Mise à jour sur la pétitionWälder sind keine Holzfabriken - es reicht!!!Heute am 25. Juni 2019: BBIWS ruft mit Unterstützern den "Tag der Buchenwälder" aus!
Susanne EckerAllemagne
25 juin 2019

Deutschlands Buchenwälder sind in Gefahr!

In Zeiten des Klimawandels und Artensterbens sind alte Buchen und Buchenwälder unverzichtbare Verbündete, die besser geschützt werden müssen. Sie wirken als CO2 Speicher und als Garant für die im Rotbuchenwald heimische Artenvielfalt. Doch gerade unsere alten Buchenwälder genießen keinen ausreichenden Schutz. Das muss sich ändern!

Die BundesBürgerInitiative WaldSchutz (BBIWS) ruft deshalb gemeinsam mit ihren Unterstützern Michael Succow Stiftung, Nationalpark Hainich, Naturwald Akademie, ROBIN WOOD und Wohllebens Waldakademie den 25. Juni 2019 erstmals zum "Tag der Buchenwälder" aus. Schirmherr des "Tages der Buchenwälder“ ist Prof. Hans Dieter Knapp.

Er leitete die Internationale Naturschutzakademie Insel Vilm des Bundesamtes für Naturschutz seit ihrer Gründung im Jahr 1990 bis 2015 und ist ein unermüdlicher Kämpfer für einen besseren Schutz von Buchenwäldern. Professor Knapp hat maßgeblich dazu beigetragen, dass wertvolle Buchenwaldgebiete in Deutschland und Europa heute zum UNESCO-Weltnaturerbe zählen.

Peter Wohlleben hat einen Videokommentar zum "Tag der Buchenwälder" erstellt. Hier der Link:

https://www.facebook.com/PeterWohlleben.Autor/videos/2371605189789098/?t=2

Der 25. Juni wurde aus gutem Grund gewählt: An diesem Tag vor acht Jahren erhielten fünf deutsche Buchenwaldgebiete von der UNESCO die Anerkennung als serielle Weltnaturerbestätten. Mit diesem weltweit bedeutsamen Prädikat waren Hoffnungen für einen besseren Waldschutz verbunden, die nach Auffassung der BBIWS bis heute nicht erfüllt wurden: Deutschland nimmt seine internationale Verantwortung für den wirksamen Schutz seiner Buchenwälder nicht wahr.

Siehe „Alternative ROTE LISTE Buchenwälder“ von Norbert Panek unter

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/der-tag-der-buchenwälder-25-juni

und "Alternativer Waldzustandsbericht" der Lübecker Naturwald-Akademie 

https://naturwald-akademie.org/presse/pressemitteilungen/alternativer-waldzustandsbericht/

Erschütternde Fakten

Von Natur aus wären 70 Prozent der Landfläche Deutschlands von Buchenwäldern bedeckt. Buchenwald-Ökosysteme wären demnach der natürlich vorherrschende Vegetationstyp, der einen bedeutenden Anteil der natürlichen Artenvielfalt unseres Landes beherbergt.

Die Arealverluste der in Deutschland vorkommenden Buchenwald-Typen liegen zwischen 50 bis 90 Prozent. In Deutschland haben deshalb nur Buchenwald-Fragmente überlebt. Es gibt kaum noch alte Buchenbestände mit dicken, stattlichen Bäumen. Deren Anteile liegen im Schnitt mittlerweile bei unter 5 Prozent der gesamten bundesweiten Waldfläche, da 70% dieser Fläche in den letzten 200 Jahren systematisch mit Nadelhölzern aufgeforstet wurden.

Die Lage ist dramatisch. Alle Buchenwald-Typen, die in Deutschland vorkommen, sind in ihrem naturnahen Bestand hochgradig gefährdet und mangelhaft geschützt. Details hierzu in der beigefügten "Alternativen ROTE LISTE Buchenwälder“ von Norbert Panek. In bewirtschafteten Buchenwäldern, zu denen auch viele FFH-Schutzgebiete gehören, können Bäume kaum noch alt werden, da sie bereits im späten Jugendstadium gefällt werden. Das Fehlen der alten Baumgeneration hat aber fatale Auswirkungen auf die Artenvielfalt im Wald.

Sofortiger Holzeinschlagstopp gefordert

Die BBIWS, ihre Mitglieder und Unterstützer fordern daher die politisch Verantwortlichen in Bund und Ländern auf, wirksame Schutzstrategien einzuleiten, um die noch vorhandenen, naturnahen Restbestände der Buchenwälder als "Nationales Naturerbe"dauerhaft zu sichern.

Weitere Informationen und Download Faltblatt unter 

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/der-tag-der-buchenwälder-25-juni/

Waldschäden melden auf Waldreport.de

Gegen großflächige Rodungen, Verwüstungen im Wald und die Zerstörung von Waldwegen können sich Menschen ab sofort online wehren. Den Waldspaziergang aktiv für Artenvielfalt, den Schutz von alten Bäumen und das Klima nutzen – das ist die Idee der neuen Webseite Waldreport.de.

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