

Lieber Interessierte an der Berücksichtigung Westfalens bzw. des Westfälischen Friedens im Münsteraner Universitätsnamen,
einige von Ihnen werden den "Armen Ritter" kennen, manche sind jetzt vielleicht neugierig, wie ich auf ihn komme.
Sie sehen den "Armen Ritter" - von mir selbst zubereitet - im Titelfoto - es ist ein einfaches Westfälisches Gericht, das über die Jahrhunderte hinweg die wenig vermögende westfälische Landbevölkerung gerne zubereitete.
Hierbei werden halbe, altbackene, klein gebackene Brötchen mit einem Teig aus Milch, Eiern, Semmelbröseln, Zimtzucker und einer kleinen Prise Salz in der Pfanne zu einer leckeren Süßspeise verwandelt, dazu kann man Kompott reichen - auch heute eine preiswerte und nachhaltige Mahlzeit.
Ich denke beim Thema des Universitätsnamens viel an die Untrennbarkeit der ländlichen und städtischen Regionalgeschichte Westfalens. Das spürt man, wenn man über den Markt am Münsteraner Domplatz spaziert und viele heimische landwirtschaftliche Produkte aus dem ländlichen Westfalen zu sehen bekommt.
Als ich an der Münsteraner Universität Medizin studierte, bedeutete mir das W für Wilhelm nichts, das W für Westfalen aber schon. Im Jubiläumsjahre 1998 sah ich "350 Jahre westfälischen Frieden" auch im Lichte des Westfälischen im Münsteraner Uninamens und ich wurde Landarzt im Westfälischen Westerkappeln, wo auch schon mein Vater (ebenso WWU-Absolvent) als Internist und Hausarzt praktizierte.
Herzlichen Dank an alle tausend Unterzeichnenden und alle, die sich noch anschließen werden, dafür, dass Sie mich in meinem Bemühen um den Erhalt des Westfalen - Bezuges im Universitätsnamen unterstützen. In Kürze werde ich mit Prof. Wißmann einen Termin zur Petitionsübergabe im September vereinbaren. Selbstverständlich informiere ich Sie über alle weiteren Schritte hier auf dieser Seite.
Wenn Sie einen Rezeptvorschlag für den "Armen Ritter" erhalten möchten oder Sie mir zum Thema Westfalen bzw. Westfälischer Frieden im Universitätsnamen schreiben möchten, können Sie das gerne tun unter:
schlathoelter@web.de
Mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. Michael Schlathölter