
Liebe Unterstützer*innen!
Letzte Woche haben die Bauarbeiten an der überflüssigen und zerstörerischen LNG-Pipeline von Mukran nach Lubmin begonnen. Der fossile Kurs der Regierung ist Wahnsinn angesichts der eskalierenden Klimakrise und bedroht die letzten Schweinswale der Region. Werdet noch heute Wal-Pat*innen und setzt euch für lebendige Meere ein!
In der zentralen Ostsee leben nur noch 450 Tiere, die Population wurde bereits durch die Klimakrise, Stellnetzfischerei und Verschmutzung dezimiert. Damit die Schweinswale noch eine Überlebenschance haben, dürfen wir nicht noch mehr von ihrem Lebensraum zerstören. Doch durch den Bau der 50km-langen Pipeline quer durch den sensiblen Greifswalder Bodden droht die Zerstörung von Riffen, Seegraswiesen und Sandbänken, begleitet von Unterwasserlärm und Verschmutzung.
Die Bundesregierung will das Rügener LNG-Terminal unbedingt vor dem Winter in Betrieb nehmen. Anstatt eine Genehmigung für die gesamte Pipeline zu beantragen, werden willkürliche Teilabschnitte beantragt. So soll offenbar eine gründliche Prüfung der Auswirkungen des gesamten Projekts auf Klima und Natur umgangen werden.Doch wir lassen uns nicht austricksen und haben umgehend mit einer Klage reagiert.
Gemeinsam können wir die Regierung vom fossilen Irrweg abbringen und die Schweinswale in der zentralen Ostsee retten. Unterstützt uns im Kampf um den Lebensraum Meer als Wal-Pat*innen!
Ganz herzlichen Dank euch allen!
Eure Deutsche Umwelthilfe