Petition updateUnsere Polizei muss in Hohenschönhausen bleiben – jetzt unterschreiben!Unser gemeinsamer Einsatz hat gewirkt: Unsere Polizei bleibt in Hohenschönhausen
Danny Freymark & Prof. Dr. Martin PätzoldGermany
Jul 6, 2026

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Hohenschönhausener,

in den vergangenen Wochen haben sich viele von Ihnen für die Stärkung unserer Polizei in Hohenschönhausen eingesetzt. Über 10.000 Nachbarn haben unsere Petition unterschrieben. Zudem haben zahlreiche Anwohner unsere Bürgerbüros aufgesucht, um sich über die weitere Entwicklung unserer Polizeiwache in der Pablo-Picasso-Straße (Abschnitt 31) zu informieren und ihre Sorgen zum Ausdruck zu bringen. Diese große Resonanz hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig ihnen eine starke und sichtbare Polizeipräsenz vor Ort ist. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

In Gesprächen mit Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sowie den Verantwortlichen der Polizeistrukturreform konnten wir unsere Hohenschönhausener Position deutlich machen. Dabei konnten folgende Ergebnisse erzielt werden:

1. Drei Einsatzwagen sichern kurze Reaktionszeiten bei Notrufen
Ursprünglich war geplant, am Polizeiabschnitt 31 keinen Einsatzwagen mehr für die Notrufbearbeitung vorzuhalten. Die Folge wären längere Anfahrtswege und Reaktionszeiten gewesen, da Einsätze künftig verstärkt vom Abschnitt 34 (am Nöldnerplatz) aus übernommen worden wären. Das konnten wir verhindern: Auch künftig werden drei Einsatzwagen für die Notrufbearbeitung ihren Dienst am Polizeiabschnitt 31 beginnen und beenden. Zudem ist es gelungen, zwei weitere Einsatzwagen vom Abschnitt 34 hinzuzugewinnen. Damit stehen künftig fünf statt bisher vier Einsatzwagen für Notrufe und dringende Polizeieinsätze zur Verfügung – eine Verstärkung, die im Ernstfall entscheidend sein kann. So sichern wir schnelle Hilfe, verlässliche Reaktionszeiten und mehr Polizeipräsenz in unserem Kiez.

2. Präsenz wird gestärkt
In den Präsenzdienstgruppen werden künftig 65 Einsatzkräfte in zwei Dienstgruppen für mehr sichtbare Polizeipräsenz sorgen. Bisher waren dafür 50 Einsatzkräfte in nur einer Dienstgruppe im Einsatz. Damit bleiben die Voraussetzungen für eine starke Präsenz der Polizei im öffentlichen Raum auch künftig (mindestens) erhalten. Das ist eine positive Entwicklung für unsere Region.

3. Sanierung des Polizeistandortes bis zum Jahr 2029
Die umfassende Sanierung wird wie geplant fortgeführt. Nach aktuellem Stand investiert das Land Berlin hierfür insgesamt 40,8 Millionen Euro (statt 30 Millionen Euro), davon 6,8 Millionen Euro für polizeispezifische Anforderungen (z. B. für die Gefangenensammelstelle). Damit ist zugleich klar: Die Berliner Polizei bleibt auch künftig Hauptnutzer des Standortes in Hohenschönhausen.

Uns zeigt dieses Ergebnis, dass unser gemeinsames Engagement etwas bewegen kann. Die vielen Unterschriften, die Unterstützung aus der Nachbarschaft und die konstruktiven Gespräche mit allen Beteiligten haben dazu beigetragen, Verbesserungen für Hohenschönhausen zu erreichen. Unser Ziel war von Anfang an klar: Wir wollen nicht weniger, sondern mehr Polizei in Hohenschönhausen. Selbstverständlich werden wir die weitere Entwicklung aufmerksam begleiten und uns auch künftig mit Nachdruck für die Sicherheit in Hohenschönhausen einsetzen. Ganz nach unserem Motto: Wir Hohenschönhausener halten zusammen. Auf Instagram und Facebook fassen wir all das in einem Video nochmal persönlich zusammen: Instagram / Facebook.

Aktuelle Informationen zu diesen und vielen weiteren Themen erhalten Sie regelmäßig auch per Mail über unseren Newsletter „Unser Hohenschönhausen“. Gerne können Sie sich dafür unter www.unser-hsh.de innerhalb einer Minute kostenfrei anmelden. Für weitere Fragen, Anregungen oder persönliche Anliegen stehen wir Ihnen in unseren Bürgerbüros von Montag bis Freitag gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen
Danny Freymark & Prof. Dr. Martin Pätzold

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