

Die bundesweite Initiative Verschickungskinder e.V. hat zusammen mit der Ev.-luth. Christus-Kirchengemeinde, der Ökumene auf Borkum, der Stadt Borkum und ehemaligen Trägern am Mittwoch, 30. Juli 2025 um 11:30 Uhr die Erinnerungsstätte zur Anerkennung des Leids der ehemaligen Verschickungskinder aller Heime auf BORKUM eingeweiht. Wir dokumentieren die ergreifende Rede von Silke Ottersbach, einer Betroffenen, die noch 1979 nach Borkum verschickt wurde und dort im Adolfinenheim Unsägliches erlitt. Ihr ist es maßgeblich zu verdanken, dass heute dort die Erinnerungsstele eingeweiht werden konnte. Hier der Beitrag mit allen Infos dazu auf unserer Webseite
Überall wird nun schon das Leid der Verschickungskinder ernst genommen und man glaubt ihnen, trotzdem gibt es immer noch keinerlei Unterstützung für die Betroffenen, die alles, was an Forschung und Öffentlichkeit bisher bekannt ist, selbst, durch mühevolle Kleinarbeit in Medien und Politik gebracht haben. Auch alles, was bisher dazu erforscht wurde, ist einzig den vielen Betroffenen zu verdanken, die den Mut hatten, ihre schmerzhaften Erinnerungen öffentlich zu machen und über ihre Heime zu recherchieren. Gut, wir sind im Koalitionsvertrag erwähnt, aber wann gibt es endlich die notwendige politische und finanzielle Unterstützung für all das, was die Betroffenen bisher ehrenamtlich leisten? Unterstützt uns weiterhin, indem ihr unserer Initiative beitretet, damit wir stark und immer stärker werden!.
Foto oben: Andreas Behr, Borkum-Aktuell“, v.r.n.l.: Mahnmal auf Borkum mit Bildhauer und Verschickungskind Friedhelm Welge, Pastor Schulze Ev.-luth. Christus-Kirchengemeinde, Silke Ottersbach Heimortkoordinatorin Borkum, Uwe Rüddenklau, 1. Vorsitzender Initiative Verschickungskinder e.V.