Verkehrsversuch stoppen - Erreichbarkeit der Stadt Gießen sicherstellen!


Verkehrsversuch stoppen - Erreichbarkeit der Stadt Gießen sicherstellen!
Das Problem
Die grünlinke Mehrheit hat in der Gießener Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den innerstädtischen Anlagenring für Autofahrer größtenteils zu sperren. Die schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt wird damit massiv eingeschränkt. Arbeitnehmer, Handwerker und Besucher der Stadt Gießen werden sich für Arzt-, Einkaufs- oder Freizeittermine auf Staus und deutlich längere Fahrzeiten einstellen müssen. Der Innenstadthandel sowie die örtliche Gastronomie werden dadurch erheblich zu leiden haben.
Konkret werden die inneren Fahrspuren auf dem Anlagenring für Autos gesperrt. Der gesamte PKW- und LKW-Verkehr soll auf den beiden äußeren Fahrbahnen des Anlagenrings zusammengestaucht werden und im Einbahnstraßensystem entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufen. Dies bedeutet, dass Autofahrer, die von einer Einfallstraße kommend auf den Anlagenring stoßen, zukünftig unter Umständen um den ganzen Ring herumfahren müssen, um eine Straße in die Innenstadt zu erreichen. Für Radfahrer ist primär vorgesehen, dass sie sich den inneren Anlagenring mit den dort fahrenden Bussen teilen. Radfahrer sind jedoch nicht dazu verpflichtet, diese Spuren zu nutzen. Sie können auch weiterhin auf den beiden Spuren des äußeren Anlagenrings fahren. Die Autospuren werden also durch potentiellen Radverkehr noch weiter eingeschränkt. Ob die Fahrplanzeiten des öffentlichen Personennahverkehrs eingehalten werden können, weil Busse Fahrradfahrer nicht immer ohne weiteres überholen können, erscheint zudem sehr fraglich.
Die Kosten des Versuchs liegen nach offiziellen Angaben bei mindestens 1,7 Millionen Euro. Die externe Schätzung des renommierten Verkehrsexperten Prof. Dr. Fischer-Schlemm geht von einem Vielfachen aus. Geld, das die Stadt eigentlich nicht hat. Geld, das dringend bei der Sanierung von Schulen und z. B. der Gießener Osthalle benötigt wird. Es wird aus rein ideologischen Gründen ein Projekt durchgepeitscht, bei dem weder Abbruchkriterien formuliert wurden noch klar ist, unter welchen Voraussetzungen der Versuch letztendlich als erfolgreich oder gescheitert gewertet wird.
Wir wollen ein drohendes Verkehrschaos verhindern, die Erreichbarkeit der Stadt sicherstellen und den Innenstadthandel sowie die hiesige Gastronomie lebendig halten. Unterstützen Sie uns dabei und unterschreiben Sie JETZT unsere Petition.
Bitte sehen Sie von Schmähungen und Beleidigungen in den Kommentaren ab. Dies schadet unserem berechtigen Anliegen.
Bild: Klaus Foehl

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Das Problem
Die grünlinke Mehrheit hat in der Gießener Stadtverordnetenversammlung beschlossen, den innerstädtischen Anlagenring für Autofahrer größtenteils zu sperren. Die schnelle Erreichbarkeit der Innenstadt wird damit massiv eingeschränkt. Arbeitnehmer, Handwerker und Besucher der Stadt Gießen werden sich für Arzt-, Einkaufs- oder Freizeittermine auf Staus und deutlich längere Fahrzeiten einstellen müssen. Der Innenstadthandel sowie die örtliche Gastronomie werden dadurch erheblich zu leiden haben.
Konkret werden die inneren Fahrspuren auf dem Anlagenring für Autos gesperrt. Der gesamte PKW- und LKW-Verkehr soll auf den beiden äußeren Fahrbahnen des Anlagenrings zusammengestaucht werden und im Einbahnstraßensystem entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufen. Dies bedeutet, dass Autofahrer, die von einer Einfallstraße kommend auf den Anlagenring stoßen, zukünftig unter Umständen um den ganzen Ring herumfahren müssen, um eine Straße in die Innenstadt zu erreichen. Für Radfahrer ist primär vorgesehen, dass sie sich den inneren Anlagenring mit den dort fahrenden Bussen teilen. Radfahrer sind jedoch nicht dazu verpflichtet, diese Spuren zu nutzen. Sie können auch weiterhin auf den beiden Spuren des äußeren Anlagenrings fahren. Die Autospuren werden also durch potentiellen Radverkehr noch weiter eingeschränkt. Ob die Fahrplanzeiten des öffentlichen Personennahverkehrs eingehalten werden können, weil Busse Fahrradfahrer nicht immer ohne weiteres überholen können, erscheint zudem sehr fraglich.
Die Kosten des Versuchs liegen nach offiziellen Angaben bei mindestens 1,7 Millionen Euro. Die externe Schätzung des renommierten Verkehrsexperten Prof. Dr. Fischer-Schlemm geht von einem Vielfachen aus. Geld, das die Stadt eigentlich nicht hat. Geld, das dringend bei der Sanierung von Schulen und z. B. der Gießener Osthalle benötigt wird. Es wird aus rein ideologischen Gründen ein Projekt durchgepeitscht, bei dem weder Abbruchkriterien formuliert wurden noch klar ist, unter welchen Voraussetzungen der Versuch letztendlich als erfolgreich oder gescheitert gewertet wird.
Wir wollen ein drohendes Verkehrschaos verhindern, die Erreichbarkeit der Stadt sicherstellen und den Innenstadthandel sowie die hiesige Gastronomie lebendig halten. Unterstützen Sie uns dabei und unterschreiben Sie JETZT unsere Petition.
Bitte sehen Sie von Schmähungen und Beleidigungen in den Kommentaren ab. Dies schadet unserem berechtigen Anliegen.
Bild: Klaus Foehl

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Petition am 18. Juni 2023 erstellt