
Liebe Unterstützer:innen, am vergangenen Freitag haben wir bei der 'Demo für die Antarktis' vor dem Brandenburger Tor in Berlin auf die prekäre Lage der Pinguine aufmerksam gemacht. Durch den Klimawandel schmilzt der Lebensraum des Kaiserpinguins in der Antarktis in nie dagewesener Weise. Helft uns jetzt das Zuhause des Kaiserpinguins zu schützen – mit einer Pinguinpatenschaft.
Der schmelzende Pinguin versinnbildlicht unsere Botschaft an alle Politiker:innen, die vergangene Woche zur Antarktis-Konferenz zusammengekommen sind: Schaut hin und tut etwas, denn der Lebensraum des Pinguins schmilzt unaufhaltsam und das Ökosystem Antarktis ist extrem fragil und gefährdet. Schmelzendes Eis und immer wärmeres Wasser setzen dem Kaiserpinguin immens zu. Dazu kommt die intensive Fischerei, die den Tieren immer mehr ihre Nahrungsgrundlage nimmt. Dabei ist eine intakte Antarktis nicht nur für die Tierwelt überlebenswichtig. Denn der riesige Kontinent ist auch für die Stabilisierung des Klimas insgesamt unentbehrlich und versorgt die Ozeane weltweit mit lebenswichtigen Nährstoffen. Deswegen müssen wir die Antarktis dringend schützen: Wir müssen den Verbrauch fossiler Brennstoffe massiv zurückfahren und uns mit Nachdruck für die Errichtung umfassender Meeresschutzgebiete einsetzen, um die einzigartige Biodiversität der Antarktis zu bewahren. Dazu haben die Mitgliedsstaaten des Antarktis-Vertrags jetzt die einmalige Chance. Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass diese Chance nicht einfach verstreicht. Um den Lebensraum der Tiere nicht weiter in Gefahr zu bringen, setzen wir uns zudem dafür ein, eine dauerhafte touristische Infrastruktur auf dem Kontinent zu verhindern. Außerdem fordern wir, dass der Kaiserpinguin aufgrund seiner Existenzbedrohung eine Anerkennung als besonders geschützte Art erhält.
Das alles können wir nur mit eurer Unterstützung erreichen. Es ist höchste Zeit: Helft uns dem Kaiserpinguin zu helfen – mit einer Pinguinpatenschaft.
Herzlichen Dank euch.
Eure Deutsche Umwelthilfe.