
Liebe Unterstützer*innen! Eine neue Studie zeigt, Plastik macht auch vor kleinen Meeresbewohnern nicht Halt: Mehrere Meeresfrüchte wurden untersucht und in allen wurden Plastikpartikel gefunden. Krabben, Garnelen, Tintenfische und Co. – viele Menschen essen diese Meeresfrüchte und nehmen das Plastik dann ebenfalls auf. Wir müssen weiter gegen die Plastikflut in unseren Meeren protestieren.
Die Forscher*innen von der britischen Universität Exeter und der australischen Universität Queensland haben für die Studie fünf verschiedene Meeresfrüchte auf einem australischen Markt gekauft. Das meiste Plastik fanden sie in Sardinen: pro Portion bis zu 30 Milligramm, also das Gewicht eines Reiskorns! Welche Folgen das Plastik auf unseren menschlichen Körper hat, ist ungewiss. In der höchsten Konzentration konnten die Forscher*innen Polyethylen nachweisen. Dieser Kunststoff wird häufig auch zur Beschichtung von Verpackungen wie Coffee-to-go-Bechern oder Getränkekartons verwendet.
Anstatt endlich mit gutem Beispiel voranzugehen und unnötigen Einweg-Plastikverpackungen den Kampf anzusagen, produziert Deutschland immer noch massenhaft Verpackungsmüll und rangiert damit fast an Europas Spitze – ein absolutes Unding! Bitte lasst nicht nach und macht eurem Ärger nochmal Luft. Zeigt der Kanzlerin, dass wir die Plastikflut satt haben. Vielen Dank für eure Unterstützung!
Eure Deutsche Umwelthilfe
Mehr zur Studie findet ihr hier: https://taz.de/Forscher-finden-Nanopartikel/!5707570/