Verbot von Aromastoffen in E-Zigaretten fordern

Das Problem

Aromastoffe in E‑Zigaretten steigern die Attraktivität dieser Produkte und fördern den Einstieg in den Konsum von Nikotin. Studien zeigen ein deutlich erhöhtes Risiko, dass Jugendliche, die aromatisierte E‑Zigaretten nutzen, mit höherer Wahrscheinlichkeit langfristig nikotinsüchtig werden als solche, die keine Aromen verwenden. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) wirken aromatisierte Liquids neben Nikotin selbst als Verstärker für süchtig machendes Verhalten und erhöhen das Risiko, später auch zu klassischen Tabakzigaretten zu greifen.


Daten des Robert‑Koch‑Instituts belegen, dass der Konsum von E‑Zigaretten unter Jugendlichen in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen hat. Ebenso zeigen Analysen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, dass E‑Zigaretten mit Aromastoffen den Übergang zur Nikotinabhängigkeit erleichtern und bei vielen Jugendlichen mit späterem Tabakkonsum korrelieren.


Der Verkauf illegaler E‑Zigaretten, die nicht den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, ist weiterhin weit verbreitet. Diese Produkte werden häufig über Kioske, Buden oder unregulierte Online‑Kanäle vertrieben, was die Kontrolle des Marktes erschwert und den Zugang insbesondere für Minderjährige erleichtert. Der Entzug von sicheren Prüfverfahren führt zu einer erhöhten Gefahr durch nicht deklarierte chemische Substanzen in den Liquids, deren Inhalation nachweislich gesundheitliche Risiken birgt.

Internationale Erfahrungen, zum Beispiel in den Niederlanden, zeigen, dass Verbote von aromatisierten E‑Zigaretten zu einem signifikanten Rückgang des Konsums bei Jugendlichen geführt haben. In den USA wurde durch Maßnahmen wie Altersverkäufeinschränkungen und Aromaverbote ein messbarer Rückgang von E‑Zigaretten‑Nutzern in der Altersgruppe 12–17 Jahre erreicht.


Parallel dazu ist die Höhe der Besteuerung ein wissenschaftlich belegter Hebel zur Reduktion des Konsums von Suchtmitteln. Höhere Steuersätze auf Tabakprodukte und E‑Zigaretten führen zu geringerer Nachfrage, insbesondere bei jungen Menschen und einkommensschwachen Gruppen. Internationale Studien zeigen, dass Preis‑ und Steueranpassungen effektiv Konsummuster reduzieren und die Zahl der Neuabhängigen verringern.

Deshalb ist es zwingend erforderlich, dass der Deutsche Bundestag Aromastoffe in E‑Zigaretten sofort verbietet, den Verkauf illegaler E‑Zigaretten konsequent unterbindet und die Steuern auf Tabak und E‑Zigaretten deutlich anhebt. Nur so kann ein wirksamer Schutz für Jugendliche und junge Erwachsene erreicht werden, die gesundheitlichen Risiken reduziert und der Einstieg in Nikotinabhängigkeit verhindert werden.

Jeder Tag ohne diese Maßnahmen bedeutet ein weiteres Risiko für junge Menschen. Diese Regelungen müssen sofort umgesetzt werden, um Gesundheitsschäden, spätere Tabakabhängigkeit und langfristige Belastungen für das Gesundheitssystem zu verhindern.

2

Das Problem

Aromastoffe in E‑Zigaretten steigern die Attraktivität dieser Produkte und fördern den Einstieg in den Konsum von Nikotin. Studien zeigen ein deutlich erhöhtes Risiko, dass Jugendliche, die aromatisierte E‑Zigaretten nutzen, mit höherer Wahrscheinlichkeit langfristig nikotinsüchtig werden als solche, die keine Aromen verwenden. Laut WHO (Weltgesundheitsorganisation) wirken aromatisierte Liquids neben Nikotin selbst als Verstärker für süchtig machendes Verhalten und erhöhen das Risiko, später auch zu klassischen Tabakzigaretten zu greifen.


Daten des Robert‑Koch‑Instituts belegen, dass der Konsum von E‑Zigaretten unter Jugendlichen in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen hat. Ebenso zeigen Analysen der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen, dass E‑Zigaretten mit Aromastoffen den Übergang zur Nikotinabhängigkeit erleichtern und bei vielen Jugendlichen mit späterem Tabakkonsum korrelieren.


Der Verkauf illegaler E‑Zigaretten, die nicht den bestehenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen, ist weiterhin weit verbreitet. Diese Produkte werden häufig über Kioske, Buden oder unregulierte Online‑Kanäle vertrieben, was die Kontrolle des Marktes erschwert und den Zugang insbesondere für Minderjährige erleichtert. Der Entzug von sicheren Prüfverfahren führt zu einer erhöhten Gefahr durch nicht deklarierte chemische Substanzen in den Liquids, deren Inhalation nachweislich gesundheitliche Risiken birgt.

Internationale Erfahrungen, zum Beispiel in den Niederlanden, zeigen, dass Verbote von aromatisierten E‑Zigaretten zu einem signifikanten Rückgang des Konsums bei Jugendlichen geführt haben. In den USA wurde durch Maßnahmen wie Altersverkäufeinschränkungen und Aromaverbote ein messbarer Rückgang von E‑Zigaretten‑Nutzern in der Altersgruppe 12–17 Jahre erreicht.


Parallel dazu ist die Höhe der Besteuerung ein wissenschaftlich belegter Hebel zur Reduktion des Konsums von Suchtmitteln. Höhere Steuersätze auf Tabakprodukte und E‑Zigaretten führen zu geringerer Nachfrage, insbesondere bei jungen Menschen und einkommensschwachen Gruppen. Internationale Studien zeigen, dass Preis‑ und Steueranpassungen effektiv Konsummuster reduzieren und die Zahl der Neuabhängigen verringern.

Deshalb ist es zwingend erforderlich, dass der Deutsche Bundestag Aromastoffe in E‑Zigaretten sofort verbietet, den Verkauf illegaler E‑Zigaretten konsequent unterbindet und die Steuern auf Tabak und E‑Zigaretten deutlich anhebt. Nur so kann ein wirksamer Schutz für Jugendliche und junge Erwachsene erreicht werden, die gesundheitlichen Risiken reduziert und der Einstieg in Nikotinabhängigkeit verhindert werden.

Jeder Tag ohne diese Maßnahmen bedeutet ein weiteres Risiko für junge Menschen. Diese Regelungen müssen sofort umgesetzt werden, um Gesundheitsschäden, spätere Tabakabhängigkeit und langfristige Belastungen für das Gesundheitssystem zu verhindern.

Die Entscheidungsträger*innen

Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, Vorsitzender des Ausschusses“
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages, Vorsitzender des Ausschusses“

Neuigkeiten zur Petition

Diese Petition teilen

Petition am 24. Januar 2026 erstellt