
Bushnell Entfernungsmesser, Suunto Neigungs- und Höhenmesser und Bitterlichstab (Foto: wikipedia - Moorochs - Eigenes Werk)
Liebe Waldschützer in ganz Deutschland,
unser aktueller Newsletter hat das Schwerpunktthema „Forsteinrichtungsplan“. Zunächst einmal die Grundlagen dieses so wichtigen Instruments in den bewirtschafteten Wäldern: In Deutschland ist die Forsteinrichtung ein zentrales Instrument des sogenannten nachhaltigen Waldmanagements. Sie soll dazu dienen, die nachhaltige Nutzung und den Schutz der Wälder sicherzustellen (§ 11 Bundeswaldgesetz, Waldgesetze der Länder). Das Ergebnis einer Forsteinrichtung ist das Forsteinrichtungswerk oder der Forstbetriebsplan.
Viele Kommunen, Städte und Gemeinden stehen alle 10 Jahre vor der Aufgabe, im Rahmen des Forstwirtschaftsplans (FEP) entscheidende Weichen für ihren Wald zu stellen. Da jedoch die meisten Gemeinderäte und selbst Bürgermeister keine eigene Fachkenntnis auf diesem Gebiet besitzen, folgen sie häufig den Vorgaben der Forstverwaltung - was nicht selten gravierende Folgen für den Wald nach sich zieht. Wenn es um den Forstwirtschaftsplan geht, fühlen sich viele Gemeinderäte nicht ausreichend informiert und reagieren verunsichert.
Der Forsteinrichtungsplan (FEP) ist also das zentrale Instrument, um den Gemeinde-, Kommunal- und Stadtwald zukunftsfähig zu gestalten – als Klimaschützer, Hochwasserrückhaltefläche, Biodiversitätsraum und Erholungswald. Wir haben eine Vorlage entwickelt, um Gemeinderäten die Möglichkeit für kritische Fragen oder auch Forderungen zu stellen. Die Vorlage setzt klare Prioritäten: Schutz der Natur, nachhaltige Bewirtschaftung und Sicherung außerwirtschaftlicher Leistungen des Waldes.
Damit Sie sich bei eigenen Projekten oder Beratungen an einem praxisnahen Beispiel orientieren können, stellen wir Ihnen eine Vorlage zum Download bereit. Sie enthält Kernziele, verbindliche Vorgaben, Schwammwald-Konzepte sowie konkrete Handlungs-empfehlungen für eine natur- und klimaschonende Waldbewirtschaftung.
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