
Liebe Unterstützer*innen! Es gibt einen ersten Erfolg! Die Stadt Tübingen hat die Nase voll von den immer größer werdenden Einweg-Müllbergen in der Innenstadt. Deshalb hat der Gemeinderat die Einführung einer Steuer auf Einweg-to-go-Verpackungen beschlossen. Somit werden die Müllmengen hoffentlich eingedämmt und eine Umstellung auf abfallarme Mehrwegsysteme für den Coffee-to-go oder Essensboxen vorangetrieben. Unterstützt unseren Kampf gegen die Plastikflut und teilt die Petition!
Die Verpackungssteuer soll von jedem Unternehmer gezahlt werden, der Einweg-to-go-Verpackungen an Verbraucher herausgibt. Je teurer Einwegbecher, Pizzakartons und Co. werden, desto unattraktiver wird deren Nutzung. Pro Einweg-Getränkebehälter, Einweg-Geschirr und -speiseverpackung sollen 50 Cent und für jedes Einwegbesteck 20 Cent erhoben werden. Der Maximalbetrag pro Mahlzeit soll bei 1,50 Euro gedeckelt werden. Sogar das baden-württembergische Umweltministerium begrüßt diese Regelung.
Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber noch lange nicht ausreichend. Wir brauchen endlich bundesweite Regelungen gegen die Einwegmüllflut. Angela Merkel und Umweltministerin Svenja Schulze müssen gestalten statt bremsen. Wir brauchen verbindliche Abfallvermeidungsziele, Plastikverpackungen müssen bundesweit deutlich teurer werden und Mehrwegquoten für Verpackungen müssen verpflichtend vorgegeben werden. Nur so können wir die ganze Plastikflut in unserer Umwelt eindämmen. Haben eure Freunde unsere Petition schon unterschrieben? Hier der Link zum Teilen: https://www.change.org/plastik
Euer Hannes Jaenicke und die Deutsche Umwelthilfe e.V.