Unterstützt das iranische Volk – bevor Freiheit weltweit weiter schrumpft


Unterstützt das iranische Volk – bevor Freiheit weltweit weiter schrumpft
Das Problem
🇩🇪 Die englische Version folgt weiter unten.
🇬🇧 The English version follows below.
Viele Politiker – und auch ein großer Teil der Öffentlichkeit in Deutschland – haben noch immer nicht vollständig verstanden, worum es beim Iran wirklich geht.
Es geht nicht um abstrakte Politik.
Es geht nicht nur um Diplomatie.
Und es geht ganz sicher nicht darum, ein Regime mit einem Volk zu verwechseln.
Es geht um Menschen.
Seit über 47 Jahren lebt die iranische Bevölkerung unter einem autoritären System, das systematisch grundlegende Menschenrechte verletzt. Internationale Berichte belegen unter anderem:
- Folter
- Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt
- willkürliche Verhaftungen
- erzwungene Geständnisse
- brutale Unterdrückung von Demonstrierenden
Links:
Das sind keine Einzelfälle – das ist ein System.
Und trotzdem wird in Europa oft so diskutiert, als wäre das alles nur ein geopolitisches Detail.
🌍 Demokratie weltweit auf dem Rückzug
Die Realität ist:
Die Welt wird unfreier.
- Laut internationalen Studien ist die globale Freiheit seit 19 Jahren in Folge rückläufig
- Rund 74 % der Weltbevölkerung leben inzwischen in autokratischen Systemen
- Es gibt heute mehr Autokratien als Demokratien
Links:
👉 Jede Freiheitsbewegung, die wir ignorieren, verstärkt diese Entwicklung.
Der Kampf der iranischen Bevölkerung ist deshalb nicht nur ein nationaler Konflikt.
Er ist Teil der globalen Frage:
Setzt sich Freiheit durch – oder Unterdrückung?
⚠️ Warum das auch Europa betrifft
Das iranische Regime ist seit Jahren Teil eines Netzwerks, das mit Gruppen wie:
- Hisbollah
- Hamas
- Huthi
verbunden ist bzw. diese unterstützt.
Links:
Das ist keine Spekulation – das ist international dokumentiert.
👉 Diese Strukturen beeinflussen Konflikte, destabilisieren Regionen und haben direkte Auswirkungen auf die globale Sicherheit.
🧭 Was ein freier Iran verändern würde
Ein demokratischer Iran könnte:
die Unterstützung extremistischer Netzwerke massiv schwächen
die Stabilität im Nahen Osten verbessern
Europas Sicherheit langfristig stärken
neue wirtschaftliche Chancen schaffen
Fluchtursachen reduzieren
Links:
- Council on Foreign Relations
- Reuters (1)
- Reuters (2)
- Reuters (3)
- Reuters (4)
- V-Dem Istitute
- Freedom House
👉 Das ist keine Ideologie. Das ist geopolitische Realität.
❗ Die entscheidende Frage
Was hat fast ein halbes Jahrhundert Diplomatie mit diesem Regime gebracht?
- Mehr Freiheit?
- Mehr Sicherheit?
- Mehr Menschenwürde?
Oder einfach nur mehr Zeit für Unterdrückung?
❤️ Menschlichkeit ist keine Neutralität
Kein Mensch wünscht sich Krieg.
Auch die Menschen im Iran nicht.
Aber wenn ein Volk über Jahrzehnte:
- unterdrückt
- gefoltert
- vergewaltigt
- eingeschüchtert
- zum Schweigen gebracht wird
und trotzdem immer wieder für Freiheit aufsteht…
👉 dann darf die Antwort nicht Schweigen sein.
Menschlichkeit bedeutet nicht Neutralität.
Menschlichkeit bedeutet, an der Seite der Opfer zu stehen.
📢 Unsere Forderungen
Wir fordern die Bundesregierung, die EU und die internationale Gemeinschaft auf:
- Klare politische Unterstützung für die demokratischen Bestrebungen des iranischen Volkes
- Konsequente Benennung und Verurteilung aller Menschenrechtsverbrechen – einschließlich Vergewaltigung und sexueller Gewalt
- Gezielte Sanktionen gegen Verantwortliche für Repression und Unterdrückung
- Schutz für Aktivisten, Journalistinnen und Oppositionelle im In- und Ausland
- Eine ehrliche Iran-Politik, die nicht Regimestabilität mit Frieden verwechselt
- Aktive Unterstützung einer demokratischen Zukunft für Iran (Regime Change)
❓ Die Frage an uns alle
Wollen wir weiter zusehen, wie ein Volk seit Jahrzehnten für Freiheit kämpft?
Oder ist jetzt der Moment, an dem wir klar Haltung zeigen?
🔍 Ausführliche Petitionstext
Viele Politiker — und auch ein großer Teil der Öffentlichkeit in Deutschland — haben noch immer nicht vollständig verstanden, worum es beim Iran wirklich geht.
Es geht nicht um eine abstrakte außenpolitische Debatte.
Es geht nicht nur um Diplomatie als Selbstzweck.
Und es geht erst recht nicht darum, ein Regime mit einem Volk zu verwechseln.
Es geht um Menschen.
Um ein Volk, das seit 47 Jahren unter einem autoritären Regime lebt, das systematisch Grundrechte verletzt. Internationale Untersuchungen und Menschenrechtsberichte dokumentieren für den Iran unter anderem Folter, Vergewaltigungen, sexuelle Gewalt, willkürliche Verhaftungen, erzwungene Geständnisse und schwere Repression gegen Demonstrierende.
Wer in Europa ständig von Menschenrechten, Frauenrechten und Demokratie spricht, darf dazu nicht schweigen.
Denn die Welt befindet sich in einer gefährlichen Entwicklung: Laut Freedom House ist die globale Freiheit 2024 zum 19. Mal in Folge zurückgegangen. Laut dem V-Dem Democracy Report 2026 leben inzwischen 74 % der Weltbevölkerung — rund 6 Milliarden Menschen — in Autokratien. Es gibt weltweit inzwischen mehr Autokratien als Demokratien.
Gerade deshalb ist der Kampf der Iranerinnen und Iraner nicht nur eine nationale Angelegenheit.
Er ist Teil der globalen Auseinandersetzung zwischen Freiheit und Unterdrückung.
Jede Demokratiebewegung, die allein gelassen wird, stärkt autoritäre Systeme weltweit.
Jede Gesellschaft, die mutige Freiheitsbewegungen nicht unterstützt, sendet das Signal, dass Gewalt, Angst und Repression sich am Ende lohnen.
Hinzu kommt: Die Unterstützung des iranischen Volkes ist nicht nur moralisch richtig — sie liegt auch im strategischen Interesse Europas.
Das iranische Regime ist seit Jahren eng mit bewaffneten und von Iran unterstützten oder mit Iran eng verbundenen Akteuren wie Hisbollah, Hamas und den Huthi verknüpft. Diese Netzwerke haben erheblichen Einfluss auf die Sicherheit im Nahen Osten und darüber hinaus. Reuters und CFR beschreiben Irans Rolle in diesem regionalen Macht- und Unterstützungsnetzwerk klar.
Das bedeutet:
Ein freierer, demokratischer Iran wäre nicht nur eine Befreiung für seine eigene Bevölkerung. Er könnte auch:
- die Finanzierung und Schlagkraft extremistischer und militant-autoritärer Netzwerke schwächen,
- die Stabilität im Nahen Osten verbessern,
- Europas sicherheitspolitische Lage langfristig entlasten,
- und perspektivisch neue Chancen für wirtschaftliche Kooperation, Energie- und Handelssicherheit eröffnen. Diese wirtschaftliche Einschätzung ist eine logische geopolitische Folgerung aus Irans Größe, Rohstoffbasis und strategischer Lage.
Auch migrationspolitisch ist das relevant:
Wo Menschen in Freiheit, Sicherheit und Würde in ihrer eigenen Region leben können, sinkt langfristig der Flucht- und Migrationsdruck. Das ist keine kalte Rechnung, sondern Realität internationaler Krisenpolitik.
Und deshalb müssen wir uns ehrlich fragen:
Was hat fast ein halbes Jahrhundert Diplomatie mit diesem Regime den Menschen im Iran tatsächlich gebracht?
- Mehr Freiheit?
- Mehr Sicherheit?
- Mehr Würde?
Oder eher weitere Jahrzehnte der Unterdrückung?
Natürlich wünscht sich kein Mensch Krieg.
Auch die Menschen im Iran wünschen sich Frieden.
Aber wenn ein Volk nach Jahrzehnten von Gewalt, Folter, Vergewaltigung, Einschüchterung und Entrechtung verzweifelt um Unterstützung ruft, dann darf die Antwort nicht nur aus distanzierter Rhetorik bestehen.
Menschlichkeit bedeutet nicht, gegenüber Unrecht neutral zu bleiben.
Menschlichkeit bedeutet, an der Seite der Opfer zu stehen — nicht an der Seite ihrer Unterdrücker.
Darum fordern wir die Bundesregierung, die EU-Institutionen und die internationale Gemeinschaft auf:
Unsere Forderungen
- Klare politische Unterstützung für die demokratischen Bestrebungen des iranischen Volkes.
- Konsequente Benennung und Verurteilung von Menschenrechtsverbrechen des Regimes — einschließlich Folter, Vergewaltigungen und sexueller Gewalt gegen Gefangene und Demonstrierende.
- Gezielte Sanktionen gegen Verantwortliche für Repression, Folter, sexualisierte Gewalt und staatliche Unterdrückung.
- Mehr Schutz und Sichtbarkeit für iranische Aktivistinnen, Aktivisten, Journalistinnen, Journalisten und Exil-Oppositionelle in Europa.
- Eine realistische Iran-Politik, die nicht Regimestabilität mit Frieden verwechselt.
- Klare Unterstützung einer demokratischen Zukunftsperspektive für Iran, basierend auf Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, Volkssouveränität und Trennung von Religion und Staat.
Es gibt längst Menschen und Konzepte, die an einer demokratischen Zukunft des Iran arbeiten. Diese Zukunft ist weder naiv noch utopisch. Sie ist notwendig.
Die eigentliche Frage lautet daher nicht mehr, ob wir hinschauen sollten.
Die eigentliche Frage lautet:
Wollen wir weiter zusehen, wie ein Volk seit Jahrzehnten für Freiheit kämpft — oder wollen wir endlich diejenigen unterstützen, die für Demokratie, Menschenrechte und Stabilität stehen?
Unterstützt das iranische Volk.
Nicht morgen. Jetzt.
Schlussrede
Ich bitte alle Menschen, die an Freiheit, Menschenwürde und Demokratie glauben, diese Petition zu unterschreiben und zu teilen.
Denn wer heute schweigt, wenn ein Volk um Freiheit kämpft, darf sich morgen nicht wundern, wenn Freiheit weltweit weiter verschwindet.
English Version
Many politicians — and also a large part of the public in Germany — still have not fully understood what the situation in Iran is really about.
This is not about an abstract foreign policy debate.
It is not about diplomacy for its own sake.
And it is certainly not about confusing a regime with its people.
This is about human beings.
About a nation that has lived for 47 years under an authoritarian regime that systematically violates fundamental rights. International investigations and human rights reports document, among other things, torture, rape, sexual violence, arbitrary arrests, forced confessions, and severe repression against protesters in Iran.
Anyone in Europe who constantly speaks of human rights, women’s rights, and democracy must not remain silent about this.
Because the world is moving in a dangerous direction: According to Freedom House, global freedom declined for the 19th consecutive year in 2024. According to the V-Dem Democracy Report 2026, 74% of the world’s population — around 6 billion people — now live in autocracies. There are now more autocracies than democracies worldwide.
For this very reason, the struggle of the Iranian people is not merely a national issue.
It is part of the global confrontation between freedom and oppression.
Every democracy movement that is left alone strengthens authoritarian systems worldwide.
Every society that fails to support courageous movements for freedom sends the message that violence, fear, and repression ultimately pay off.
Furthermore, supporting the Iranian people is not only morally right — it is also in Europe’s strategic interest.
For years, the Iranian regime has been closely connected with armed actors and groups supported by or affiliated with Iran, such as Hezbollah, Hamas, and the Houthis. These networks have a significant impact on security in the Middle East and beyond. Reuters and the Council on Foreign Relations clearly describe Iran’s role within this regional network of power and support.
This means:
A freer, democratic Iran would not only liberate its own people. It could also:
- weaken the financing and operational capabilities of extremist and militant-authoritarian networks,
- improve stability in the Middle East,
- ease Europe’s long-term security challenges,
- and create new opportunities for economic cooperation, energy security, and trade. This economic perspective is a logical geopolitical consequence of Iran’s size, natural resources, and strategic location.
Migration policy is also affected: Where people can live in freedom, security, and dignity in their own region, long-term migration pressure decreases. This is not a cynical calculation — it is a reality of international crisis policy.
And therefore, we must ask ourselves honestly:
What has nearly half a century of diplomacy with this regime actually brought to the people of Iran?
- More freedom?
- More security?
- More dignity?
- Or rather decades of continued oppression?
Of course, no one wishes for war.
The people of Iran also long for peace.
But when a nation, after decades of violence, torture, rape, intimidation, and systemic oppression, cries out in desperation for support, the response cannot consist only of distant rhetoric.
Humanity does not mean remaining neutral in the face of injustice.
Humanity means standing with the victims — not with their oppressors.
Therefore, we call on the German government, EU institutions, and the international community:
Our Demands
- Clear political support for the democratic aspirations of the Iranian people.
- Consistent identification and condemnation of the regime’s human rights violations — including torture, rape, and sexual violence against prisoners and protesters.
- Targeted sanctions against those responsible for repression, torture, sexual violence, and state oppression.
- Greater protection and visibility for Iranian activists, journalists, and exiled opposition members in Europe.
- A realistic Iran policy that does not confuse regime stability with peace.
Clear support for a democratic future for Iran, based on human rights, the rule of law, popular sovereignty, and the separation of religion and state.
There are already people and concepts working toward a democratic future for Iran.
This future is neither naive nor utopian.
It is necessary.
The real question is no longer whether we should pay attention.
The real question is:
Do we continue to watch as a nation fights for freedom for decades — or do we finally support those who stand for democracy, human rights, and stability?
Support the Iranian people.
Not tomorrow. Now.
Closing Statement
I urge everyone who believes in freedom, human dignity, and democracy to sign and share this petition.
Because those who remain silent today while a nation fights for freedom should not be surprised when freedom continues to disappear worldwide tomorrow.
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Das Problem
🇩🇪 Die englische Version folgt weiter unten.
🇬🇧 The English version follows below.
Viele Politiker – und auch ein großer Teil der Öffentlichkeit in Deutschland – haben noch immer nicht vollständig verstanden, worum es beim Iran wirklich geht.
Es geht nicht um abstrakte Politik.
Es geht nicht nur um Diplomatie.
Und es geht ganz sicher nicht darum, ein Regime mit einem Volk zu verwechseln.
Es geht um Menschen.
Seit über 47 Jahren lebt die iranische Bevölkerung unter einem autoritären System, das systematisch grundlegende Menschenrechte verletzt. Internationale Berichte belegen unter anderem:
- Folter
- Vergewaltigungen und sexuelle Gewalt
- willkürliche Verhaftungen
- erzwungene Geständnisse
- brutale Unterdrückung von Demonstrierenden
Links:
Das sind keine Einzelfälle – das ist ein System.
Und trotzdem wird in Europa oft so diskutiert, als wäre das alles nur ein geopolitisches Detail.
🌍 Demokratie weltweit auf dem Rückzug
Die Realität ist:
Die Welt wird unfreier.
- Laut internationalen Studien ist die globale Freiheit seit 19 Jahren in Folge rückläufig
- Rund 74 % der Weltbevölkerung leben inzwischen in autokratischen Systemen
- Es gibt heute mehr Autokratien als Demokratien
Links:
👉 Jede Freiheitsbewegung, die wir ignorieren, verstärkt diese Entwicklung.
Der Kampf der iranischen Bevölkerung ist deshalb nicht nur ein nationaler Konflikt.
Er ist Teil der globalen Frage:
Setzt sich Freiheit durch – oder Unterdrückung?
⚠️ Warum das auch Europa betrifft
Das iranische Regime ist seit Jahren Teil eines Netzwerks, das mit Gruppen wie:
- Hisbollah
- Hamas
- Huthi
verbunden ist bzw. diese unterstützt.
Links:
Das ist keine Spekulation – das ist international dokumentiert.
👉 Diese Strukturen beeinflussen Konflikte, destabilisieren Regionen und haben direkte Auswirkungen auf die globale Sicherheit.
🧭 Was ein freier Iran verändern würde
Ein demokratischer Iran könnte:
die Unterstützung extremistischer Netzwerke massiv schwächen
die Stabilität im Nahen Osten verbessern
Europas Sicherheit langfristig stärken
neue wirtschaftliche Chancen schaffen
Fluchtursachen reduzieren
Links:
- Council on Foreign Relations
- Reuters (1)
- Reuters (2)
- Reuters (3)
- Reuters (4)
- V-Dem Istitute
- Freedom House
👉 Das ist keine Ideologie. Das ist geopolitische Realität.
❗ Die entscheidende Frage
Was hat fast ein halbes Jahrhundert Diplomatie mit diesem Regime gebracht?
- Mehr Freiheit?
- Mehr Sicherheit?
- Mehr Menschenwürde?
Oder einfach nur mehr Zeit für Unterdrückung?
❤️ Menschlichkeit ist keine Neutralität
Kein Mensch wünscht sich Krieg.
Auch die Menschen im Iran nicht.
Aber wenn ein Volk über Jahrzehnte:
- unterdrückt
- gefoltert
- vergewaltigt
- eingeschüchtert
- zum Schweigen gebracht wird
und trotzdem immer wieder für Freiheit aufsteht…
👉 dann darf die Antwort nicht Schweigen sein.
Menschlichkeit bedeutet nicht Neutralität.
Menschlichkeit bedeutet, an der Seite der Opfer zu stehen.
📢 Unsere Forderungen
Wir fordern die Bundesregierung, die EU und die internationale Gemeinschaft auf:
- Klare politische Unterstützung für die demokratischen Bestrebungen des iranischen Volkes
- Konsequente Benennung und Verurteilung aller Menschenrechtsverbrechen – einschließlich Vergewaltigung und sexueller Gewalt
- Gezielte Sanktionen gegen Verantwortliche für Repression und Unterdrückung
- Schutz für Aktivisten, Journalistinnen und Oppositionelle im In- und Ausland
- Eine ehrliche Iran-Politik, die nicht Regimestabilität mit Frieden verwechselt
- Aktive Unterstützung einer demokratischen Zukunft für Iran (Regime Change)
❓ Die Frage an uns alle
Wollen wir weiter zusehen, wie ein Volk seit Jahrzehnten für Freiheit kämpft?
Oder ist jetzt der Moment, an dem wir klar Haltung zeigen?
🔍 Ausführliche Petitionstext
Viele Politiker — und auch ein großer Teil der Öffentlichkeit in Deutschland — haben noch immer nicht vollständig verstanden, worum es beim Iran wirklich geht.
Es geht nicht um eine abstrakte außenpolitische Debatte.
Es geht nicht nur um Diplomatie als Selbstzweck.
Und es geht erst recht nicht darum, ein Regime mit einem Volk zu verwechseln.
Es geht um Menschen.
Um ein Volk, das seit 47 Jahren unter einem autoritären Regime lebt, das systematisch Grundrechte verletzt. Internationale Untersuchungen und Menschenrechtsberichte dokumentieren für den Iran unter anderem Folter, Vergewaltigungen, sexuelle Gewalt, willkürliche Verhaftungen, erzwungene Geständnisse und schwere Repression gegen Demonstrierende.
Wer in Europa ständig von Menschenrechten, Frauenrechten und Demokratie spricht, darf dazu nicht schweigen.
Denn die Welt befindet sich in einer gefährlichen Entwicklung: Laut Freedom House ist die globale Freiheit 2024 zum 19. Mal in Folge zurückgegangen. Laut dem V-Dem Democracy Report 2026 leben inzwischen 74 % der Weltbevölkerung — rund 6 Milliarden Menschen — in Autokratien. Es gibt weltweit inzwischen mehr Autokratien als Demokratien.
Gerade deshalb ist der Kampf der Iranerinnen und Iraner nicht nur eine nationale Angelegenheit.
Er ist Teil der globalen Auseinandersetzung zwischen Freiheit und Unterdrückung.
Jede Demokratiebewegung, die allein gelassen wird, stärkt autoritäre Systeme weltweit.
Jede Gesellschaft, die mutige Freiheitsbewegungen nicht unterstützt, sendet das Signal, dass Gewalt, Angst und Repression sich am Ende lohnen.
Hinzu kommt: Die Unterstützung des iranischen Volkes ist nicht nur moralisch richtig — sie liegt auch im strategischen Interesse Europas.
Das iranische Regime ist seit Jahren eng mit bewaffneten und von Iran unterstützten oder mit Iran eng verbundenen Akteuren wie Hisbollah, Hamas und den Huthi verknüpft. Diese Netzwerke haben erheblichen Einfluss auf die Sicherheit im Nahen Osten und darüber hinaus. Reuters und CFR beschreiben Irans Rolle in diesem regionalen Macht- und Unterstützungsnetzwerk klar.
Das bedeutet:
Ein freierer, demokratischer Iran wäre nicht nur eine Befreiung für seine eigene Bevölkerung. Er könnte auch:
- die Finanzierung und Schlagkraft extremistischer und militant-autoritärer Netzwerke schwächen,
- die Stabilität im Nahen Osten verbessern,
- Europas sicherheitspolitische Lage langfristig entlasten,
- und perspektivisch neue Chancen für wirtschaftliche Kooperation, Energie- und Handelssicherheit eröffnen. Diese wirtschaftliche Einschätzung ist eine logische geopolitische Folgerung aus Irans Größe, Rohstoffbasis und strategischer Lage.
Auch migrationspolitisch ist das relevant:
Wo Menschen in Freiheit, Sicherheit und Würde in ihrer eigenen Region leben können, sinkt langfristig der Flucht- und Migrationsdruck. Das ist keine kalte Rechnung, sondern Realität internationaler Krisenpolitik.
Und deshalb müssen wir uns ehrlich fragen:
Was hat fast ein halbes Jahrhundert Diplomatie mit diesem Regime den Menschen im Iran tatsächlich gebracht?
- Mehr Freiheit?
- Mehr Sicherheit?
- Mehr Würde?
Oder eher weitere Jahrzehnte der Unterdrückung?
Natürlich wünscht sich kein Mensch Krieg.
Auch die Menschen im Iran wünschen sich Frieden.
Aber wenn ein Volk nach Jahrzehnten von Gewalt, Folter, Vergewaltigung, Einschüchterung und Entrechtung verzweifelt um Unterstützung ruft, dann darf die Antwort nicht nur aus distanzierter Rhetorik bestehen.
Menschlichkeit bedeutet nicht, gegenüber Unrecht neutral zu bleiben.
Menschlichkeit bedeutet, an der Seite der Opfer zu stehen — nicht an der Seite ihrer Unterdrücker.
Darum fordern wir die Bundesregierung, die EU-Institutionen und die internationale Gemeinschaft auf:
Unsere Forderungen
- Klare politische Unterstützung für die demokratischen Bestrebungen des iranischen Volkes.
- Konsequente Benennung und Verurteilung von Menschenrechtsverbrechen des Regimes — einschließlich Folter, Vergewaltigungen und sexueller Gewalt gegen Gefangene und Demonstrierende.
- Gezielte Sanktionen gegen Verantwortliche für Repression, Folter, sexualisierte Gewalt und staatliche Unterdrückung.
- Mehr Schutz und Sichtbarkeit für iranische Aktivistinnen, Aktivisten, Journalistinnen, Journalisten und Exil-Oppositionelle in Europa.
- Eine realistische Iran-Politik, die nicht Regimestabilität mit Frieden verwechselt.
- Klare Unterstützung einer demokratischen Zukunftsperspektive für Iran, basierend auf Menschenrechten, Rechtsstaatlichkeit, Volkssouveränität und Trennung von Religion und Staat.
Es gibt längst Menschen und Konzepte, die an einer demokratischen Zukunft des Iran arbeiten. Diese Zukunft ist weder naiv noch utopisch. Sie ist notwendig.
Die eigentliche Frage lautet daher nicht mehr, ob wir hinschauen sollten.
Die eigentliche Frage lautet:
Wollen wir weiter zusehen, wie ein Volk seit Jahrzehnten für Freiheit kämpft — oder wollen wir endlich diejenigen unterstützen, die für Demokratie, Menschenrechte und Stabilität stehen?
Unterstützt das iranische Volk.
Nicht morgen. Jetzt.
Schlussrede
Ich bitte alle Menschen, die an Freiheit, Menschenwürde und Demokratie glauben, diese Petition zu unterschreiben und zu teilen.
Denn wer heute schweigt, wenn ein Volk um Freiheit kämpft, darf sich morgen nicht wundern, wenn Freiheit weltweit weiter verschwindet.
English Version
Many politicians — and also a large part of the public in Germany — still have not fully understood what the situation in Iran is really about.
This is not about an abstract foreign policy debate.
It is not about diplomacy for its own sake.
And it is certainly not about confusing a regime with its people.
This is about human beings.
About a nation that has lived for 47 years under an authoritarian regime that systematically violates fundamental rights. International investigations and human rights reports document, among other things, torture, rape, sexual violence, arbitrary arrests, forced confessions, and severe repression against protesters in Iran.
Anyone in Europe who constantly speaks of human rights, women’s rights, and democracy must not remain silent about this.
Because the world is moving in a dangerous direction: According to Freedom House, global freedom declined for the 19th consecutive year in 2024. According to the V-Dem Democracy Report 2026, 74% of the world’s population — around 6 billion people — now live in autocracies. There are now more autocracies than democracies worldwide.
For this very reason, the struggle of the Iranian people is not merely a national issue.
It is part of the global confrontation between freedom and oppression.
Every democracy movement that is left alone strengthens authoritarian systems worldwide.
Every society that fails to support courageous movements for freedom sends the message that violence, fear, and repression ultimately pay off.
Furthermore, supporting the Iranian people is not only morally right — it is also in Europe’s strategic interest.
For years, the Iranian regime has been closely connected with armed actors and groups supported by or affiliated with Iran, such as Hezbollah, Hamas, and the Houthis. These networks have a significant impact on security in the Middle East and beyond. Reuters and the Council on Foreign Relations clearly describe Iran’s role within this regional network of power and support.
This means:
A freer, democratic Iran would not only liberate its own people. It could also:
- weaken the financing and operational capabilities of extremist and militant-authoritarian networks,
- improve stability in the Middle East,
- ease Europe’s long-term security challenges,
- and create new opportunities for economic cooperation, energy security, and trade. This economic perspective is a logical geopolitical consequence of Iran’s size, natural resources, and strategic location.
Migration policy is also affected: Where people can live in freedom, security, and dignity in their own region, long-term migration pressure decreases. This is not a cynical calculation — it is a reality of international crisis policy.
And therefore, we must ask ourselves honestly:
What has nearly half a century of diplomacy with this regime actually brought to the people of Iran?
- More freedom?
- More security?
- More dignity?
- Or rather decades of continued oppression?
Of course, no one wishes for war.
The people of Iran also long for peace.
But when a nation, after decades of violence, torture, rape, intimidation, and systemic oppression, cries out in desperation for support, the response cannot consist only of distant rhetoric.
Humanity does not mean remaining neutral in the face of injustice.
Humanity means standing with the victims — not with their oppressors.
Therefore, we call on the German government, EU institutions, and the international community:
Our Demands
- Clear political support for the democratic aspirations of the Iranian people.
- Consistent identification and condemnation of the regime’s human rights violations — including torture, rape, and sexual violence against prisoners and protesters.
- Targeted sanctions against those responsible for repression, torture, sexual violence, and state oppression.
- Greater protection and visibility for Iranian activists, journalists, and exiled opposition members in Europe.
- A realistic Iran policy that does not confuse regime stability with peace.
Clear support for a democratic future for Iran, based on human rights, the rule of law, popular sovereignty, and the separation of religion and state.
There are already people and concepts working toward a democratic future for Iran.
This future is neither naive nor utopian.
It is necessary.
The real question is no longer whether we should pay attention.
The real question is:
Do we continue to watch as a nation fights for freedom for decades — or do we finally support those who stand for democracy, human rights, and stability?
Support the Iranian people.
Not tomorrow. Now.
Closing Statement
I urge everyone who believes in freedom, human dignity, and democracy to sign and share this petition.
Because those who remain silent today while a nation fights for freedom should not be surprised when freedom continues to disappear worldwide tomorrow.
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Die Entscheidungsträger*innen


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Petition am 18. März 2026 erstellt