Petition updateVerbot für Pegida Demo auf dem Dresdner Theaterplatz am 9. November 2015Erinnerung wach halten, Zukunft bauen.

Weil es 2015 ist !Hamburg, Germany
11 Nov 2015
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
Erinnerung wach halten, Zukunft bauen – dies sollte die Essenz dieser Tage sein. Die Erinnerung wach halten an eine Ideologie, die Menschen nach Gesundheitszustand, Herkunft, Glauben oder Gesinnung sortierte und darüber entschied, wer leben durfte oder sterben musste.
Gleichzeitig sollten wir wachsam sein: Denn auch heute werden wieder Stimmen laut, die Menschen wegen ihrer Herkunft, ihres Glaubens oder aus anderen Gründen herabwürdigen. Dagegen müssen wir uns wehren. Denn so etwas darf nie wieder geschehen.
Heute, mehr als je zuvor, reicht es nicht, 'Nie wieder!' zu sagen. Heute, mehr als je zuvor müssen diesen Worten Taten folgen. Da reicht es nicht aus, dass ein Oberbürgermeister, in dessen Stadt seit mehr als 12 Monaten rassistische Proteste stattfinden, ein Schild in die Luft hebt auf dem steht:
"Ich bin ein Dresdner und ich gehe nicht zu Pegida"
Mit dieser Petition haben wir versucht der seit über 12 Monate andauernden rassistischen Hetze wenigstens für einen Abend Einhalt zu gebieten. Ein Abend des Gedenkens der Menschen, die ihr Leben liessen und auch der Menschen, die überlebten und viele schmerzliche Erinnerungen mit sich tragen.
Mehr als 100.000 Menschen haben durch die Unterzeichnung der Petition unseren Forderungen Nachdruck verliehen. Dafür möchten wir uns bei Ihnen herzlich bedanken!
Doch am Montagabend durfte sich die rechtsextreme Pegida Bewegung abermals auf dem Dresdner Theaterplatz versammeln. Dresdens Oberbürgermeister sah keine rechtliche Handhabe, Pegida am 9. November den Theaterplatz zu verwehren oder die Veranstaltung an einen anderen Ort zu verlegen.
Oberbürgermeister Hilbert, der selbst von sich sagt dass ihn die rassistischen Ressentiments von Pegida anwidern würden, hat seitdem er seine Amtszeit angetreten hat, kein einziges Mal den Gegenprotest durch Anwesenheit unterstützt. Wir fordern Oberbürgermeister Hilbert dazu auf, dass er nun endlich Stellung bezieht und ein klares Zeichen gegen die andauernde Hetze der rechtsextremen Pegida Bewegung setzt, indem er dem Gegenprotest regelmäßig beiwohnt.
Desweiteren möchten wir Oberbürgermeister Hilbert dringlichst darauf aufmerksam machen, das gegen die Hauptredner und Organisatoren Lutz Bachmann und Tatjana Festerling wegen Volksverhetzung ermittelt wird. Oberbürgermeister Hilbert sollte spätestens jetzt über eine "rechtliche Handhabe" verfügen, der Pegida künftig eine Absage zu erteilen.
Wir von NoPegida wollen unseren Protest, den wir seit bald einem Jahr mit vielen verschiedenen Aktionen gestaltet haben nun verstärkt auf die Straße tragen. Wenn ihr Lust habt euch bei uns mit einzubringen um gemeinsam diesen Protest mitzugestalten, würden wir uns sehr freuen, mit Euch weiterhin in Verbindung zu bleiben.
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Wir freuen uns auf Euch!
#NoPegida #Gemeinsam #GegenRassismus
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