Petition updateWälder sind keine Holzfabriken - es reicht!!!"Jahrhunderthochwasser" – sehenden Auges in die Katastrophe!
Susanne EckerGermany
Nov 11, 2024

Hochwasserszenarien betreffen nicht nur einige, sondern viele Regionen in Deutschland - das Hochwasser in Spanien mit vielen Toten und unermesslichen Schäden ruft die Bilder aus dem Ahrtal wieder auf. Katastrophen ohne Ausweg? Mitnichten! Seit langem wird die wichtige Rolle der Schwammwälder im Hochwasserschutz betont – und bundesweit konsequent missachtet. Starkregen und Hochwasser drohen aufgrund des Klimawandels fast überall. Wo bleibt die Reaktion? Die Referentenentwürfe zum dringend erforderlichen neuen Bundeswaldgesetz (BWaldG) sind mittlerweile ausgebremst!

 

Ein Bericht aus dem Schurwald in Baden-Württemberg

Während wir zum Thema Rückegassen, Maschinenwege und Drainagekanäle recherchierten, regnete es rund um den Schurwald ohne Unterlass. Das war Ende Mai und noch bevor wir den Artikel veröffentlichen wollten, regnete es über manchen Regionen rund um den Schurwald so extrem und mit teils katastrophalem Ausmaß. Man hörte im Radio von überlaufenden Regenbecken, von verstopften Brücken und Abflüsse mit Holz und Kleinholz. Jahrhunderthochwasser geisterte durch die Medien. Am Ende kamen binnen 48 Stunden Regenmengen von über 140 l/m² zusammen. Wir haben uns dazu entschlossen, den Beitrag noch einmal zurückzustellen und tiefer in die Recherche und Dokumentation einzusteigen, um der Frage nachzugehen, welchen Einfluss Rückegassen, Maschinenwege und Drainagekanäle nach einem Starkregenereignis auf Hochwasser in den Tälern rund um den Schurwald haben.... 

Ein Schwammwald ist ein Schutzwald

Ein intakter Waldboden - wohlgemerkt intakt - kann auf der Fläche von 1 ha 4.000.000 Liter Wasser speichern - 4 Millionen Liter auf 10.000 m² oder 400 Liter pro m². Ein Starkregenereignis hat bis zu 100 l/m² und ein Extremwettereignis von bis zu 250 l/m² zur Folge, das ist viel und zeigt, wie wichtig die Funktion des Schurwaldes als Schutzwald in Zeiten der Klimaerhitzung für die Regionen ist. Nur ein Beispiel - der Neckar war bei Esslingen kurz vor dem Überlaufen - hätte es 24 Stunden länger geregnet - und davon ist in der Zukunft auszugehen - wäre der Neckar über die Ufer getreten. Bad Cannstatt und Stuttgart liegen tiefer als Esslingen. Man mag sich ein solches Szenario gar nicht ausdenken.

Allein vor diesem Hintergrund muss ein Umdenken, mit den Wäldern im Allgemeinen und mit dem Schurwald im Speziellen, stattfinden.

Den vollständigen Artikel lesen auf der Homepage der BBIWS (BundesBürgerInitiative Waldschutz).....

 

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