Petition updateUnsere Ozeane sind keine Müllkippe! Endlich Schluss mit unnötigen Einwegverpackungen!Maritime Wirtschaft und Politik treffen aufeinander, kein gutes Zeichen für Meeres- und Klimaschutz!
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Germany
Apr 30, 2026

Die Maritime Branche trifft sich dieser Tage (29. und 30.4) in Emden zur 14. Nationalen Maritimen Konferenz. Auf der Agenda stehen Themen wir Wirtschaft nicht jedoch Klimaschutz und der Ausstieg aus fossilen Abhängigkeiten. Jetzt braucht es ein starkes Signal gegen die Ausbeutung der Meere. Unterstütze unsere Petition für echten Meeresschutz! 

Bei der Konferenz sind auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Energie- und Wirtschaftsministerin Katherina Reiche anwesend. Was jedoch fehlt sind die Themen Klimaschutz und der Ausstieg aus fossilen Abhängigkeiten. Stattdessen soll es um Wirtschaft, Sicherheit und Energieversorgung gehen.  
Dabei stehen Nord- und Ostsee bereits unter hohem Nutzungsdruck. Artenverlust, Schadstoffe, Unterwasserlärm, industrielle Eingriffe und die Erderhitzung setzen die sensiblen Meeresökosysteme massiv unter Druck. Wer jetzt weiter auf neue Gasförderung und fossile Importinfrastruktur setzt, schafft keine Sicherheit, sondern verlängert Abhängigkeiten. 
Gerade vor Borkum zeigt sich, worum es geht: Neue Gasbohrungen in unmittelbarer Nähe wertvoller Schutzgebiete stehen sinnbildlich für eine Politik, die fossile Geschäftsmodelle noch immer über Klima- und Biodiversitätsziele stellt. 
Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland kämpft die Deutsche Umwelthilfe seit Jahren gegen diese neuen Gasbohrungen. Dass unsere Teilnahme an der Konferenz mit Verweis auf begrenzte Kapazitäten abgelehnt wurde, ist mehr als bedauerlich. Kritische Stimmen aus Umwelt- und Zivilgesellschaft gehören an den Tisch, wenn über die Zukunft unserer Küsten, Meere und Energieversorgung gesprochen wird. 
Maritime Sicherheit heißt auch: Klimaschutz, intakte Meere und echte Unabhängigkeit von fossilen Energien.  
Wir brauchen Investitionen in erneuerbare Energien und eine maritime Wirtschaft, die im Einklang mit den Klima- und Biodiversitätszielen steht. 
Alles andere ist keine Zukunftsstrategie. Es ist ein Weiter-so im Krisenmodus. 
  
Fordere mit uns eine Ende von Gasbohrungen im Meer und stattdessen die Errichtung von Schutzgebieten. Unterschreibe unsere Petition.
  
Teile die Petition bitte auch in deinem Freundes- und Bekanntenkreis. Jede dritte Unterschrift entsteht durch Weiterleiten. Nur gemeinsam sind wir laut genug!   
  
Vielen Dank! Eure Deutsche Umwelthilfe 

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