Aggiornamento sulla petizioneWälder sind keine Holzfabriken - es reicht!!!RLP-Pfälzerwald: Naturnahe Waldbewirtschaftung oft noch Fehlanzeige!
Susanne EckerGermania
25 ago 2022

Willst du den Wald vernichten, pflanze Fichten, Fichten nichts als Fichten. Das sagte 1903 der Förster Felix von Hornstein.

Heute brennen die Wälder. Die Wälder? Nein, die forstlichen Nadelholzplantagen. Das Totholz in diesen Beständen, das zur Verbesserung der Bodenqualität beitragen sollte, wird nun allgemein hinterfragt und das "Aufräumen" des Waldes und damit die drastische Reduktion von Totholz soll den Wald vor dem Feuer retten.

Natürlich ist das Unsinn und ein Affront wider besseres Wissen gegen die Erfordernisse des Natur- und Artenschutzes, der gerade in naturnahen Wäldern (die übrigens nicht gut brennen, da sie keine Harze und Öle enthalten), das stehende und liegende Totholz dringend braucht.

Nicht zu verwechseln ist das Totholz naturnaher Wälder mit den Überbleibseln intensiver Holzernte (Kronenholz und die Reste abgestorbener Fichtenbestände, die im Gegensatz zu dem von Feuchtigkeit vollgesogenen Totholz wie Zunder brennen und nicht selten in Riesenstapeln lange im Wald verbleiben).

Hätte die konventionelle Forstwirtschaft, wie schon jahrzehntelang von Naturschutz, Waldexperten und auch einigen Forstleuten gefordert, den Waldumbau zum Mischwald mit hohem Laubholzanteil (Buche, Eiche) und die naturnahe Waldbewirtschaftung (Mosaikstruktur durch Mischung verschiedener Baumalter) gefördert, würden wir heute nicht vor den dramatischen Waldbrandgefahren und anderen Katastrophen stehen.

Durch die Trockenheit der letzten Jahre sind vor allem die Monokulturen der Fichten, die von ihrer Herkunft her ein Gebirgsbaum mit hohem Wasserbedarf und Liebhaber von Nebeltagen sind, extrem geschwächt, was katastrophale Folgen, nämlich das Fichtensterben in vielen Regionen Deutschlands hat.

Artikel weiterlesen auf der Homepage der BBIWS...

 

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