
Liebe Unterstützer/Innen - immer mehr Bürger gehen mit wachen Sinnen durch Ihren Wald und wehren sich gegen die ganzjährige industrielle Nutzung des Staats- und Kommunalwaldes, die unter dem Vorwand von "Nachhaltigkeit" und "Guter fachlicher Praxis" die Altbäume restlos einschlägt, die Erholung in den verwüsteten Gebieten unmöglich macht, den Tieren den Rückzugsraum nimmt und die empfindlichen Böden zerstört. Wir müssen als Bürger unsere Stimme erheben, anstatt vor einer gewinnorientierten Lobbypolitik zu resignieren!
Birgit Kronschnabl schreibt uns:
Ich mache mir große Sorgen wegen der zunehmenden Zerstörung unseres Waldes im Raum Landshut, Niederbayern. Die betroffenen Waldgebiete liegen nordöstlich von Altdorf bei Landshut, genannt Klosterwald sowie der Wald bei Eugenbach, genannt Bucher Graben (zwischen Eugenbach und Furth) und sind vorwiegend Staatswald.
Seit ca. 5 Jahren schreitet die Zerstörung unaufhaltsam voran. Riesige Harvester Fahrrinnen, die den Boden zerstört haben, oft komplette Rodung von Waldflächen oder Entnahme vorwiegend alter Bäume. Zumeist wird, wenn wieder aufgeforstet wird, eine monotone Fichtenplantage errichtet. Tiere sieht man im Vergleich zu früher überhaupt nicht mehr.
Ich wende mich an Sie, weil ich unbedingt eine weitere Zerstörung aufhalten möchte. Für mich war der Wald immer der letzte Erholungsraum in der monoton gestalteten Landschaft aus monokulturell bewirtschafteten Feldern und Schweineställen. Seit der angeblich ökologischen Energiewende, hat die Entnahme von Holz zur Energiegewinnung extrem zugenommen. Sogar an der A 92 wird die gesamte Randbepflanzung abgeholzt!
Sie sind die Einzigen, die das Thema ansprechen und eine Petition gestartet haben, die ich natürlich bereits unterschrieben habe. Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ war ein Erfolg, aber bringt es auch zeitnah positive Veränderungen für den Wald? Wenn es so weitergeht gibt es bald keine großen Bäume oder naturnahe Wälder im Wirtschaftsforst mehr!