Verbot von sozialen Netzwerken für Kinder bis 16 Jahre

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sandra Spadi und 16 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Als Lehrer sehe ich täglich, wie sich soziale Netzwerke negativ auf die Entwicklung unserer Kinder auswirken. Diese Netzwerke nehmen ihnen wertvolle Zeit, die sie sonst in der realen Welt verbringen könnten, um Spiele zu spielen oder auch einmal Langeweile zu erleben – beides wesentliche Elemente für die soziale und emotionale Entwicklung.

Wir bemerken zunehmend, dass die sozialen Kompetenzen unserer Schüler darunter leiden. Ihre Konzentrationsfähigkeit verschlechtert sich, und sie haben Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen, die länger als nur wenige Sekunden dauern. Auch WhatsApp ist eine Plattform, die häufige Konflikte und Mobbing-Situationen schafft, sodass wir oft als erstes Konflikte lösen müssen, bevor wir überhaupt zum Unterricht übergehen können.

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung spielt die digitale Mediennutzung eine erhebliche Rolle in der sozialen Isolation von Kindern. Sie zeigt, dass der übermäßige Gebrauch von sozialen Netzwerken direkte negative Einflüsse auf die schulische Leistung und insbesondere das Wohlbefinden und psychische Gesundheit der Kinder hat.

Wir fordern deshalb ein Verbot von sozialen Netzwerken für Kinder bis zum Alter von 16 Jahren. Ein solcher Schritt würde es den Kindern erlauben, sich auf ihre soziale Entwicklung sowie auf ihre schulischen Aufgaben und Interessen zu konzentrieren. Die Verantwortung liegt bei uns, den Erziehern und Eltern, und wir müssen gemeinsam handeln, um die Gesundheit und die Zukunft unserer Kinder zu schützen.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den rechtlichen Rahmen zu schaffen, der notwendig ist, um den Schutz unserer jüngeren Generation zu gewährleisten. Gemeinsam können wir einen positiven Einfluss auf das Leben vieler Kinder haben.

Für alle die sich noch etwas genauer einlesen wollen:

  • Nagata et al. (2025, JAMA Network Open): Mehr Social Media führt zu signifikant mehr Depressionssymptome bei 12.000 Kindern. https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2834349
  • CDC (2024): Jugendliche mit häufiger Social-Media-Nutzung berichten deutlich häufiger von Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken und Suizidplänen. https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/73/su/su7304a3.html
  • Blackwell, C. K. et al. (2025). Adolescent Social Media Use and Mental Health in the U.S. - Kernergebnis: Studien zeigen überwiegend negative mentale Gesundheitstrends bei Jugendlichen mit intensiver Social-Media-Nutzung, zum Beispiel Anstieg depressiver Symptome. https://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2824%2900825-5/fulltext
  • Haidt, J. (2024). Generation Angst: Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlieren und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen. Rowohlt. 
    Der exzessive Konsum sozialer Medien und Smartphones hat eine „physisch-virtuelle Kindheit“ geschaffen hat, die ursächlich für die Krise der psychischen Gesundheit bei Jugendlichen ist.
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Manuel MassariPetitionsstarter*in

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Aktuelle Unterzeichner*innen:
Sandra Spadi und 16 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Als Lehrer sehe ich täglich, wie sich soziale Netzwerke negativ auf die Entwicklung unserer Kinder auswirken. Diese Netzwerke nehmen ihnen wertvolle Zeit, die sie sonst in der realen Welt verbringen könnten, um Spiele zu spielen oder auch einmal Langeweile zu erleben – beides wesentliche Elemente für die soziale und emotionale Entwicklung.

Wir bemerken zunehmend, dass die sozialen Kompetenzen unserer Schüler darunter leiden. Ihre Konzentrationsfähigkeit verschlechtert sich, und sie haben Schwierigkeiten, Gesprächen zu folgen, die länger als nur wenige Sekunden dauern. Auch WhatsApp ist eine Plattform, die häufige Konflikte und Mobbing-Situationen schafft, sodass wir oft als erstes Konflikte lösen müssen, bevor wir überhaupt zum Unterricht übergehen können.

Laut einer Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung spielt die digitale Mediennutzung eine erhebliche Rolle in der sozialen Isolation von Kindern. Sie zeigt, dass der übermäßige Gebrauch von sozialen Netzwerken direkte negative Einflüsse auf die schulische Leistung und insbesondere das Wohlbefinden und psychische Gesundheit der Kinder hat.

Wir fordern deshalb ein Verbot von sozialen Netzwerken für Kinder bis zum Alter von 16 Jahren. Ein solcher Schritt würde es den Kindern erlauben, sich auf ihre soziale Entwicklung sowie auf ihre schulischen Aufgaben und Interessen zu konzentrieren. Die Verantwortung liegt bei uns, den Erziehern und Eltern, und wir müssen gemeinsam handeln, um die Gesundheit und die Zukunft unserer Kinder zu schützen.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition, um den rechtlichen Rahmen zu schaffen, der notwendig ist, um den Schutz unserer jüngeren Generation zu gewährleisten. Gemeinsam können wir einen positiven Einfluss auf das Leben vieler Kinder haben.

Für alle die sich noch etwas genauer einlesen wollen:

  • Nagata et al. (2025, JAMA Network Open): Mehr Social Media führt zu signifikant mehr Depressionssymptome bei 12.000 Kindern. https://jamanetwork.com/journals/jamanetworkopen/fullarticle/2834349
  • CDC (2024): Jugendliche mit häufiger Social-Media-Nutzung berichten deutlich häufiger von Hoffnungslosigkeit, Suizidgedanken und Suizidplänen. https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/73/su/su7304a3.html
  • Blackwell, C. K. et al. (2025). Adolescent Social Media Use and Mental Health in the U.S. - Kernergebnis: Studien zeigen überwiegend negative mentale Gesundheitstrends bei Jugendlichen mit intensiver Social-Media-Nutzung, zum Beispiel Anstieg depressiver Symptome. https://www.jahonline.org/article/S1054-139X%2824%2900825-5/fulltext
  • Haidt, J. (2024). Generation Angst: Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlieren und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen. Rowohlt. 
    Der exzessive Konsum sozialer Medien und Smartphones hat eine „physisch-virtuelle Kindheit“ geschaffen hat, die ursächlich für die Krise der psychischen Gesundheit bei Jugendlichen ist.
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Manuel MassariPetitionsstarter*in

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Petition am 15. Februar 2026 erstellt