Kampanya güncellemesiSchluss mit der Becher-Vermüllung – Mehrwegsystem für Coffee to go-Becher einführen!Angebotspflicht für Mehrweg ist reine Alibi-Lösung!
Deutsche Umwelthilfe e. V.Berlin, Almanya
5 Şub 2021

Liebe Unterstützer*innen! Vor kurzem hat Umweltministerin Schulze eine Angebotspflicht für Mehrwegbehälter in Restaurants und Co. auf den Weg gebracht. Was sich auf den ersten Blick nach einer guten Maßnahme anhört, ist jedoch nichts als ein Fake! Die Angebotspflicht kann leicht durch symbolische Angebote unterlaufen werden:

Bereits heute bieten große Kaffeehäuser Mehrwegbecher an, allerdings oft als reine Alibilösungen, die kaum gefördert und gezielt klein gehalten werden. In Österreich ist ein ähnliches Gesetz für eine Angebotspflicht von Mehrwegflaschen im Handel in der Vergangenheit bereits krachend gescheitert: Der Handel hat einfach symbolische Mehrwegprodukte in die Ladenregale gestellt, an der grundsätzlichen Einwegstrategie wurde jedoch nichts geändert.

Es ist klar, dass die Mehrwegangebotspflicht von Frau Schulze ins Leere laufen wird. Damit sich Mehrwegbehälter in der Breite wirklich durchsetzen, muss Einweg deutlich teurer werden. Nur so wird genug Druck auf die Händler ausgeübt, endlich von Einweg auf Mehrweg zu wechseln. Darum bleiben wir weiter dran! Wir setzen uns für eine bundesweite Abgabe von mindestens 20 Cent auf Einweg ein. 

Und wir kämpfen gegen die Müllflut in unseren Städten: Wenn Frau Schulze es immer wieder versäumt, wirksame Maßnahmen gegen Einwegmüll durchzusetzen, müssen unsere Städte mit gutem Beispiel vorangehen. Tübingen macht es bereits vor: Ab 2022 soll es dort eine kommunale Verbrauchssteuer auf Einweg-to-go-Verpackungen geben. Helft uns heute, gegen die Müllberge in euren Städten vorzugehen. Sagt uns, in welcher Stadt endlich Schluss sein muss mit Einweg! Vielen Dank euch allen für eure Unterstützung.

Eure Deutsche Umwelthilfe

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