Petition updateUnsere GustavstraßeZusätzlich mehr als 3000 "reale " Unterschriften
Alexander MayerFürth, Germany
Mar 19, 2015
Abgesehen von den Onlinezeichnungen dieser Online-Petition konnten nun innerhalb kürzester ZeIt über 3000 "reale" Unterschriften gesammelt werden. Die Listen liegen auch in den Kneipen der Gustavstraße aus (vgl. letzte Infopost) Hierzu ein Artikel der Fürther Nachrichten vom heutigen 19. März (Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung der Redaktion) Unterschriften für die Altstadt „Wir sind die Gustavstraße“ hat mehr als 3000 Mitstreiter FÜRTH — Während man sich im Fürther Rechtsreferat auf den zweiten Mediationstermin am Verwaltungsgericht Ansbach vorbereitet, versucht die Initiative „Wir sind die Gustavstraße“, auf anderem Wege den Altstadt-Konflikt zu beenden: Binnen einer Woche hat sie mehr als 3000 Unterschriften gesammelt Dese Zahl sei „überwältigend“, heißt es in einer Mitteilung der Interessengemeinschaft. Wie berichtet, will sie mit den Unterschriften die Bundespolitik bewegen, die TA Lärm „an die heutigen Lebenssituationen und Gewohnheiten“ anzupassen. Die „Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm“ wurde 1968 vom Bundesumweltministerium erlassen und 1998 zum letzten Mal überarbeitet. Sie regelt, wie laut Gewerbe- und Industrieanlagen sein dürfen, und wird von Gerichten und Stadtverwaltungen herangezogen, wenn es um die Lärmgrenzen für gastronomische Betriebe geht. Nach der TA Lärm beginnt um 22 Uhr die Nachtruhe. Die Gruppe wendet sich außerdem an den Landtag und die Stadträte und fordert den Erhalt sämtlicher Feste in der Gustavstraße sowie den Verzicht auf Einschnitte bei Sperrzeit und Außenbestuhlung. Listen liegen aus Abgeschlossen ist die Aktion noch nicht: In vielen Lokalen der Altstadt liegen die Listen weiter aus. Mitglieder der Interessengemeinschaft wollen zudem am Samstag und Sonntag erneut auf dem Frühlingsmarkt Unterschriften sammeln; am vergangenen Wochenende kam ihnen dabei der Ansturm auf Neue Mitte und Hornschuch-Center zugute. Auch bei den nächsten Heimspielen der SpVgg wollen sie um Unterstützung werben. Die Gruppe hat sich im Sommer 2014 gebildet, als sich die Wirte nach einem Beschluss des Verwaltungsgerichts Ansbach gezwungen sahen, das Weinfest abzusagen. Über Facebook fanden sich damals entsetzte Fürther zusammen und organisierten als Protest ein Picknick mitten in der Gustavstraße. czi
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