
Ist es notwendig und sinnvoll einen intakten Wald für einen Solarpark sowie Industrie- & Gewerbeflächen abzuholzen? Wir meinen NEIN!
Von der Aufmerksamkeit der meisten Bürger unbemerkt, soll im Osten Brandenburgs zwischen Hohensaaten, Neuendorf und Oderberg ein riesiges Projekt verwirklicht werden, dessen Gefahrenpotenzial für diese Region noch nicht ausreichend geklärt ist.
Auf 680 ha will die Lindhorst Gruppe einen Energie- & Gewerbepark bauen. Dafür sollen 370 ha Wald gerodet und die Flächen teilweise versiegelt werden (zum Vergleich: Das ist größer als das Bebauungsgebiet der Tesla Gigafactory Grünheide!).
Völlig übersehen wird dabei, welch unschätzbaren Wert ein seit Jahrzehnten minimal bewirtschafteter Wald nicht nur als Lebensraum für Tiere (wie zum Beispiel Uhu, Seeadler und Schwarzstorch), sondern auch für uns Menschen hat. Statt eines „minderwertigen Waldes”, wie von dem Investor behauptet, befindet sich dort ein vielschichtiger Mischwald, der neben seiner natürlichen Bedeutung ein besonders wichtiges Landschaftskühlungselement ist. Versiegelte Flächen hingegen führen erwiesenermaßen zu einer stärkeren Erhitzung und verschlechtern dadurch die Situation des regionalen Wasserhaushalts. Dazu kommt, dass das dort ebenfalls geplante Rechenzentrum gekühlt werden muss, was in der Regel mit Unmengen von Wasser geschieht, welches dieser Region dann nicht mehr so wie bisher zur Verfügung stehen kann. Genauso wenig wie das Wasser, das für die potentiell angestrebte Herstellung von Wasserstoff benötigt wird. Außerdem ist zu erwarten, dass eine Entnahme des Waldes zur Störung des Mikroklimas führt und dadurch der Boden weiter austrocknet.
Alles in allem ist der Schaden für eine ohnehin schon von Trockenheit betroffen Region kaum abzusehen.
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