Still und leise wurde das Firmenschild der repima Schlosspark GmbH & Co. KG an der verschandelten Busgarage entfernt. Ist es die erwachte Scham? Für Sören Bankert, als kaufmännischer Geschäftsführer klingt es jedenfalls so: "Mit Ausdauer, Sachkenntnis und viel Liebe zum Detail haucht die repima Schlosspark GmbH & Co. KG alten denkmalgeschützten Gebäuden wieder frisches Leben ein." Zu lesen unter folgendem Link:
https://www.sz-immo.de/ratgeber/bauen-und-ausbauen/leben-wie-die-fuersten-408.html
Das sehen nun fast 5000 Menschen, welche die Petition bisher unterschrieben, anders. Wenn sich Herr Bankert die Kommentare, die jetzt schon in die Hunderte gehen, durchlesen würde, könnte er sicherlich nicht umhin, das Bauvorhaben sofort auf Eis zulegen. Bei vielen Schilderungen spielen persönliche Schicksale hinein: Familienangehörige und Bekannte wurden hier ermordet und die Busgarage - die Einzige in ganz Deutschland, die so erhalten ist(!) - war das Tor zur faschistischen Mordhölle. Vielleicht hat er ein Einsehen und leistet von sich aus sogar einen Beitrag zur Wiederherstellung des vormaligen Zustandes.