

Trauung für alle in Württemberg – jetzt!
Das Problem
Trauung für alle in Württemberg – jetzt!
Adressiert an die Mitglieder der Evangelischen Landessynode in Württemberg und an Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl
Unsere Forderung
Wir fordern die Evangelische Landeskirche in Württemberg auf, die kirchliche Trauung endlich allen standesamtlich verheirateten Paaren gleichermaßen zu ermöglichen.
Die bisherige Unterscheidung zwischen einer kirchlichen Trauung für verschiedengeschlechtliche Paare und einem gesonderten Segnungsgottesdienst für
gleichgeschlechtliche Paare
muss aufgehoben werden!
Eine Ehe ist eine Ehe.
Ein Segen ist ein Segen.
Die Liebe zweier Menschen darf vor Gott
nicht unterschiedlich bewertet oder bezeichnet werden.
Gleichgeschlechtliche Paare dürfen nicht länger davon abhängig sein, ob eine einzelne Kirchengemeinde bereit ist, ihre Ehe anzuerkennen und einen entsprechenden Gottesdienst zu ermöglichen!
Das Recht auf eine kirchliche Trauung muss in der gesamten Evangelischen Landeskirche in Württemberg gelten – unabhängig vom Wohnort, von örtlichen Mehrheitsverhältnissen und von der persönlichen Haltung einzelner Entscheidungsträger.
Warum das wichtig ist
Religiös begründete Ablehnung kann Menschen ein Leben lang prägen. Besonders in ländlich geprägten Gemeinden erleben queere Menschen noch immer, dass ihre Liebe verschwiegen, abgewertet oder lediglich geduldet wird.
Wer von Kindheit an vermittelt bekommt, seine Gefühle, seine Liebe oder seine Identität seien falsch, sündhaft oder beschämend, trägt diese Verletzungen häufig viele Jahre mit sich. Kirche darf solche Wunden nicht verursachen oder vertiefen. Sie muss ein Ort des Schutzes, der Würde und der menschlichen Annahme sein.
Die Evangelische Landeskirche in Baden zeigt inzwischen sind gleichgeschlechtliche Ehepaare in der großen Mehrheit der 20 evangelischen Landeskirchen Deutschlands bei der kirchlichen Trauung vollständig gleichgestellt.
Selbst die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern führte im April 2025 die „Trauung für alle“ ein.
Umso unverständlicher ist es, dass die Evangelische Landeskirche in Württemberg weiterhin an einer gesonderten und nicht gleichwertigen Segnung festhält.
Württemberg darf bei der Gleichberechtigung nicht länger eines der kirchlichen Schlusslichter Deutschlands bleiben.zeigt bereits, dass die kirchliche Trauung gleichgeschlechtlicher Paare möglich ist.
Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Menschen innerhalb desselben Bundeslandes kirchlich unterschiedlich behandelt werden nur weil sie auf der badischen oder auf der württembergischen Seite leben.
Im Oktober 2025 scheiterte in der württembergischen Landessynode erneut der Versuch, die vollwertige Trauung für alle Paare einzuführen.
Diese Entscheidung muss korrigiert werden.
Wir fordern daher:
Die vollständige Gleichstellung aller standesamtlich verheirateten Paare bei der kirchlichen Trauung.
Die Abschaffung der begrifflichen und kirchenrechtlichen Trennung zwischen „Trauung“ und „Segnung“ aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung eines Paares.
Eine landeskirchenweit verbindliche Regelung,
die nicht von Mehrheitsentscheidungen einzelner Kirchengemeinden abhängig ist.
Eine öffentliche Anerkennung undVerbindliche Bildungs- und Unterstützungsangebote gegen die Diskriminierung queerer Menschen in Kirchengemeinden.
Christlicher Glaube zeigt sich nicht durch Ausgrenzung,
sondern durch Nächstenliebe,
Barmherzigkeit und die
Achtung der Würde jedes
Menschen! 🙏
Bitte unterstützen Sie diese Petition und fordern Sie gemeinsam mit uns:
Gleiche Liebe,
gleicher Segen, gleiche Trauung
– überall auch in Württemberg.

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Das Problem
Trauung für alle in Württemberg – jetzt!
Adressiert an die Mitglieder der Evangelischen Landessynode in Württemberg und an Landesbischof Ernst-Wilhelm Gohl
Unsere Forderung
Wir fordern die Evangelische Landeskirche in Württemberg auf, die kirchliche Trauung endlich allen standesamtlich verheirateten Paaren gleichermaßen zu ermöglichen.
Die bisherige Unterscheidung zwischen einer kirchlichen Trauung für verschiedengeschlechtliche Paare und einem gesonderten Segnungsgottesdienst für
gleichgeschlechtliche Paare
muss aufgehoben werden!
Eine Ehe ist eine Ehe.
Ein Segen ist ein Segen.
Die Liebe zweier Menschen darf vor Gott
nicht unterschiedlich bewertet oder bezeichnet werden.
Gleichgeschlechtliche Paare dürfen nicht länger davon abhängig sein, ob eine einzelne Kirchengemeinde bereit ist, ihre Ehe anzuerkennen und einen entsprechenden Gottesdienst zu ermöglichen!
Das Recht auf eine kirchliche Trauung muss in der gesamten Evangelischen Landeskirche in Württemberg gelten – unabhängig vom Wohnort, von örtlichen Mehrheitsverhältnissen und von der persönlichen Haltung einzelner Entscheidungsträger.
Warum das wichtig ist
Religiös begründete Ablehnung kann Menschen ein Leben lang prägen. Besonders in ländlich geprägten Gemeinden erleben queere Menschen noch immer, dass ihre Liebe verschwiegen, abgewertet oder lediglich geduldet wird.
Wer von Kindheit an vermittelt bekommt, seine Gefühle, seine Liebe oder seine Identität seien falsch, sündhaft oder beschämend, trägt diese Verletzungen häufig viele Jahre mit sich. Kirche darf solche Wunden nicht verursachen oder vertiefen. Sie muss ein Ort des Schutzes, der Würde und der menschlichen Annahme sein.
Die Evangelische Landeskirche in Baden zeigt inzwischen sind gleichgeschlechtliche Ehepaare in der großen Mehrheit der 20 evangelischen Landeskirchen Deutschlands bei der kirchlichen Trauung vollständig gleichgestellt.
Selbst die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern führte im April 2025 die „Trauung für alle“ ein.
Umso unverständlicher ist es, dass die Evangelische Landeskirche in Württemberg weiterhin an einer gesonderten und nicht gleichwertigen Segnung festhält.
Württemberg darf bei der Gleichberechtigung nicht länger eines der kirchlichen Schlusslichter Deutschlands bleiben.zeigt bereits, dass die kirchliche Trauung gleichgeschlechtlicher Paare möglich ist.
Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Menschen innerhalb desselben Bundeslandes kirchlich unterschiedlich behandelt werden nur weil sie auf der badischen oder auf der württembergischen Seite leben.
Im Oktober 2025 scheiterte in der württembergischen Landessynode erneut der Versuch, die vollwertige Trauung für alle Paare einzuführen.
Diese Entscheidung muss korrigiert werden.
Wir fordern daher:
Die vollständige Gleichstellung aller standesamtlich verheirateten Paare bei der kirchlichen Trauung.
Die Abschaffung der begrifflichen und kirchenrechtlichen Trennung zwischen „Trauung“ und „Segnung“ aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung eines Paares.
Eine landeskirchenweit verbindliche Regelung,
die nicht von Mehrheitsentscheidungen einzelner Kirchengemeinden abhängig ist.
Eine öffentliche Anerkennung undVerbindliche Bildungs- und Unterstützungsangebote gegen die Diskriminierung queerer Menschen in Kirchengemeinden.
Christlicher Glaube zeigt sich nicht durch Ausgrenzung,
sondern durch Nächstenliebe,
Barmherzigkeit und die
Achtung der Würde jedes
Menschen! 🙏
Bitte unterstützen Sie diese Petition und fordern Sie gemeinsam mit uns:
Gleiche Liebe,
gleicher Segen, gleiche Trauung
– überall auch in Württemberg.

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Petition am 5. August 2026 erstellt