Schrottreaktor Neckarwestheim II trotz neuer Risse seit 16.7. wieder in Betrieb


Mit einer Kletter-Aktion am EnBW-Hauptsitz in Karlsruhe protestieren Aktivist*innen der Umweltschutzorganisation Robin Wood aktuell gegen die Wiederinbetriebnahme des rissigen AKW Neckarwestheim‑2.
„ EnBW hat einen irreparabel beschädigten Reaktor mit noch immer aktivem Schadensmechanismus in Betrieb genommen....."
Es wäre Aufgabe des Hauptaktionärs von EnBW, der grün geführten Landesregierung von Baden-Württemberg, den Betrieb des AKW mit beschädigten Dampferzeugern zu unterbinden. Stattdessen hat Landesumweltminister Franz Untersteller (Grüne) unter Berufung auf fadenscheinige Gutachten erneut seine Zustimmung zum Wiederanfahren des Meilers erteilt...." - PE von 'ausgestrahlt', 17.7.2020. Siehe auch Artikel 'Das Rest-Rost-Risiko', Kontext, 15.7.2020
Am Dienstag, 14.7. hatten Umweltverbände dem Umweltministerium in Stuttgart ca. 5000 Unterschriften zur sofortigen Stilllegung des AKW Neckarwestheim übergeben - Bilderstrecke -
2 Tage später gab EnBW bekannt, dass das AKW Neckarwestheim wieder 'klimafreundlichen' Strom erzeugen würde.