Unser Uni-Parkourkurs muss bleiben!

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Olivia Orlob und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Erhalt des Parkourkurses an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz

Wir sind der Parkourkurs an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz und fordern den Erhalt des Parkourkurses im Rahmen des Allgemeinen Hochschulsports (AHS).

(English version below)

Was ist passiert? 
Vor ein paar Wochen wurde uns überraschend mitgeteilt, dass der Parkourkurs zum kommenden Sommersemester 2026 eingestellt werden soll. Dazu zählt sowohl das Hallentraining als auch das Training im Außenbereich des Sportgeländes auf dem Campus. Auf erneute Nachfrage zur Absprache reagierte die Leitung nach mehreren Wochen und Trainer:innen wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Kommunikation erfolgte dabei kurzfristig und ohne hinreichende Transparenz.

Warum sollte der Kurs bestehen? 
Parkour hat sich als moderne Sportart in den letzten Jahren auch in Mainz wachsender Beliebtheit erfreut. Diese bietet eine Möglichkeit sich auf kreative Weise sportlich zu fordern, Neues zu lernen und gemeinsam in einer offenen Community zu trainieren, die einen Ort des sozialen Austauschs bietet. Ob Mauern, Geländer, Treppen oder Bordsteine – die urbane Umgebung wird dabei zur Möglichkeit Hürden spielerisch zu überwinden, sich den eigenen Ängsten zu stellen und Körperbewegungen auszubauen. Das Uni-Training ist dabei ein integraler und wichtiger Bestandteil der Mainzer-Parkourszene, wobei besonders dem Hallentraining eine zentrale Bedeutung zukommt. Es bietet nicht nur einen niedrigschwelligen Einstieg in den Sport, sondern auch einen Zugang zur Community. Dadurch erhalten gerade Neuzugänge die Möglichkeit Bewegungsabläufe und Techniken in einem sicheren Rahmen kennenzulernen. Aber auch für Fortgeschrittene ist das Hallentraining immer ein Ort, wo neue Bewegungen ausprobiert und eingeübt werden können, bevor diese im Outdoor-Training angewendet werden. Die offene Struktur des Trainings fördert außerdem den Zugang für alle Interessierten. 
Besonders brisant: Während in der weltweiten Parkourszene ständig hin und her diskutiert wird, wie man mehr Frauen in den Sport bringen kann, haben wir durch das Uni-Training völlig organisch in den letzten Jahren unseren Frauenanteil in der Mainzer Community deutlich angehoben. Besonders im Uni-Training ist regelmäßig die Mehrheit der Teilnehmer weiblich, was sehr ungewöhnlich ist.

"Parkour hat mein Leben verändert. Als ich vor drei Jahren Parkour begonnen habe, hatte ich große Angst vor Höhen und mich im Alltag zu verletzen. Ich war schüchtern und hatte wenig Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten. Heute bin ich souverän und weiß, was ich kann. Wenn ich Parkour damals nicht auf der AHS-Website gefunden hätte, wäre ich niemals da, wo ich jetzt bin." Stella P., Teilnehmerin

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl der Hochschulsport auf ihrer offiziellen Website mit Trendsportarten, darunter auch mit unserem Parkourkurs wirbt (Stand: 10.04.2026), begegnete die Leitung des AHS uns mit wenig Kompromissbereitschaft und vertröstete uns mit dem Vorschlag über eine erneute Besprechung vor dem WiSe 2026/27 zur möglichen Wiederaufnahme des Kurses. Vielleicht steige durch die Einstellung des Parkourkurses die Nachfrage nach der Sportart. Ob dies jedoch so ablaufen wird, bezweifeln wir. 

Gründe
Als Gründe für die Einstellung des Kurses nannte uns der Hochschulsport geringe Teilnehmerzahlen und angebliche Verstöße gegen die Hallenordnung. Insbesondere für den Verstoß gegen die Hallenordnung konnten uns keine konkreten Nachweise, auch auf Nachfrage, genannt werden. 
Auch die Begründung bezüglich der Teilnehmerzahlen halten wir für nicht ausreichend. Diese unterlag bei unserem Training, auch in vorherigen Semestern, durchgehend starken Schwankungen, was auf flexible Trainingszeiten, Klausurenphasen, Semesterferien und Grippewellen zurückzuführen ist. Zudem umfasst das Training nicht nur das auf der Website des AHS gekennzeichnete Hallentraining, sondern auch ein Outdoor-Training. Dadurch entsprechen Kontrollen in der Halle, die laut Aussage der AHS-Leitung nicht regelmäßig durchgeführt wurden, nicht der tatsächlichen Nachfrage an dem Training und dem weiteren Bestehen des Kurses. 
Wir haben dem AHS mehrere Alternativen unterbreitet. Dazu zählte das Teilen der Halle mit einer anderen Sportart, Honorarkürzungen bzw. kompletter Verzicht seitens der Trainer:innen und die Anerkennung des Outdoor-Trainings als offiziellen Kurs. Sämtliche Kompromissvorschläge seitens der Teilnehmenden wurden dabei von der Leitung abgelehnt.

Stand 10. April 2026 scheint die Bodenturnhalle nicht für einen anderen Kurs belegt zu sein. Obwohl seitens der Trainer:innen angeboten wurde, ihre Honorare zu kürzen oder sogar komplett darauf zu verzichten, wurde der Kurs gekündigt und die Halle steht jetzt in dem bisherigen Kurs-Zeitslot leer. Dies lässt den Eindruck entstehen, dass der Kurs ohne triftigen Grund gekündigt wurde.

Unsere Community mag vielleicht nicht die größte sein, aber das ist genau das, was sie bewahrenswert macht. Sie besteht aus Individuen mit Herz, die den Uni-Parkourkurs, diesen Sport und diese Community lieben und mithelfen, diese Sportart in Mainz am Leben zu erhalten, und es verdienen, einen sicheren Platz an der Universität zu haben, an dem sie trainieren dürfen.

Unsere Forderungen 
Wir fordern in erster Linie, dass der Parkourkurs im Sommersemester 2026 weiterhin bestehen bleibt. 

Falls eine Fortführung zum Sommersemester 2026 wirklich nicht möglich sein sollte, fordern wir die Wiederaufnahme des Kurses zu dem Wintersemester 2026/27.

Darüber hinaus fordern wir:
1. Transparente Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen
2. Erneute Prüfung der Kündigung unter Einbeziehung der Teilnehmenden des Parkourkurses und der Trainer:innen 
3. Ernsthafte Prüfung der Kompromissvorschläge 
4. Anerkennung des Outdoor-Trainings als offiziellen Kurs mit Verweis auf der Website des Allgemeinen Hochschulsports (AHS)

Zitate von Teilnehmenden:

“Parkour ist Freiheit, Fliegen und Lebensfreude und die Halle ist mein Safe-Space. Ohne den Unisport wäre ich nie darauf aufmerksam geworden und würde es um keinen Preis der Welt missen wollen.” Benjamin S., Teilnehmer

"Parkour bedeutet für mich, seine Ängste zu überwinden, sein inneres Kind rauslassen zu können und Sport auf kreative Weise ausleben zu können. Die Halle war dabei immer ein doing-space.;) (I did it!) " Sophie P., Teilnehmerin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Let's preserve the Parkour Course at Johannes Gutenberg University in Mainz

We are the Parkour course at Johannes Gutenberg University in Mainz, and we are calling for the preservation of the Parkour course as part of the General University Sports (AHS) program.

What happened? 

A few weeks ago, we were unexpectedly informed that the parkour course is to be discontinued for the upcoming summer semester of 2026. This includes both indoor training and the official recognition of existing outdoor training facilities on the campus sports grounds. When we followed up to request a discussion, the administration responded only belatedly, and instructors were presented with a fait accompli. Communication regarding this matter was provided at short notice and lacked sufficient transparency.

Why should the course continue? 

As a modern sport, parkour has enjoyed growing popularity in Mainz in recent years. It offers an opportunity to challenge oneself physically in a creative way, learn new skills, and train together in an open community that serves as a space for social interaction. Whether walls, railings, stairs, or curbs—the urban environment becomes an opportunity to playfully overcome obstacles, face one’s own fears, and develop physical movements. University training is an integral and important part of the Mainz parkour scene, with indoor training playing a particularly central role. It not only offers a low-barrier entry into the sport but also provides access to the community. This gives newcomers, in particular, the opportunity to learn movement sequences and techniques in a safe environment. But for advanced practitioners as well, indoor training is always a place where new moves can be tried out and practiced before being applied in outdoor training. The open structure of the training also promotes accessibility for anyone interested.

Particularly noteworthy: While the global parkour scene is constantly debating how to attract more women to the sport, we have organically increased the proportion of women in our Mainz community significantly over the past few years through our university training sessions. In these sessions in particular, the majority of participants are regularly female, which is highly unusual.

"Parkour changed my life. When I started parkour three years ago, I was very afraid of heights and injuring myself in everyday life. I was shy and had little trust in myself and my skills. Today I am self-assured and know, what I can do. If I hadn't found parkour back then on the AHS-website, I wouldn't be where I am today." Stella P., participant

 

 

 

 

 

 

 

Although the University Sports Department promotes trend sports on its official website—including as of April 10 our parkour course —the AHS administration showed little willingness to compromise and put us off with a proposal to hold another meeting before the 2026/27 winter semester to discuss the possible resumption of the course. They told us that perhaps the cancellation of the parkour course would increase demand for the sport. However, we doubt that this will be the case. 

Reasons

The university sports department cited low participation numbers and alleged violations of the gym rules as reasons for canceling the course. In particular, no concrete evidence of the alleged violations of the gym rules was provided to us, even when we specifically requested it.

We also consider the justification regarding participant numbers to be insufficient. During our training sessions, including in previous semesters, these numbers were consistently subject to significant fluctuations, which can be attributed to flexible training times, exam periods, semester breaks, and flu outbreaks. Furthermore, the training program includes not only the indoor training listed on the AHS website but also outdoor training. Consequently, checks in the gym—which, according to the AHS administration, were not conducted regularly—do not reflect the actual demand for the training or the continued existence of the course.

We have presented the AHS with several alternatives. These included sharing the gym with another sport, fee reductions or complete waivers on the part of the trainers, and the recognition of outdoor training as an official course. All compromise proposals made by the participants were rejected by the administration.

As of April 10, 2026, the indoor gym does not appear to be booked for any other course. Although the instructors offered to reduce their fees or even waive them entirely, the course was canceled, and the gym now stands empty during the previous course time slot. This gives the impression that the course was canceled without a valid reason.

Our community might not be the biggest, but that is exactly what makes it worth saving. It consists of individuals with heart, who love the university parkour course, the sport and this community, and who are doing their part in keeping this sport in Mainz alive, and who deserve to have a safe place of possibility at the JGU, where they are allowed to train.

Our Demands

First and foremost, we demand that the parkour course continue in the summer semester of 2026.

If continuation in the summer semester of 2026 is not possible, we demand that the course be reinstated for the winter semester of 2026/27.

Furthermore, we demand:

1. Transparent disclosure of the basis for the decision

2. A re-evaluation of the cancellation, involving the participants of the parkour course and the instructors

3. A serious consideration of the proposed compromises

4. Recognition of outdoor training as an official course with a link on the General University Sports (AHS) website

 

Some quotes by participants:

"Parkour is freedom, flying and enjoyment of life and the gym is my safe space. I would have never become aware of the sport without the University course and I don't want to miss it for the world." Benjamin S., participant

"Parkour to me means overcoming your fears, being able to let out your inner child and being able to live sport in a creative way. The gym has always been a doing-space. ;) (I did it!)" Sophie P., participant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

avatar of the starter
Jakob BrennPetitionsstarter*inPublizistik-Student an der JGU Mainz

298

Aktuelle Unterzeichner*innen:
Olivia Orlob und 19 andere Personen haben kürzlich unterschrieben.

Das Problem

Erhalt des Parkourkurses an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz

Wir sind der Parkourkurs an der Johannes-Gutenberg Universität in Mainz und fordern den Erhalt des Parkourkurses im Rahmen des Allgemeinen Hochschulsports (AHS).

(English version below)

Was ist passiert? 
Vor ein paar Wochen wurde uns überraschend mitgeteilt, dass der Parkourkurs zum kommenden Sommersemester 2026 eingestellt werden soll. Dazu zählt sowohl das Hallentraining als auch das Training im Außenbereich des Sportgeländes auf dem Campus. Auf erneute Nachfrage zur Absprache reagierte die Leitung nach mehreren Wochen und Trainer:innen wurden vor vollendete Tatsachen gestellt. Die Kommunikation erfolgte dabei kurzfristig und ohne hinreichende Transparenz.

Warum sollte der Kurs bestehen? 
Parkour hat sich als moderne Sportart in den letzten Jahren auch in Mainz wachsender Beliebtheit erfreut. Diese bietet eine Möglichkeit sich auf kreative Weise sportlich zu fordern, Neues zu lernen und gemeinsam in einer offenen Community zu trainieren, die einen Ort des sozialen Austauschs bietet. Ob Mauern, Geländer, Treppen oder Bordsteine – die urbane Umgebung wird dabei zur Möglichkeit Hürden spielerisch zu überwinden, sich den eigenen Ängsten zu stellen und Körperbewegungen auszubauen. Das Uni-Training ist dabei ein integraler und wichtiger Bestandteil der Mainzer-Parkourszene, wobei besonders dem Hallentraining eine zentrale Bedeutung zukommt. Es bietet nicht nur einen niedrigschwelligen Einstieg in den Sport, sondern auch einen Zugang zur Community. Dadurch erhalten gerade Neuzugänge die Möglichkeit Bewegungsabläufe und Techniken in einem sicheren Rahmen kennenzulernen. Aber auch für Fortgeschrittene ist das Hallentraining immer ein Ort, wo neue Bewegungen ausprobiert und eingeübt werden können, bevor diese im Outdoor-Training angewendet werden. Die offene Struktur des Trainings fördert außerdem den Zugang für alle Interessierten. 
Besonders brisant: Während in der weltweiten Parkourszene ständig hin und her diskutiert wird, wie man mehr Frauen in den Sport bringen kann, haben wir durch das Uni-Training völlig organisch in den letzten Jahren unseren Frauenanteil in der Mainzer Community deutlich angehoben. Besonders im Uni-Training ist regelmäßig die Mehrheit der Teilnehmer weiblich, was sehr ungewöhnlich ist.

"Parkour hat mein Leben verändert. Als ich vor drei Jahren Parkour begonnen habe, hatte ich große Angst vor Höhen und mich im Alltag zu verletzen. Ich war schüchtern und hatte wenig Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten. Heute bin ich souverän und weiß, was ich kann. Wenn ich Parkour damals nicht auf der AHS-Website gefunden hätte, wäre ich niemals da, wo ich jetzt bin." Stella P., Teilnehmerin

 

 

 

 

 

 

 

Obwohl der Hochschulsport auf ihrer offiziellen Website mit Trendsportarten, darunter auch mit unserem Parkourkurs wirbt (Stand: 10.04.2026), begegnete die Leitung des AHS uns mit wenig Kompromissbereitschaft und vertröstete uns mit dem Vorschlag über eine erneute Besprechung vor dem WiSe 2026/27 zur möglichen Wiederaufnahme des Kurses. Vielleicht steige durch die Einstellung des Parkourkurses die Nachfrage nach der Sportart. Ob dies jedoch so ablaufen wird, bezweifeln wir. 

Gründe
Als Gründe für die Einstellung des Kurses nannte uns der Hochschulsport geringe Teilnehmerzahlen und angebliche Verstöße gegen die Hallenordnung. Insbesondere für den Verstoß gegen die Hallenordnung konnten uns keine konkreten Nachweise, auch auf Nachfrage, genannt werden. 
Auch die Begründung bezüglich der Teilnehmerzahlen halten wir für nicht ausreichend. Diese unterlag bei unserem Training, auch in vorherigen Semestern, durchgehend starken Schwankungen, was auf flexible Trainingszeiten, Klausurenphasen, Semesterferien und Grippewellen zurückzuführen ist. Zudem umfasst das Training nicht nur das auf der Website des AHS gekennzeichnete Hallentraining, sondern auch ein Outdoor-Training. Dadurch entsprechen Kontrollen in der Halle, die laut Aussage der AHS-Leitung nicht regelmäßig durchgeführt wurden, nicht der tatsächlichen Nachfrage an dem Training und dem weiteren Bestehen des Kurses. 
Wir haben dem AHS mehrere Alternativen unterbreitet. Dazu zählte das Teilen der Halle mit einer anderen Sportart, Honorarkürzungen bzw. kompletter Verzicht seitens der Trainer:innen und die Anerkennung des Outdoor-Trainings als offiziellen Kurs. Sämtliche Kompromissvorschläge seitens der Teilnehmenden wurden dabei von der Leitung abgelehnt.

Stand 10. April 2026 scheint die Bodenturnhalle nicht für einen anderen Kurs belegt zu sein. Obwohl seitens der Trainer:innen angeboten wurde, ihre Honorare zu kürzen oder sogar komplett darauf zu verzichten, wurde der Kurs gekündigt und die Halle steht jetzt in dem bisherigen Kurs-Zeitslot leer. Dies lässt den Eindruck entstehen, dass der Kurs ohne triftigen Grund gekündigt wurde.

Unsere Community mag vielleicht nicht die größte sein, aber das ist genau das, was sie bewahrenswert macht. Sie besteht aus Individuen mit Herz, die den Uni-Parkourkurs, diesen Sport und diese Community lieben und mithelfen, diese Sportart in Mainz am Leben zu erhalten, und es verdienen, einen sicheren Platz an der Universität zu haben, an dem sie trainieren dürfen.

Unsere Forderungen 
Wir fordern in erster Linie, dass der Parkourkurs im Sommersemester 2026 weiterhin bestehen bleibt. 

Falls eine Fortführung zum Sommersemester 2026 wirklich nicht möglich sein sollte, fordern wir die Wiederaufnahme des Kurses zu dem Wintersemester 2026/27.

Darüber hinaus fordern wir:
1. Transparente Offenlegung der Entscheidungsgrundlagen
2. Erneute Prüfung der Kündigung unter Einbeziehung der Teilnehmenden des Parkourkurses und der Trainer:innen 
3. Ernsthafte Prüfung der Kompromissvorschläge 
4. Anerkennung des Outdoor-Trainings als offiziellen Kurs mit Verweis auf der Website des Allgemeinen Hochschulsports (AHS)

Zitate von Teilnehmenden:

“Parkour ist Freiheit, Fliegen und Lebensfreude und die Halle ist mein Safe-Space. Ohne den Unisport wäre ich nie darauf aufmerksam geworden und würde es um keinen Preis der Welt missen wollen.” Benjamin S., Teilnehmer

"Parkour bedeutet für mich, seine Ängste zu überwinden, sein inneres Kind rauslassen zu können und Sport auf kreative Weise ausleben zu können. Die Halle war dabei immer ein doing-space.;) (I did it!) " Sophie P., Teilnehmerin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Let's preserve the Parkour Course at Johannes Gutenberg University in Mainz

We are the Parkour course at Johannes Gutenberg University in Mainz, and we are calling for the preservation of the Parkour course as part of the General University Sports (AHS) program.

What happened? 

A few weeks ago, we were unexpectedly informed that the parkour course is to be discontinued for the upcoming summer semester of 2026. This includes both indoor training and the official recognition of existing outdoor training facilities on the campus sports grounds. When we followed up to request a discussion, the administration responded only belatedly, and instructors were presented with a fait accompli. Communication regarding this matter was provided at short notice and lacked sufficient transparency.

Why should the course continue? 

As a modern sport, parkour has enjoyed growing popularity in Mainz in recent years. It offers an opportunity to challenge oneself physically in a creative way, learn new skills, and train together in an open community that serves as a space for social interaction. Whether walls, railings, stairs, or curbs—the urban environment becomes an opportunity to playfully overcome obstacles, face one’s own fears, and develop physical movements. University training is an integral and important part of the Mainz parkour scene, with indoor training playing a particularly central role. It not only offers a low-barrier entry into the sport but also provides access to the community. This gives newcomers, in particular, the opportunity to learn movement sequences and techniques in a safe environment. But for advanced practitioners as well, indoor training is always a place where new moves can be tried out and practiced before being applied in outdoor training. The open structure of the training also promotes accessibility for anyone interested.

Particularly noteworthy: While the global parkour scene is constantly debating how to attract more women to the sport, we have organically increased the proportion of women in our Mainz community significantly over the past few years through our university training sessions. In these sessions in particular, the majority of participants are regularly female, which is highly unusual.

"Parkour changed my life. When I started parkour three years ago, I was very afraid of heights and injuring myself in everyday life. I was shy and had little trust in myself and my skills. Today I am self-assured and know, what I can do. If I hadn't found parkour back then on the AHS-website, I wouldn't be where I am today." Stella P., participant

 

 

 

 

 

 

 

Although the University Sports Department promotes trend sports on its official website—including as of April 10 our parkour course —the AHS administration showed little willingness to compromise and put us off with a proposal to hold another meeting before the 2026/27 winter semester to discuss the possible resumption of the course. They told us that perhaps the cancellation of the parkour course would increase demand for the sport. However, we doubt that this will be the case. 

Reasons

The university sports department cited low participation numbers and alleged violations of the gym rules as reasons for canceling the course. In particular, no concrete evidence of the alleged violations of the gym rules was provided to us, even when we specifically requested it.

We also consider the justification regarding participant numbers to be insufficient. During our training sessions, including in previous semesters, these numbers were consistently subject to significant fluctuations, which can be attributed to flexible training times, exam periods, semester breaks, and flu outbreaks. Furthermore, the training program includes not only the indoor training listed on the AHS website but also outdoor training. Consequently, checks in the gym—which, according to the AHS administration, were not conducted regularly—do not reflect the actual demand for the training or the continued existence of the course.

We have presented the AHS with several alternatives. These included sharing the gym with another sport, fee reductions or complete waivers on the part of the trainers, and the recognition of outdoor training as an official course. All compromise proposals made by the participants were rejected by the administration.

As of April 10, 2026, the indoor gym does not appear to be booked for any other course. Although the instructors offered to reduce their fees or even waive them entirely, the course was canceled, and the gym now stands empty during the previous course time slot. This gives the impression that the course was canceled without a valid reason.

Our community might not be the biggest, but that is exactly what makes it worth saving. It consists of individuals with heart, who love the university parkour course, the sport and this community, and who are doing their part in keeping this sport in Mainz alive, and who deserve to have a safe place of possibility at the JGU, where they are allowed to train.

Our Demands

First and foremost, we demand that the parkour course continue in the summer semester of 2026.

If continuation in the summer semester of 2026 is not possible, we demand that the course be reinstated for the winter semester of 2026/27.

Furthermore, we demand:

1. Transparent disclosure of the basis for the decision

2. A re-evaluation of the cancellation, involving the participants of the parkour course and the instructors

3. A serious consideration of the proposed compromises

4. Recognition of outdoor training as an official course with a link on the General University Sports (AHS) website

 

Some quotes by participants:

"Parkour is freedom, flying and enjoyment of life and the gym is my safe space. I would have never become aware of the sport without the University course and I don't want to miss it for the world." Benjamin S., participant

"Parkour to me means overcoming your fears, being able to let out your inner child and being able to live sport in a creative way. The gym has always been a doing-space. ;) (I did it!)" Sophie P., participant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Entscheidungsträger*innen

Prof. Dr. Stephan Jolie
Prof. Dr. Stephan Jolie
Vizepräsident des Präsidiums der JGU Mainz für Studium und Lehre
Univ.-Prof. Dr. Gregor Daschmann
Univ.-Prof. Dr. Gregor Daschmann
Dekan des Fachbereichs 02 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Dr. Patrick Hegen
Dr. Patrick Hegen
Leiter des Allgemeinen Hochschulsports

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Petition am 10. April 2026 erstellt