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Heizen mit Holz gilt als „natürlich“ und „klimaneutral“ – doch wussten Sie, dass beim Verbrennen von Holz erhebliche Mengen giftiger Schadstoffe freigesetzt werden?
Das passiert in Ihrem Wohnzimmer:
- Feinstaub (PM2,5): dringt tief in die Lunge ein, erhöht das Risiko für Asthma, Herzinfarkt und Schlaganfall
- Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): krebserregend – entstehen beim unvollständigen Verbrennen von Holz
- Stickoxide (NOₓ): belasten Atemwege, begünstigen chronische Lungenerkrankungen
- Rußpartikel: lagern sich in der Lunge ab und können bis ins Gehirn vordringen
Formaldehyd & Benzol: stehen im Verdacht, das Erbgut zu schädigen
Kinder, ältere Menschen und Asthmatiker sind besonders gefährdet – aber betroffen sind alle, auch Ihre Nachbarn!
Zahlen, die erschrecken:
Schon ein moderner Kaminofen kann täglich mehr Feinstaub freisetzen als ein LKW auf 500 km Fahrt – und das inmitten ihres Wohnzimmers (Quelle UBA)!
Ultrafeinstaub (PM1 und kleiner):
Besonders gesundheitsschädlich, da diese Partikel tief in die Lunge und ins Blut gelangen. Holzöfen emittieren davon Millionen Partikel pro cm³ Abgas.
Schadstoffcocktail:
Bei der Verbrennung entstehen neben Feinstaub auch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Dioxine, Furane und Stickoxide (NOₓ) – viele davon sind krebserregend.
Innenraumluft:
Beim Nachlegen oder Öffnen des Ofens gelangen kurzzeitig 50–100 µg/m³ Feinstaub in die Raumluft – das übersteigt den WHO-Grenzwert deutlich.
Verzicht auf Holzverbrennung:
Gut für Ihre Gesundheit.
Gut für Ihre Nachbarn.
Gut für die Luft.
Und mehr Wald als Schutz für uns Menschen im Klimawandel!