
Black Friday: das Sinnbild für billige Mode und Überkonsum. Was oft übersehen wird: Rund 35 % des Mikroplastiks im Meer stammt aus der Textilindustrie. Die Auswirkungen reichen bis in die entlegensten Ökosysteme. Unterschreibe jetzt unsere Petition und setze ein Zeichen für echten Meeresschutz und für eine nachhaltige Modeindustrie.
Die Modebranche macht am Black Friday Rekordumsätze. Dabei gilt: immer billiger, immer schneller, immer mehr. Ultra-Fast-Fashion überschwemmt täglich den Markt mit tausenden neuen Teilen. Doch die Spontankäufe machen nicht lange glücklich. Rund 80 Prozent der heute gekauften Textilien gehen ungetragen wieder zurück. Diese neuwertige Ware landet jedoch häufig nicht beim nächsten Kunden, sondern direkt im Müll. Natürlich nicht bei uns, sondern zum Großteil im Ausland. Obendrein bestehen ungefähr 70 Prozent der Kleidungsstücke, die heute auf dem Markt kommen aus synthetischen Fasern, also aus Plastik. Dieses wird aus Öl und Gas hergestellt, wodurch die Textilindustrie die Klimakrise weiter anheizt.
„Circular Fashion“ ist bisher meist ein leeres Versprechen: Weltweit werden weniger als 1 % aller Kleidungsstücke tatsächlich recycelt. Der Rest landet auf Deponien, wird verbrannt oder exportiert. Ghana empfängt jährlich rund 100 000 Tonnen Secondhand-Ware aus Europa, darunter auch neuwertige und ungetragene Ware aus Retouren. 40 % der Textilexporte sind unbrauchbarer Müll und verschmutzt Böden, Luft und Meere.
Jetzt hat die EU mit der Richtlinie zur Erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) einen entscheidenden Schritt gemacht. Es liegt jetzt an Deutschland aus dieser Richtlinie ein ambitioniertes nationales Gesetz zu formen, eines das Fast Fashion Konzerne zur Verantwortung zieht.
Denn es braucht ein System, das auf langlebiger, schadstofffreier Kleidung basiert und nicht auf ständigem Neukauf. Nur durch klare Vorgaben zur Rücknahme, Reparatur und Wiederverwendung lässt sich diese zerstörerische Textilspirale stoppen.
Dafür braucht es uns alle: Jede Unterschrift erhöht den Druck auf die Bundesregierung.
Hilf mit, die Textilflut zu stoppen, für unsere Meere und für eine faire Modezukunft. Unterzeichne jetzt unsere Petition und leite sie in deinem Bekanntenkreis weiter. Denn nur gemeinsam sind wir laut!
Vielen Dank!
Eure Deutsche Umwelthilfe