Petition updateRettet die Ostsee! Den Bau des gigantischen Ostsee-Tunnels stoppen!Belttunnelplaner schalten Facebook-Seite ab – mit peinlicher Begründung

BELTRETTER

Apr 25, 2017
Offenbar wegen unliebsamer kritischer Fragen haben die dänischen Tunnelplaner von Femern A/S ihre Facebook-Seite abgestellt. Nachdem Femern A/S kritische Kommentare und Fragen gelöscht hatte, was im Social Web als „No Go“ gilt, schwoll die Zahl unwillkommener Posts noch einmal an. Das dänische Staatsunternehmen, das den Belttunnel durchsetzen will, geriet offenbar in Panik und nahm die Seite vom Netz. Wohl ein absolutes Novum in der Geschichte der Kommunikation von Großprojekten. Und ein Unding, denn das dänische Staatsunternehmen ist mit großen öffentlichen Budgets ausgestattet, um zu informieren und sich dem kritischen Diskurs zu stellen.
Karin Neumann, Sprecherin der BELTRETTER: „Die Tunnellobbyisten von Femern A/S haben eigentlich den Auftrag, die Öffentlichkeit zu informieren und kritische Fragen besorgter Betroffener zu beantworten. Dass ein Staatsunternehmen bei etwas Gegenwind die Facebook-Seite vom Netz nimmt und so versucht, sich der kritischen Fragen zu entziehen, ist wohl einzigartig, ganz sicher unprofessionell und vor allem ein Skandal.“
Gegenüber dem „Fehmarnsches Tageblatt“ begründeten die Tunnelplaner das Abschalten der Facebook-Seite jetzt fadenscheinig damit, dass sie sich auf das Genehmigungsverfahren zum Belttunnel konzentrieren wollten. Karin Neumann: „Das muss ja heißen, dass diejenigen, die die Facebook-Seite betreuen, auch den Tunnel planen. Social-Media Manager berechnen Statik und Luftversorgung des längsten Absenktunnels der Welt!?! Das würde natürlich so manches erklären – unter anderem die vielen Mängel in den Planungsunterlagen, welche auch schon das Kieler Verkehrsministerium gerügt hatte.“
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