
Liebe Interessierte am Westfälischen im Universitätsnamen der Münsteraner Universität,
heute, am Tage des Augsburger Hohen Friedensfestes - 8.8.23 - erhielt Katrin Eigendorf (ZDF - Korrespondentin) den Augsburger Friedenspreis - für ihre Reportagen u.a. aus ukrainischem Kriegsgebiet.
Was hat das Augsburger Hohe Friedenfest (erstmals abgehalten am 8.8.1650) mit dem Westfälischen Frieden von 1648 zu tun?
Die Stadt Augsburg erhielt in Folge des Westfälischen Friedens 1648 die Parität. Katholischer und Evangelischer Glaube waren in Augsburg fortan gleichsam akzeptiert, nachdem Jahre zuvor im Dreißigjährigen Krieg allein der Katholische Glaube in Augsburg akzeptiert worden war. Am 8.8.1650 wurde die Parität der Stadt Augsburg als Hohes Augsburger Friedensfest gefeiert, veranstaltet von Anhängern des nun in der Stadt ebenso akzeptierten Evangelischen Glaubens.
Die Spuren des Westfälischen Friedens zeigen sich bis heute und aktueller denn je - Preisverleihung an Katrin Eigendorf am Tage des Augsburger Friedens und im 375-jährigen Jubiläumsjahr des Westfälischen Friedens - für Ihre journalistischen Reportagen u.a. aus ukrainischem Kriegsgebiet.
Das Programm des Augsburger Friedensfestes, das schon lange den Frieden allgemein als Thema hat, hatte dieses Jahr kreative Wege zum Frieden als Motto. Kreative Veranstaltungen findet dieser Tage in Osnabrück, Münster und vielen weiteren Orten in Westfalen statt.
Vielleicht sind es kreative Ansätze, die das "Westfälische" noch auf irgendeinem Wege irgendwie in die "Insignien" der Münsteraner Universität bringen können. Mich jedenfalls inspiriert das Augsburger Hohe Friedensfest auch hier in Westfalen und ich freue mich für die glücklichen Bewohner des Augsburger Stadtzentrums, die - verdient - mit 14 Feiertagen die meisten Feiertage in Deutschland haben,
mit freundlichen Grüßen,
Dr. med. Michael Schlathölter