
Wie die Siemens AG vorgegangen ist und vorgeht und Stand der Dinge
Ich habe aktuell in einem Video vor dem Berliner Siemens Dynamowerk am 14. September 2024 auf das Band gesprochen, was im Werk wie geschehen ist. Das was ich beschreibe ist die typische tatsächliche Vorgehensweise der Siemens AG, wenn sie Geschäftsteile für mehrere Milliarden an Unternehmen oder wie in diesem Fall US Finanzinvestoren verkaufen will, während die Siemens Beschäftigten erhebliche Nachteile erleiden müssen.
Was bei der Siemens AG geschehen ist und wie sie üblich vorgeht.
Stand der Dinge ist auch, dass die allgemeine Öffentlichkeit über die Vorgehensweise so gut wie gar nichts erfährt.
Ich kritisiere sehr, dass unsere Politiker und die Gewerkschaft und jetzt aktuell auch die Tagespresse sich dieser Problematik der "Arbeitsplatzbeseitigung", wie ich es nennen will, nicht annimmt. Es geht um gut bezahlte später die Rente sichernde Arbeitsplätze für jeden Einzelnen, die Voraussetzung eines lebenswerten Lebens bis ins hohe Alter sind. Das Ausmaß des andauernden ununterbrochenen Schrumpfprozesses bei Siemens Deutschland seit tatsächlich 30 Jahren trotz Milliarden-Konzern-Gewinn ist eklatant und nicht mehr akzeptabel. Wenn in diesem Maß solche Arbeitsplätze verloren gehen, fehlen sie auch nachfolgenden Generationen.
Der ständige Verlust eines wertvollen Arbeitsvertrags ohne eigenes Verschulden mit einem Unternehmen, das Milliarden-Gewinne macht, ist auch menschlich und gesellschaftlich gesehen m. E. zu kritisieren. Ich habe gesehen, was eine solche Geschäftsstrategie mit den Menschen macht, und es ist unakzeptabel.
Ich empfinde es als schlimm und seltsam, dass Vorstände, die ja auch Menschen sind, keine besseren Wege finden, eine Aktiengesellschaft zu leiten, während sogar ich zumindest die Möglichkeit sehe. Das Beispiel des Dynamowerks zeigt: Die Siemens AG weiß seit vielen, vielen Jahren, dass sie diesen Geschäftsbereich nicht halten, aber einen anderen schaffen möchte. Es wäre ausreichend Zeit gewesen, die Beschäftigten für den neuen Geschäftsbereich weiterzubilden, statt sie nun gegen ihren Willen über nicht gewünschte ihnen finanziell Nachteile bringende Altersteilzeiten, (im Übrigen unverhältnismäßig niedrigen) Abfindungen, Vorruhestand sogar bis hin zur Kündigung von Behinderten loszuwerden.
Ich könnt sehr helfen, wenn Ihr Eure Freunde und Familienmitglieder bittet, die Petition zu unterzeichnen (unbedingt bitte prüfen, ob die Unterschrift gezählt ist) und zu teilen.
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Ich würde mich freuen, wenn mich besonders Siemensianer und Ex Siemensianer ihr (früheren) Kollegen unterstützen.