
Liebe Unterstützer*innen,
wir melden uns heute mit großartigen Neuigkeiten bei Euch: Entwicklungsminister Müller hat vor einigen Tagen in den ARD Tagesthemen angekündigt, dass er gemeinsam mit Arbeitsminister Heil einen Gesetzesentwurf erarbeiten lässt, der Unternehmen für die eigenen Wertschöpfungsketten haftbar machen wird. Auch wenn noch nicht klar ist, inwieweit das Bundeskanzleramt unter Angela Merkel und das Wirtschaftsministerium unter Minister Altmaier ihre Blockade-Haltung aufgegeben haben, wird ein Gesetz durch Müllers Ankündigung immer wahrscheinlicher.
Gleichzeitig bewegt sich auch auf europäischen Ebene einiges. So hat EU-Justizkommissar Didier Reynders verkündet, 2021 einen Gesetzesentwurf für ein europäisches Lieferkettengesetz vorzulegen. Das begrüßen wir natürlich sehr, denn nur eine europaweite Regelung kann in Zukunft sicherstellen, dass sich Unternehmen flächendeckend für Transparenz und Verantwortung in Bezug auf die eigenen Lieferketten einsetzen.
Ihr seht: Es geht voran. Nichtsdestotrotz müssen wir weiter den Druck aufrecht erhalten. Denn: Bis das Gesetz nicht Realität wird, wird sich nichts verändern. Deshalb teilt bitte weiterhin die Petition. Je mehr Stimmen wir zusammenbekommen, desto größer ist der Druck, den wir auf die Politik erzeugen können.
Liebe Grüße
Lisa