Beutegreifer in deutschen Wäldern – ein historisches Comeback nach ihrer Ausrottung im 19. Jahrhundert. Doch während die Luchse durch gezielte Wiederansiedlungsprojekte zurückkehrten, wanderte der Wolf auf natürlichem Wege aus Osteuropa ein.
Diese Rückkehr stellt uns vor neue Herausforderungen – ökologisch, politisch und gesellschaftlich. Wie gehen wir damit um? Wie können Mensch, Wolf und Luchs koexistieren? Die intensive wissenschaftliche Begleitung dieser Entwicklungen liefert wertvolle Erkenntnisse über Biologie, Ökologie und Management beider Arten.
Nicht vergessen möchten wir an dieser Stelle aber ein wertvolles, durch Menschenhand geschundenes kleines Raubtier unserer Wälder: den Fuchs als enorm wichtigen Bestandteil der "Gesundheitspolizei" der Natur.
Eine hohe Fuchsdichte ist ein wichtiger Teil gesunder Ökosysteme mit ausreichend Beute und Nagetierpopulationen, die gleichermaßen von Luchs, Wolf und Fuchs und selbstverständlich auch von Raubvögeln und kleineren Raubtieren im Zaum gehalten werden.
Hier findet Ihr den gesamten Newsletter mit Beiträgen zu Luchs, Wolf und Fuchs!
https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/
Den Waldschützern, Wäldern und ihren Bewohnern alle guten Wünsche für das Neue Jahr 2026!