Actualización de la peticiónUnsere Ozeane sind keine Müllkippe! Endlich Schluss mit unnötigen Einwegverpackungen!dm führt Logo als Lösung der Plastikkrise ein. Protestiert für wirksamere Maßnahmen!
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Alemania
9 ago 2019

Liebe Unterstützer/innen! dm hat ein Logo kreiert, das Produkte mit vermeintlich „hohem Recyclinganteil“ hervorhebt. Das soll nun die Lösung unseres Plastikproblems sein? Fakt ist, dass die Recyclingquoten bei uns immer noch viel zu gering sind. Daran ändert auch so ein Logo nichts. Setzt ein Zeichen und teilt die Petition mit euren Freunden, Bekannten und Nachbarn, damit diese eine Protestmail an Angela Merkel schicken. Wir brauchen wirksame Maßnahmen gegen die Plastikflut!

Dm scharte 30 Unternehmen um sich, darunter Henkel, Procter & Gamble und Beiersdorf und die einzige Lösung ist ein Recycling-Logo, das keinem etwas bringt. Das Logo gibt weder Auskunft zur Prozentzahl noch zur verwendeten Plastikart. Stattdessen bekommt der Verbraucher den Eindruck mit dem Kauf eines der gekennzeichneten Produkte, der Umwelt etwas Gutes zu tun. Reines Greenwashing! Ganze Berge unseres Plastikmülls landen auf Deponien in Asien. Warum wird dieser nicht in unserem Land recycelt? Es scheint einfach zu sein unser Problem ins Ausland zu verlagern. Aber das Problem holt uns über die Nahrungskette wieder ein. Bis zu 5 Gramm Mikroplastik nimmt jeder Mensch pro Woche auf. Mal ganz davon abgesehen, welche Folgen der Plastikmüll für die Meeresbewohner hat. Immer mehr Plastik wird mittlerweile in inländischen Müllverbrennungsanlagen vernichtet, weil China unseren Müll nicht mehr aufnimmt. Dadurch erhöhen wir auch noch den CO₂ - Ausstoß, obwohl wir die Emission reduzieren wollen.

Wer also dachte, dass die Industrie den selbst hergestellten Müll wieder verwertet, hat weit gefehlt. Stattdessen importieren wir Kunststoff aus dem europäischen Ausland, um neue Plastikbehältnisse herzustellen. Mit Recycling hat das nichts zu tun. Bitte erhöht weiter den Druck auf die Politik und unterschreibt unsere Protestmail. Wir zählen auf eure Unterstützung.

Hannes Jaenicke und die Deutsche Umwelthilfe e.V.

 

PS: Mehr Informationen zu dem Thema findet ihr auch hier: https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/dm-rossmann-recycling-plastikverpackung-1.4552045

 

NGOs, wie die Deutsche Umwelthilfe e.V., sind auf Unterstützer angewiesen, um eine Vielzahl an Umwelt- und Verbraucherschutzthemen zu bearbeiten. Die Deutsche Umwelthilfe freut sich über eine Unterstützung ihrer Arbeit. Hier könnt ihr Fördermitglied werden, mit zum Beispiel 5 Euro im Monat. DUH Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft Köln | IBAN: DE45 3702 0500 0008 1900 02 |BIC: BFSWDE33XXX

 

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