UEFA, es reicht! Setzt der Polizeigewalt an Fußballfans ein Ende!


UEFA, es reicht! Setzt der Polizeigewalt an Fußballfans ein Ende!
Das Problem
NEAPEL, PARIS, LONDON, DEVENTER.
Für einige mag das wie eine einmalige Europareise klingen.
Für viele Fußballfans in der Champions und Europa League dieses Jahr ist der Besuch dieser Städte zum Höllentrip geworden.
Wir OFCs wollen nicht länger zusehen und richten folgende Worte an UEFA, DFB und DFL.
Am 27.11. gastierte der VfB Stuttgart bei den Go Ahead Eagles in Deventer. Was nach einer beschaulichen Auswärtsfahrt ins Nachbarland klingt, wurde zu einer plakativen Veranschaulichung
willkürlicher Polizeigewalt.
Ein bemitleidenswerter Einzelfall?
Bei weitem nicht.
Sowohl Eintracht Frankfurt in Neapel als auch die Bayern in Paris und London berichten in der Champions League von ähnlichen Situationen.
Wir vom VfB können aus der letztjährigen CL-Reise ebenfalls aus dem Vollen schöpfen, erinnern wir uns an Szenen aus Madrid, wo Fans durch berittene Polizeieinheiten zu Boden gestoßen wurden. Oder an unverhältnismäßige und erniedrigende Nacktkontrollen an der Grenze zu
Serbien, als es nach Belgrad zu Roter Stern ging.
ES REICHT!
FUSSBALLFANS SIND KEINE VERBRECHER!
Wo bleibt der oft zitierte, sportliche Fairness-Gedanke auf internationalem Parkett? Die UEFA-Statuten verkommen zu einer Posse, wenn Anhänger ihrer Vereine durch Polizeigewalt um ihre Gesundheit fürchten müssen, nur weil sie ein Fußballspiel verfolgen möchten.
Wir, die hier unterschreibenden OFCs, sind keine Hooligans. Wir sind auch keine Ultras (die unsere volle Unterstützung haben) und wir sind erst recht keine „Fußball-Chaoten“.
Wir Fans sind der Ast, auf dem ihr alle sitzt und an dem ihr weiter und weiter sägt.
Wir zahlen eure himmelschreienden Preise für Streaming-Dienste, Auswärtsfahrten und Stadionbesuche. Für Trikots, Schals und Trainingsequipment.
Wir supporten mit Liebe und Hingabe, während ihr euch die Taschen vollmacht!
Zum Dank werden wir kriminalisiert, unterdrückt und entmenschlicht.
In welchem anderen Kontext ist es vertretbar, Menschen aufgrund ihres Geburtslandes vom Besuch von Veranstaltungen auszuschließen?
Oder für den Besuch von Veranstaltungen personalisierte Tickets, KI-Gesichtsscanner und das Aussetzen von Grundrechten wie der Unschuldsvermutung zu diskutieren?
Wie kann es sein, dass man aufgrund eines Fußballspiels Betretungsverbote für gesamte Städte
erhält?
Wir fordern:
1. Direkte Anlaufstellen für Fans bei Polizeigewalt: eine Kommission in der UEFA, die bei solchen Vorkommnissen investigativ prüft, warum es dazu gekommen ist und wie man es hätte verhindern können. War das Verhalten der Polizei oder des Austragenden Vereins gerechtfertigt? Sind die Gastgeber gut genug aufgestellt um so eine Veranstaltung auszuüben?
2.. Spielverlegungen intensiver prüfen, wenn Verdacht besteht, dass ein Standort nicht mit der Ausrichtung und einer Gewährleistung der Sicherheit aller klarkommt.
3. ggf. Sanktionierungen/Ausschluss aus Wettbewerben, wenn zum wiederholten Male willkürliche Polizeigewalt gegenüber Fans stattfindet.
4. Unbegründete Stadtbetretungsverbote genau prüfen und möglichst verhindern!
5. Ticketverkaufsverbote für Fans aufgrund ihrer Nationalität verbieten!
6. Freien Zugang zum Stadion für Gästefans - ohne Fan Meeting Points!
7. Verpflichtende Deeskaltionsschulungen für Polizisten/Umgang mit Gruppendynamiken.
8. Vorlegen von differenzierten Deeskaltionskonzept der Städte in denen Gewaltpräventionskonzepte beinhaltet sind: Stufenmodelle, unterschriebene Protokolle der Einsatzleiter, die transparent veröffentlicht werden.
9. ein “Sicherheitsausschuss” der UEFA, die sich nur mit der Situation der Austragungsorte beschäftigen und vorab mögliche Eskalations- und Sicherheitsrisiken analysieren.
10. Verpflichtung des Oberbürgermeisters für die Sicherheit in der Stadt zu sorgen. Entgegen der allgemeinen Auffassung ist nicht die Polizei für die allgemeine Sicherheit verantwortlich, sondern der OB.
Wir stehen hinter allen Opfern von Polizeigewalt und appellieren an die UEFA, die DFL und den DFB: hört auf, wegzusehen. Arbeitet auf, was bisher passiert ist. Setzt diesem Wahnsinn ein Ende!
1.082
Das Problem
NEAPEL, PARIS, LONDON, DEVENTER.
Für einige mag das wie eine einmalige Europareise klingen.
Für viele Fußballfans in der Champions und Europa League dieses Jahr ist der Besuch dieser Städte zum Höllentrip geworden.
Wir OFCs wollen nicht länger zusehen und richten folgende Worte an UEFA, DFB und DFL.
Am 27.11. gastierte der VfB Stuttgart bei den Go Ahead Eagles in Deventer. Was nach einer beschaulichen Auswärtsfahrt ins Nachbarland klingt, wurde zu einer plakativen Veranschaulichung
willkürlicher Polizeigewalt.
Ein bemitleidenswerter Einzelfall?
Bei weitem nicht.
Sowohl Eintracht Frankfurt in Neapel als auch die Bayern in Paris und London berichten in der Champions League von ähnlichen Situationen.
Wir vom VfB können aus der letztjährigen CL-Reise ebenfalls aus dem Vollen schöpfen, erinnern wir uns an Szenen aus Madrid, wo Fans durch berittene Polizeieinheiten zu Boden gestoßen wurden. Oder an unverhältnismäßige und erniedrigende Nacktkontrollen an der Grenze zu
Serbien, als es nach Belgrad zu Roter Stern ging.
ES REICHT!
FUSSBALLFANS SIND KEINE VERBRECHER!
Wo bleibt der oft zitierte, sportliche Fairness-Gedanke auf internationalem Parkett? Die UEFA-Statuten verkommen zu einer Posse, wenn Anhänger ihrer Vereine durch Polizeigewalt um ihre Gesundheit fürchten müssen, nur weil sie ein Fußballspiel verfolgen möchten.
Wir, die hier unterschreibenden OFCs, sind keine Hooligans. Wir sind auch keine Ultras (die unsere volle Unterstützung haben) und wir sind erst recht keine „Fußball-Chaoten“.
Wir Fans sind der Ast, auf dem ihr alle sitzt und an dem ihr weiter und weiter sägt.
Wir zahlen eure himmelschreienden Preise für Streaming-Dienste, Auswärtsfahrten und Stadionbesuche. Für Trikots, Schals und Trainingsequipment.
Wir supporten mit Liebe und Hingabe, während ihr euch die Taschen vollmacht!
Zum Dank werden wir kriminalisiert, unterdrückt und entmenschlicht.
In welchem anderen Kontext ist es vertretbar, Menschen aufgrund ihres Geburtslandes vom Besuch von Veranstaltungen auszuschließen?
Oder für den Besuch von Veranstaltungen personalisierte Tickets, KI-Gesichtsscanner und das Aussetzen von Grundrechten wie der Unschuldsvermutung zu diskutieren?
Wie kann es sein, dass man aufgrund eines Fußballspiels Betretungsverbote für gesamte Städte
erhält?
Wir fordern:
1. Direkte Anlaufstellen für Fans bei Polizeigewalt: eine Kommission in der UEFA, die bei solchen Vorkommnissen investigativ prüft, warum es dazu gekommen ist und wie man es hätte verhindern können. War das Verhalten der Polizei oder des Austragenden Vereins gerechtfertigt? Sind die Gastgeber gut genug aufgestellt um so eine Veranstaltung auszuüben?
2.. Spielverlegungen intensiver prüfen, wenn Verdacht besteht, dass ein Standort nicht mit der Ausrichtung und einer Gewährleistung der Sicherheit aller klarkommt.
3. ggf. Sanktionierungen/Ausschluss aus Wettbewerben, wenn zum wiederholten Male willkürliche Polizeigewalt gegenüber Fans stattfindet.
4. Unbegründete Stadtbetretungsverbote genau prüfen und möglichst verhindern!
5. Ticketverkaufsverbote für Fans aufgrund ihrer Nationalität verbieten!
6. Freien Zugang zum Stadion für Gästefans - ohne Fan Meeting Points!
7. Verpflichtende Deeskaltionsschulungen für Polizisten/Umgang mit Gruppendynamiken.
8. Vorlegen von differenzierten Deeskaltionskonzept der Städte in denen Gewaltpräventionskonzepte beinhaltet sind: Stufenmodelle, unterschriebene Protokolle der Einsatzleiter, die transparent veröffentlicht werden.
9. ein “Sicherheitsausschuss” der UEFA, die sich nur mit der Situation der Austragungsorte beschäftigen und vorab mögliche Eskalations- und Sicherheitsrisiken analysieren.
10. Verpflichtung des Oberbürgermeisters für die Sicherheit in der Stadt zu sorgen. Entgegen der allgemeinen Auffassung ist nicht die Polizei für die allgemeine Sicherheit verantwortlich, sondern der OB.
Wir stehen hinter allen Opfern von Polizeigewalt und appellieren an die UEFA, die DFL und den DFB: hört auf, wegzusehen. Arbeitet auf, was bisher passiert ist. Setzt diesem Wahnsinn ein Ende!
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Petition am 2. Dezember 2025 erstellt