Verlängerung der Grundschulzeit auf sechs Jahre nach Schweizer Vorbild


Verlängerung der Grundschulzeit auf sechs Jahre nach Schweizer Vorbild
Das Problem
Unsere Kinder stehen unter großem Druck – und wir dürfen nicht länger zusehen.
Als Mutter eines Grundschulkindes erlebe ich hautnah, was dieser Druck mit unseren Jüngsten macht. Mein eigenes Kind leidet – körperlich und seelisch – unter dem Stress, den das deutsche Bildungssystem bereits ab der vierten Klasse erzeugt. Leistungsdruck, Notendruck, Zukunftsdruck. Mit gerade einmal zehn Jahren.
Aber sind unsere Kinder wirklich bereit, mit zehn Jahren in Bildungswege eingeteilt zu werden, die ihre gesamte Zukunft beeinflussen?
Ich sage: Nein. Und ich bin damit nicht allein.
Unser Bildungssystem selektiert zu früh – mit gravierenden Folgen.
Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung gilt:
„Die frühe Selektion nach der vierten Klasse führt zu Bildungsungleichheiten und setzt Kinder unter immensen Druck, bevor sie überhaupt ausreichend Zeit hatten, sich zu entwickeln.“
Diese frühe Weichenstellung verstärkt soziale Unterschiede, nimmt Kindern ihre Entwicklungsspielräume – und erzeugt Stress, dem viele nicht gewachsen sind.
Dabei geht es auch anders – die Schweiz macht es vor.
In der Schweiz besuchen Kinder sechs Jahre lang gemeinsam die Primarschule – ohne frühe Auslese, ohne aussortierende Noten. Erst im Alter von etwa 12 Jahren wird über die weiteren schulischen Wege entschieden – wenn die Kinder reifer, selbstbewusster und gefestigter sind.
Das Schweizer Modell bringt klare Vorteile – das belegen internationale Studien:
• Weniger Stress: Kinder dürfen sich emotional und kognitiv in ihrem eigenen Tempo entwickeln – ohne die Angst vor zu früher Bewertung.
• Mehr Chancengleichheit: Spätere Bildungsentscheidungen sorgen für fairere Ausgangsbedingungen – unabhängig von Herkunft oder Wohnort.
• Stärkere Leistungen: Laut PISA-Studien schneiden Länder mit später Selektion – wie die Schweiz, Finnland oder Kanada – deutlich besser ab als Deutschland.
• Bessere soziale Kompetenzen: Gemeinsames Lernen über einen längeren Zeitraum fördert Toleranz, Teamfähigkeit und Selbstbewusstsein.
Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm stellt klar:
„Spätere Selektion erhöht die Bildungsgerechtigkeit – und bringt bessere Ergebnisse für alle.“
Warum halten wir in Deutschland an einem System fest, das unsere Kinder überfordert – obwohl bessere Wege längst existieren?
Es ist Zeit für Veränderung.
Es ist Zeit, unsere Kinder zu schützen.
Es ist Zeit, die Grundschulzeit auf sechs Jahre zu verlängern.
Lasst uns gemeinsam für ein Bildungssystem eintreten, das nicht trennt, bevor Kinder bereit sind – sondern begleitet, bestärkt und befähigt.
Lasst uns eine Schule fordern, in der Lernen wieder kindgerecht ist – mit Zeit, Vertrauen und Raum zur Entfaltung.
Unterzeichnen Sie jetzt diese Petition.
Für unsere Kinder. Für ihre Entwicklung. Für echte Bildungsgerechtigkeit.

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Das Problem
Unsere Kinder stehen unter großem Druck – und wir dürfen nicht länger zusehen.
Als Mutter eines Grundschulkindes erlebe ich hautnah, was dieser Druck mit unseren Jüngsten macht. Mein eigenes Kind leidet – körperlich und seelisch – unter dem Stress, den das deutsche Bildungssystem bereits ab der vierten Klasse erzeugt. Leistungsdruck, Notendruck, Zukunftsdruck. Mit gerade einmal zehn Jahren.
Aber sind unsere Kinder wirklich bereit, mit zehn Jahren in Bildungswege eingeteilt zu werden, die ihre gesamte Zukunft beeinflussen?
Ich sage: Nein. Und ich bin damit nicht allein.
Unser Bildungssystem selektiert zu früh – mit gravierenden Folgen.
Laut einer Studie der Bertelsmann Stiftung gilt:
„Die frühe Selektion nach der vierten Klasse führt zu Bildungsungleichheiten und setzt Kinder unter immensen Druck, bevor sie überhaupt ausreichend Zeit hatten, sich zu entwickeln.“
Diese frühe Weichenstellung verstärkt soziale Unterschiede, nimmt Kindern ihre Entwicklungsspielräume – und erzeugt Stress, dem viele nicht gewachsen sind.
Dabei geht es auch anders – die Schweiz macht es vor.
In der Schweiz besuchen Kinder sechs Jahre lang gemeinsam die Primarschule – ohne frühe Auslese, ohne aussortierende Noten. Erst im Alter von etwa 12 Jahren wird über die weiteren schulischen Wege entschieden – wenn die Kinder reifer, selbstbewusster und gefestigter sind.
Das Schweizer Modell bringt klare Vorteile – das belegen internationale Studien:
• Weniger Stress: Kinder dürfen sich emotional und kognitiv in ihrem eigenen Tempo entwickeln – ohne die Angst vor zu früher Bewertung.
• Mehr Chancengleichheit: Spätere Bildungsentscheidungen sorgen für fairere Ausgangsbedingungen – unabhängig von Herkunft oder Wohnort.
• Stärkere Leistungen: Laut PISA-Studien schneiden Länder mit später Selektion – wie die Schweiz, Finnland oder Kanada – deutlich besser ab als Deutschland.
• Bessere soziale Kompetenzen: Gemeinsames Lernen über einen längeren Zeitraum fördert Toleranz, Teamfähigkeit und Selbstbewusstsein.
Bildungsforscher Prof. Dr. Klaus Klemm stellt klar:
„Spätere Selektion erhöht die Bildungsgerechtigkeit – und bringt bessere Ergebnisse für alle.“
Warum halten wir in Deutschland an einem System fest, das unsere Kinder überfordert – obwohl bessere Wege längst existieren?
Es ist Zeit für Veränderung.
Es ist Zeit, unsere Kinder zu schützen.
Es ist Zeit, die Grundschulzeit auf sechs Jahre zu verlängern.
Lasst uns gemeinsam für ein Bildungssystem eintreten, das nicht trennt, bevor Kinder bereit sind – sondern begleitet, bestärkt und befähigt.
Lasst uns eine Schule fordern, in der Lernen wieder kindgerecht ist – mit Zeit, Vertrauen und Raum zur Entfaltung.
Unterzeichnen Sie jetzt diese Petition.
Für unsere Kinder. Für ihre Entwicklung. Für echte Bildungsgerechtigkeit.

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Petition am 5. Mai 2025 erstellt