Was zieh ich an, damit man auch gut leben kann!

Das Problem

Meine Kinder singen gerne das Lied: "Was zieh ich an, was zieh ich an, damit man mich auch gut sehen kann?“

Aber so fern liege ich nicht zu schreiben, was zieh ich an, damit man auch gut leben kann?

In der Lebensmittelindustrie ist es bereits Standard jedes Produkt nach Herkunft und Inhaltsstoffen zu kennzeichnen. Ich weiß, wo mein Ei, Yogurt oder Brot herkommt und entscheide je nach Zielsetzung, ob ich gesund, sparsam, umweltbewusst oder "gleichgültig" einkaufen möchte. 

Diese Wahl soll der Verbraucher auch beim Kleidungskauf haben. Wir wissen bereits aus welchen Bestandteilen unsere Kleidung besteht, aber nicht, welche Auswirkungen diese auf unsere Umwelt haben.  35% Prozent des weltweiten Mikroplastik Mülls stammt aus unseren Kleidern.

Bei jedem Waschgang verliert unsere Kleidung hunderttausende von synthetischen Mikrofasern mit einer Länge von weniger als 5 Millimetern, welche zu klein sind, um von der Waschmaschine gefiltert zu werden. Aus der Waschmaschine gelangt ein Großteil dieser giftigen Partikel über die Kanalisation ins Meer, wird von den Meeresbewohnern aufgenommen und gelangt in die Nahrungskette - auch in unsere!

Mikroplastik in Kleidung ist kein neues Problem und es wird schon viel dagegen unternommen: 

Kalifornien: synthetische Kleidung wird bald mit einem sichtbaren Label versehen, dass auf den Anteil an Mikroplastik hinweist und dazu rät mit der Hand zu waschen
Der Bundesstaat New York , New Zealand, wollen das Gleiche machen
Modefirmen fangen an ihre Produktionslinien zu verbessern italienische Organisationen versuchen den Verbraucher durch Kampagnen zu sensibilisieren
Was könnt ihr tun? 

Fast fashion is bad fashion: Kauft bewusster ein. Ein Kleidungsstück sollte mehr als 2 Mal getragen werden. Greift auf natürliche Stoffe zurück: Wolle, Seide, Leinen, Baumwolle etc. Achtet darauf wieviel Synthetik in eurer Kleidung steckt: Eure Haut wird es euch danken!

Unser Ziel: Textilien soll detaillierter beschriftet werden. Wir haben das Recht zu wissen, wie umweltschädlich unsere Kleidung ist. 

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Lena RaschPetitionsstarter*in

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Das Problem

Meine Kinder singen gerne das Lied: "Was zieh ich an, was zieh ich an, damit man mich auch gut sehen kann?“

Aber so fern liege ich nicht zu schreiben, was zieh ich an, damit man auch gut leben kann?

In der Lebensmittelindustrie ist es bereits Standard jedes Produkt nach Herkunft und Inhaltsstoffen zu kennzeichnen. Ich weiß, wo mein Ei, Yogurt oder Brot herkommt und entscheide je nach Zielsetzung, ob ich gesund, sparsam, umweltbewusst oder "gleichgültig" einkaufen möchte. 

Diese Wahl soll der Verbraucher auch beim Kleidungskauf haben. Wir wissen bereits aus welchen Bestandteilen unsere Kleidung besteht, aber nicht, welche Auswirkungen diese auf unsere Umwelt haben.  35% Prozent des weltweiten Mikroplastik Mülls stammt aus unseren Kleidern.

Bei jedem Waschgang verliert unsere Kleidung hunderttausende von synthetischen Mikrofasern mit einer Länge von weniger als 5 Millimetern, welche zu klein sind, um von der Waschmaschine gefiltert zu werden. Aus der Waschmaschine gelangt ein Großteil dieser giftigen Partikel über die Kanalisation ins Meer, wird von den Meeresbewohnern aufgenommen und gelangt in die Nahrungskette - auch in unsere!

Mikroplastik in Kleidung ist kein neues Problem und es wird schon viel dagegen unternommen: 

Kalifornien: synthetische Kleidung wird bald mit einem sichtbaren Label versehen, dass auf den Anteil an Mikroplastik hinweist und dazu rät mit der Hand zu waschen
Der Bundesstaat New York , New Zealand, wollen das Gleiche machen
Modefirmen fangen an ihre Produktionslinien zu verbessern italienische Organisationen versuchen den Verbraucher durch Kampagnen zu sensibilisieren
Was könnt ihr tun? 

Fast fashion is bad fashion: Kauft bewusster ein. Ein Kleidungsstück sollte mehr als 2 Mal getragen werden. Greift auf natürliche Stoffe zurück: Wolle, Seide, Leinen, Baumwolle etc. Achtet darauf wieviel Synthetik in eurer Kleidung steckt: Eure Haut wird es euch danken!

Unser Ziel: Textilien soll detaillierter beschriftet werden. Wir haben das Recht zu wissen, wie umweltschädlich unsere Kleidung ist. 

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Lena RaschPetitionsstarter*in

Die Entscheidungsträger*innen

Svenja Schulze
Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Karmenu Vella
Karmenu Vella
European Commissioner in charge of Environment, Maritime Affairs and Fisheries
Jeanne-Claude Junker
Jeanne-Claude Junker
President of the European Commission
Maria Patek
Maria Patek
Bundesministerin für Nachhaltigkeit und Tourismus

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Petition am 16. Juni 2019 erstellt