

Antirassismus in Hamburgs (Hagenbecks) Tierpark
Das Problem
Herr Dirk Albrecht (Tierpark), Herr Ludger Patt (Tierpark) und Herr Dr. Carsten Brosda (Kulturbehörde),
Der Hamburger (Hagenbecks) Tierpark ist eines der beliebtesten touristischen Ziele der Großstadt. Rund 1,8 Millionen Personen besuchten den Park im Jahr 2018. Auch ich war vor einigen Monaten noch nichtsahnend dort. Bis ich in dem Buch "Deutschland schwarz weiss" von Noah Sow auf die Gründungsgeschichte des nach Carl Hagenbeck benannten Tierparks gestoßen bin.
Die heutige Existenz des Parks beruht auf den von Hagenbeck um das Jahr 1870 eingeführten "Völkerschauen" - zutiefst rassisstischen und menschenverachtenden Zurschaustellungen von bipoc (black, indigenious and people of colour) zur Erheiterung und "Aufklärung" der weißen Bevölkerung. Die reine Tatsache der Völkerschauen wird durchaus auf der Internetseite des Tierparks unter der Rubrik "Historie" bestätigt. Schockierenderweise werden die Völkerschauen in der Darstellung dort lediglich als "heutzutage KAUM[Großschreibung und Fettdruck durch mich hinzugefügt] noch vorstellbar" bezeichnet. Abgesehen von dieser menschenunwürdigen Aussage findet keinerlei Positionierung statt, geschweige denn eine realitische Aufklärung der Besuchenden oder gar ein Wille zur Wiedergutmachung. Auf meine Mailanfrage hin wurde darauf hingewiesen, dass man im Dialog mit der Hamburger Kulturbehörde sei und sich ja bereits im Buch "Für 50 Pfennig um die Welt" von Hilke Thode-Arora mit der Vergangenheit des Parks auseinandergesetzt wurde.
Es ist nicht hinnehmbar, dass ein - dazu noch derart bekanntes und in Hamburg beheimatetes - Unternehmen damit durchkommt.
Ich fordere Herrn Dirk Albrecht und Herrn Ludger Patt sowie die Mitarbeitenden im Hamburger Tierpark dazu auf:
- sich kritisch und reflektiert mit dessen Vergangenheit auseinanderzusetzen
- die Bevölkerung über diese Vergangenheit und deren zugrundeliegenden Rassismus und White Supremacy aufzuklären
- Wiedergutmachung im Dialog mit der bipoc-community zu leisten
Ich fordere Herrn Dr. Carsten Brosda und mit ihm die Hamburger Behörde für Kultur und Medien dazu auf:
- Druck auf Hagenbecks Tierpark auszuüben, die Forderungen durchzusetzen
- den Tierpark im Dialog mit der bipoc-community zu unterstützen
Ich bin nicht Teil der bipoc-community und daher in dieser Angelegenheit auf die Meinung und das Engagement der community angewiesen. Aber ich persönlich werde nicht akzeptieren, dass Alltagsrassismus, White Supremacy und rassistische Strukturen weiterhin Menschen gefährden, unterdrücken, ausgrenzen und damit auch den Weg für Rechtsextremismus ebnen.
Ich fordere Antirassismus und die Einhaltung von Menschenrechten, bitte unterstützen Sie mich dabei.
Außerdem möchte ich auf folgende Petition aufmerksam machen: https://www.change.org/p/gegen-rassismus-ich-fordere-die-abschaffung-der-carl-hagenbeck-statue-strasse
Meine Quellen:
Hagenbecks Tierpark (2019): Historie. Online unter: https://www.hagenbeck.de/de/tierpark/tierpark/historie.php (21.10.2020).
Focus (2020): Ausflugsziel Völkerschau: Als ganze Massen zu den „Freak-Shows“ und „Negerdörfern“ strömten. Online unter: https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/ausflugsziel-voelkerschau-als-ganze-massen-zu-den-freak-shows-und-negerdoerfern-stroemten_id_12179802.html (21.10.2020).
Zeit Online (2016): Die Fremden bestaunen. Online unter: https://www.zeit.de/kultur/2016-10/voelkerschauen-rassismus-hagenbeck-10nach8?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F (21.10.2020).
Statista (2020): Anzahl der Besucher des Tierparks Hagenbeck in Hamburg vom Jahr 2008 bis 2018. Online unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255345/umfrage/besucherzahlen-des-tierparks-hagenbeck/ (21.10.2020).
Das Problem
Herr Dirk Albrecht (Tierpark), Herr Ludger Patt (Tierpark) und Herr Dr. Carsten Brosda (Kulturbehörde),
Der Hamburger (Hagenbecks) Tierpark ist eines der beliebtesten touristischen Ziele der Großstadt. Rund 1,8 Millionen Personen besuchten den Park im Jahr 2018. Auch ich war vor einigen Monaten noch nichtsahnend dort. Bis ich in dem Buch "Deutschland schwarz weiss" von Noah Sow auf die Gründungsgeschichte des nach Carl Hagenbeck benannten Tierparks gestoßen bin.
Die heutige Existenz des Parks beruht auf den von Hagenbeck um das Jahr 1870 eingeführten "Völkerschauen" - zutiefst rassisstischen und menschenverachtenden Zurschaustellungen von bipoc (black, indigenious and people of colour) zur Erheiterung und "Aufklärung" der weißen Bevölkerung. Die reine Tatsache der Völkerschauen wird durchaus auf der Internetseite des Tierparks unter der Rubrik "Historie" bestätigt. Schockierenderweise werden die Völkerschauen in der Darstellung dort lediglich als "heutzutage KAUM[Großschreibung und Fettdruck durch mich hinzugefügt] noch vorstellbar" bezeichnet. Abgesehen von dieser menschenunwürdigen Aussage findet keinerlei Positionierung statt, geschweige denn eine realitische Aufklärung der Besuchenden oder gar ein Wille zur Wiedergutmachung. Auf meine Mailanfrage hin wurde darauf hingewiesen, dass man im Dialog mit der Hamburger Kulturbehörde sei und sich ja bereits im Buch "Für 50 Pfennig um die Welt" von Hilke Thode-Arora mit der Vergangenheit des Parks auseinandergesetzt wurde.
Es ist nicht hinnehmbar, dass ein - dazu noch derart bekanntes und in Hamburg beheimatetes - Unternehmen damit durchkommt.
Ich fordere Herrn Dirk Albrecht und Herrn Ludger Patt sowie die Mitarbeitenden im Hamburger Tierpark dazu auf:
- sich kritisch und reflektiert mit dessen Vergangenheit auseinanderzusetzen
- die Bevölkerung über diese Vergangenheit und deren zugrundeliegenden Rassismus und White Supremacy aufzuklären
- Wiedergutmachung im Dialog mit der bipoc-community zu leisten
Ich fordere Herrn Dr. Carsten Brosda und mit ihm die Hamburger Behörde für Kultur und Medien dazu auf:
- Druck auf Hagenbecks Tierpark auszuüben, die Forderungen durchzusetzen
- den Tierpark im Dialog mit der bipoc-community zu unterstützen
Ich bin nicht Teil der bipoc-community und daher in dieser Angelegenheit auf die Meinung und das Engagement der community angewiesen. Aber ich persönlich werde nicht akzeptieren, dass Alltagsrassismus, White Supremacy und rassistische Strukturen weiterhin Menschen gefährden, unterdrücken, ausgrenzen und damit auch den Weg für Rechtsextremismus ebnen.
Ich fordere Antirassismus und die Einhaltung von Menschenrechten, bitte unterstützen Sie mich dabei.
Außerdem möchte ich auf folgende Petition aufmerksam machen: https://www.change.org/p/gegen-rassismus-ich-fordere-die-abschaffung-der-carl-hagenbeck-statue-strasse
Meine Quellen:
Hagenbecks Tierpark (2019): Historie. Online unter: https://www.hagenbeck.de/de/tierpark/tierpark/historie.php (21.10.2020).
Focus (2020): Ausflugsziel Völkerschau: Als ganze Massen zu den „Freak-Shows“ und „Negerdörfern“ strömten. Online unter: https://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/ausflugsziel-voelkerschau-als-ganze-massen-zu-den-freak-shows-und-negerdoerfern-stroemten_id_12179802.html (21.10.2020).
Zeit Online (2016): Die Fremden bestaunen. Online unter: https://www.zeit.de/kultur/2016-10/voelkerschauen-rassismus-hagenbeck-10nach8?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.ecosia.org%2F (21.10.2020).
Statista (2020): Anzahl der Besucher des Tierparks Hagenbeck in Hamburg vom Jahr 2008 bis 2018. Online unter: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/255345/umfrage/besucherzahlen-des-tierparks-hagenbeck/ (21.10.2020).
Die Entscheidungsträger*innen
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Petition am 21. Oktober 2020 erstellt