
Die Taunuszeitung hat am 28.2. einen Bericht über den Weicheneinbau in Ober-Eschbach veröffentlicht. Diesem Bericht kann man auch entnehmen, dass die U-Bahn-Station Gonzenheim bereits in Kürze abgerissen werden soll. Damit würden vollendete Fakten geschaffen, die einen Weiterbetrieb bis Gonzenheim im Falle einer Versagung von Fördermitteln unmöglich machen würde.
Weiterhin fehlt die Fördermittelzusage, und die Nutzen-Kosten-Untersuchung wurde mir auch noch nicht vorgelegt, obwohl dies nach HUIG geboten wäre. Aber selbst bei Bestätigung der Förderfähigkeit ist offen, wann Fördermittel gezahlt werden. Aktuell gilt beim Bundesverkehrsministerium "Erhalt vor Neubau." . Ebenfalls ist die auf der Bürgerversammlung angekündigte Planergänzung noch nicht veröffentlicht, es gibt keine neuen Ausschreibungen mit Ausnahme einer Weichenheizung für die Anlage in Ober-Eschbach (siehe https://www.had.de/onlinesuche_einfach.html , Suchwort "Gonzenheim"; die Kanalbau-Ausschreibung betrifft die ganze Stadt). All dies stützt meine These, dass die Stadt den U-Bahn-Bau als Vorwand nutzt, den Abschnitt zwischen Ober-Eschbach und Gonzenheim endgültig einzustellen. Zumindest wird es mit dem ernsthaften Baubeginn noch dauern.
Ich möchte Sie dazu motivieren, dagegen angemessen zu protestieren, z.B. indem Sie samstags die in der Fußgängerzone wahlkämpfenden Parteivertreter ansprechen oder Leserbriefe schreiben. Am 4.3. findet im Rathaus eine Bürgersprechstunde zum U-Bahn-Bau statt, zu der Sie sich anmelden können (https://www.bad-homburg.de/de/stadt/aktuelles/buergersprechstunde-zum-ausbau-u2-ze80jwryyp Es werden übrigens Einzelgespräche geführt.
Mittlerweile wurde auch mit 100 eine wichtige Schwelle der Zahl der Unterstützer überschritten, und das macht es leichter, um weitere Unterstützer zu werben.