Eine sozialverträgliche Preispolitik für den gesamten Ausbildungsverkehr und das Sozialticket


Eine sozialverträgliche Preispolitik für den gesamten Ausbildungsverkehr und das Sozialticket
Das Problem
Mit dieser Petition wendet sich die Studierendenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB), vertreten durch die Fachschaftsräte, die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK), die studentische Senatsfraktion, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und das Studierendenparlament (Stupa), gegen die massive Preiserhöhung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR): So nicht, VRR[1]!
Die bestehenden Verträge wurden Ende August von Seiten des VRR gekündigt, sodass die Studierenden im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ab dem Wintersemester 2015/16 kein Ticket mehr zur Verfügung haben werden. Inbegriffen ist ebenfalls das NRW-Ticket. Grund für die Kündigung der Verträge ist eine Preiserhöhung von bis zu 50% gegenüber dem jetzigen Betrag bis 2019.
Obwohl nicht alle Studierenden das Ticket nutzen, wird es über den Semesterbeitrag von allen Studierenden im Solidaritätsprinzip bezahlt, um es überhaupt für den Einzelnen bezahlbar zu machen. Ohne diese Solidarität wäre das Ticket für viele Studierende ohne - oder ohne geregeltes - Einkommen nicht finanzierbar.
Ein Preisvergleich zeigt: Ohne die Kooperation zwischen der Studierendenschaft und dem VRR können sich nicht alle Studierenden die Nutzung des ÖPNV leisten. Für die Mehrheit der Studierenden ist es jedoch von elementarer Wichtigkeit einen gut ausgebauten ÖPNV nutzen zu können. Doch auch die Zusatzbedingungen, wie die Mitnahme von Fahrrädern oder das NRW-Ticket, sind ungewiss. Dies wird dem VRR in dem offenen Brief deutlich gemacht, der am 29.10.14 gemeinsam von vielen Studierendenvertretungen an den VRR geschickt wurde.[2]
Obwohl bereits in Lokalnachrichten[3] und an den betroffenen Hochschulen auf diese Situation hingewiesen wurde, fehlt es bisher an einer gemeinsamen Initiative gegen diese Maßnahme. Mit der Petition auf Change.org erhoffen wir uns von den Studierenden und VertreterInnen aller Hochschulen im VRR-Verbundbereich sowie von der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für unser Problem. Die Forderungen lauten:
- Eine sozialverträgliche Preispolitik
- Ein Bekenntnis zum Solidarmodell
- Eine vertraglich fixierte Regelung der bisherigen Zusatzleistungen zum Semesterticket
- Distanzierung vom Modell der außerordentlichen Preisanpassungen und Wiederaufnahme des bisherigen Modells mit seinen regulären Preisanpassungen für alle geltenden Tickets
- Faire und bezahlbare Preise für den gesamten Ausbildungsverkehr und das Sozialticket
- Einsparungen durch Umstrukturierung der Führungsebene einiger Verkehrsbetriebe sowie insbesondere des VRR selbst
- Die zeitnahe Eröffnung tatsächlicher und ernstgemeinter Gespräche zur Umsetzung der vorgenannten Forderungen
- Reduzierung des Individualverkehrs durch Förderung der Nutzung des ÖPNV
Die Studierendenvertretung der Ruhr-Universität Bochum
[1] https://de-de.facebook.com/SoNichtVRR
[2] Zu finden ebenfalls im o.g. Link.
[3] WAZ-Artikel vom 22.09.14: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/vrr-erhoeht-die-preise-dem-semesterticket-droht-das-aus-id9839846.html. Letzter Zugriff 02.11.14.

Das Problem
Mit dieser Petition wendet sich die Studierendenschaft der Ruhr-Universität Bochum (RUB), vertreten durch die Fachschaftsräte, die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK), die studentische Senatsfraktion, der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) und das Studierendenparlament (Stupa), gegen die massive Preiserhöhung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR): So nicht, VRR[1]!
Die bestehenden Verträge wurden Ende August von Seiten des VRR gekündigt, sodass die Studierenden im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ab dem Wintersemester 2015/16 kein Ticket mehr zur Verfügung haben werden. Inbegriffen ist ebenfalls das NRW-Ticket. Grund für die Kündigung der Verträge ist eine Preiserhöhung von bis zu 50% gegenüber dem jetzigen Betrag bis 2019.
Obwohl nicht alle Studierenden das Ticket nutzen, wird es über den Semesterbeitrag von allen Studierenden im Solidaritätsprinzip bezahlt, um es überhaupt für den Einzelnen bezahlbar zu machen. Ohne diese Solidarität wäre das Ticket für viele Studierende ohne - oder ohne geregeltes - Einkommen nicht finanzierbar.
Ein Preisvergleich zeigt: Ohne die Kooperation zwischen der Studierendenschaft und dem VRR können sich nicht alle Studierenden die Nutzung des ÖPNV leisten. Für die Mehrheit der Studierenden ist es jedoch von elementarer Wichtigkeit einen gut ausgebauten ÖPNV nutzen zu können. Doch auch die Zusatzbedingungen, wie die Mitnahme von Fahrrädern oder das NRW-Ticket, sind ungewiss. Dies wird dem VRR in dem offenen Brief deutlich gemacht, der am 29.10.14 gemeinsam von vielen Studierendenvertretungen an den VRR geschickt wurde.[2]
Obwohl bereits in Lokalnachrichten[3] und an den betroffenen Hochschulen auf diese Situation hingewiesen wurde, fehlt es bisher an einer gemeinsamen Initiative gegen diese Maßnahme. Mit der Petition auf Change.org erhoffen wir uns von den Studierenden und VertreterInnen aller Hochschulen im VRR-Verbundbereich sowie von der Öffentlichkeit Aufmerksamkeit für unser Problem. Die Forderungen lauten:
- Eine sozialverträgliche Preispolitik
- Ein Bekenntnis zum Solidarmodell
- Eine vertraglich fixierte Regelung der bisherigen Zusatzleistungen zum Semesterticket
- Distanzierung vom Modell der außerordentlichen Preisanpassungen und Wiederaufnahme des bisherigen Modells mit seinen regulären Preisanpassungen für alle geltenden Tickets
- Faire und bezahlbare Preise für den gesamten Ausbildungsverkehr und das Sozialticket
- Einsparungen durch Umstrukturierung der Führungsebene einiger Verkehrsbetriebe sowie insbesondere des VRR selbst
- Die zeitnahe Eröffnung tatsächlicher und ernstgemeinter Gespräche zur Umsetzung der vorgenannten Forderungen
- Reduzierung des Individualverkehrs durch Förderung der Nutzung des ÖPNV
Die Studierendenvertretung der Ruhr-Universität Bochum
[1] https://de-de.facebook.com/SoNichtVRR
[2] Zu finden ebenfalls im o.g. Link.
[3] WAZ-Artikel vom 22.09.14: http://www.derwesten.de/staedte/bochum/vrr-erhoeht-die-preise-dem-semesterticket-droht-das-aus-id9839846.html. Letzter Zugriff 02.11.14.

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Petition am 24. November 2014 erstellt