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Vorschlag für Neujahrsansprache 2013: Leistung von Menschen mit Behinderungen würdigen (@RegSprecher)

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

in den vergangenen Jahren haben Sie zu Recht immer wieder auf Leistungsbereitschaft und Solidarität in unserem Land hingewiesen. Sie haben sich dafür bei Arbeitgebern und -nehmern in Ihren Neujahrsansprachen bedankt.

Wir bitten Sie: Setzen Sie ein Zeichen. Würdigen Sie diesmal auch die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit von Menschen mit Behinderungen in Deutschland in Ihrer kommenden Neujahrsansprache am 31.12.2013.

Menschen mit Behinderung tragen ebenso zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und erhöhten Steuereinnahmen bei wie die vielen Millionen anderer Arbeitnehmer. Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende entgegen und mit diesem auch das von Ihrer Regierung ausgerufene Jahr der Inklusion.

Zeigen Sie zum Jahresschluss den vielen tausend Arbeitnehmern mit Behinderung und solchen, die es werden wollen, dass es sich lohnt zu kämpfen und werfen Sie ein Blick zurück auf das vergangene Jahr. Ermuntern Sie Unternehmen, dass es richtig und sinnvoll ist, Menschen mit Behinderungen als Arbeitskräfte einzustellen und dass Sie politisch in den nächsten Jahren noch vieles in diesem Bereich bewegen wollen.

Seit Jahren bemühen sich Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände darum, das Bild von Behinderten in der Öffentlichkeit zu verändern. Noch immer werden gehandicapte Menschen von einem Großteil der Bevölkerung nicht als arbeitsfähig und bereichernd angesehen, sondern im Besten Falle von Mitleid begleitet. Vielfach wird übersehen, dass Menschen mit Behinderungen ebenso leistungsfähig und mindestens ebenso leistungswillig sind, wie jeder andere Bürger auch.

Die Realität im Jahr 2013 gestaltete sich anders, als dies noch vor wenigen Jahren der Fall gewesen ist. Heute sind eine Vielzahl von Menschen mit Behinderungen in geregelten Arbeitsverhältnissen beschäftigt oder gar selbst als Arbeitgeber tätig, beispielsweise dann, wenn sie für ihre Assistenz Hilfskräfte selber anstellen. Trotzdem machen sich der generelle wirtschaftliche Aufschwung und der Aufschwung am Arbeitsmarkt bei den Menschen mit Behinderungen nicht bemerkbar. Sie werden im Berufsleben noch immer stark behindert oder gar ausgegrenzt. Schulabgänger oder ausgebildete Fachkräfte mit Behinderungen haben es deshalb schwer auf dem Arbeitsmarkt. Vorurteile, fehlendes Wissen über Hilfen und Ängste bestimmen viel zu oft den Ausgang einer Bewerbung. Zeitgleich werden behinderten Menschen Perspektiven genommen und Rechte nicht anerkannt, beispielsweise wenn es um die finanzielle Gleichstellung bei Vermögen und Einkommen geht oder der Bezahlung von Menschen in Behindertenwerkstätten. Sie werden so systematisch in die Armut geführt, aus der sie sich selber nicht befreien können. Das wollen wir nicht.

Vielen Dank für die Beachtung.
Mit Hochachtung

 

Erstunterzeichner:

Anastasia Umrik
Samuel Koch 
Raul Krauthausen
Constantin Grosch
Julia Probst

Letter to
Bundeskanzlerin Angela Merkel
Regierungssprecher Steffen Seibert
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel,

in den vergangenen Jahren haben Sie zu Recht immer wieder auf die Bereitschaft zur Leistung und die solidarische Hilfe in unserem Land hingewiesen und sich für diese bei Arbeitgebern und -nehmern in Ihren Neujahrsansprachen bedankt.

Wir bitten Sie: Setzen Sie ein Zeichen und würdigen Sie die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit von Menschen mit Behinderungen in Deutschland (als ein Aspekt der Bereicherung für eine Gesellschaft).

Sie tragen ebenso zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und erhöhten Steuereinnahmen bei wie die vielen Millionen anderer Arbeitnehmer. Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende entgegen und mit diesem auch das von Ihrer Regierung ausgerufene Jahr der Inklusion. Zeigen Sie zum Jahresschluss den vielen tausend Arbeitnehmern mit Behinderung und solche, die es werden wollen, dass es sich lohnt zu kämpfen und werfen Sie ein Blick zurück auf das vergangene Jahr. Ermuntern Sie Unternehmen, dass es richtig und sinnvoll ist, Menschen mit Behinderungen als Arbeitskräfte einzustellen und dass Sie politisch in den nächsten Jahren noch vieles in diesem Bereich bewegen wollen.

Seit Jahren bemühen sich Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände darum, das Bild von Behinderten in der Öffentlichkeit zu verändern. Noch immer werden gehandicapte Menschen von einem Großteil der Bevölkerung nicht als arbeitsfähig und bereichernd angesehen, sondern im Besten Falle von Mitleid begleitet. Vielfach wird übersehen, dass Menschen mit Behinderungen ebenso leistungsfähig und mindestens ebenso leistungswillig sind, wie jeder andere Bürger auch.

Die Realität im Jahr 2013 gestaltete sich anders, als dies noch vor wenigen Jahren der Fall gewesen ist. Heute sind eine Vielzahl von Menschen mit Behinderungen in geregelten Arbeitsverhältnissen beschäftigt oder gar selbst als Arbeitgeber tätig, beispielsweise dann, wenn sie für ihre Assistenz Hilfskräfte selber anstellen. Trotzdem machen sich der generelle wirtschaftliche Aufschwung und der Aufschwung am Arbeitsmarkt bei den Menschen mit Behinderungen nicht bemerkbar. Sie werden im Berufsleben noch immer stark behindert oder gar ausgegrenzt. Schulabgänger oder ausgebildete Fachkräfte mit Behinderungen haben es deshalb schwer auf dem Arbeitsmarkt. Vorurteile, fehlendes Wissen über Hilfen und Ängste bestimmen viel zu oft den Ausgang einer Bewerbung. Zeitgleich werden behinderten Menschen Perspektiven genommen und Rechte nicht anerkannt, beispielsweise wenn es um die finanzielle Gleichstellung bei Vermögen und Einkommen geht oder der Bezahlung von Menschen in Behindertenwerkstätten. Sie werden so systematisch in die Armut geführt, aus der sie sich selber nicht befreien können. Das wollen wir nicht.

Vielen Dank für die Beachtung.

Mit Hochachtung





Erstunterzeichner:

Anastasia Umrik
Samuel Koch
Raul Krauthausen
Constantin Grosch
Julia Probst