Confirmed victory
Petitioning Twitter

.@twitterDE: Richtet einen “Missbrauch melden”-Button für Tweets ein


Innerhalb von 12 Stunden wurde die Britin Caroline Criado-Perez wiederholt Opfer von Androhungen sexueller Gewalt und Vergewaltigung. Caroline versuchte mehrfach, eine Antwort von Mark S. Luckie, dem englischen Twitter-Manager für Medienanfragen, zu erhalten. Dieser sperrte daraufhin zeitweise seinen Account.

Missbrauch auf Twitter ist allgegenwärtig, traurigerweise zu allgegenwärtig. Und nur zu oft wird diese Tatsache ignoriert. Twitter muss anerkennen, dass das derzeitige Meldesystem für Beschimpfungen und Drohungen nicht weit genug reicht. Derzeit müssen Nutzerinnen und Nutzer auf der Seite suchen, um Informationen darüber zu erlangen, wie sie jemanden wegen Missbrauchs melden können. Die Meldefunktion sollte aber vereinfacht auf jeder NutzerInnenseite einzusehen sein.

Es wird Zeit, dass sich Twitter zu einer Null-Toleranz-Politik bei Missbrauch bekennt und lernt, einen Unterschied zwischen Missbrauch und Schutz zu machen: Denn oft geschieht es, dass Twitter die Accounts der Frauen sperrt, die sich gegen Missbrauch zur Wehr setzen. Twitter verkennt so das zugrundeliegende Problem.

Außerdem sollte Twitter die Nutzungsbedingungen zu missbräuchlichem Verhalten dringend überprüfen. Dies würde Twitters Bewusstsein um die Komplexität von Gewalt gegen Frauen und die vielfältigen Arten von Unterdrückung aufzeigen, derer sich Frauen ausgesetzt sehen.

Es ist an der Zeit, dass Twitter sich für den Schutz seiner Nutzerinnen und Nutzer einsetzt.

Letter to
Twitter
.@twitterDE: Richtet einen “Missbrauch melden”-Button für Tweets ein

Innerhalb von 12 Stunden wurde die Britin Caroline Criado-Perez wiederholt Opfer von Androhungen sexueller Gewalt und Vergewaltigung. Caroline versuchte mehrfach, eine Antwort von Mark S. Luckie, dem englischen Twitter-Manager für Medienanfragen, zu erhalten. Dieser sperrte daraufhin zeitweise seinen Account.

Missbrauch auf Twitter ist allgegenwärtig, traurigerweise zu allgegenwärtig. Und nur zu oft wird diese Tatsache ignoriert. Twitter muss anerkennen, dass das derzeitige Meldesystem für Beschimpfungen und Drohungen nicht weit genug reicht. Derzeit müssen Nutzerinnen und Nutzer auf der Seite suchen, um Informationen darüber zu erlangen, wie sie jemanden wegen Missbrauchs melden können. Die Meldefunktion sollte aber vereinfacht auf jeder NutzerInnenseite einzusehen sein.

Es wird Zeit, dass sich Twitter zu einer Null-Toleranz-Politik bei Missbrauch bekennt und lernt, einen Unterschied zwischen Missbrauch und Schutz zu machen: Denn oft geschieht es, dass Twitter die Accounts der Frauen sperrt, die sich gegen Missbrauch zur Wehr setzen. Twitter verkennt so das zugrundeliegende Problem.

Außerdem sollte Twitter die Nutzungsbedingungen zu missbräuchlichem Verhalten dringend überprüfen. Dies würde Twitters Bewusstsein um die Komplexität von Gewalt gegen Frauen und die vielfältigen Arten von Unterdrückung aufzeigen, derer sich Frauen ausgesetzt sehen.

Es ist an der Zeit, dass Twitter sich für den Schutz seiner Nutzerinnen und Nutzer einsetzt.