
Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Leo N. Tolstoi
Sehr geehrter Herr Bundesminister Cem Özdemir,
nach wie vor werden Millionen Schlachttieren entsetzlich gequält und geschunden. Das gilt auch für die industrielle Tierhaltung und Schlachtung in unserem Lande, in der Lebewesen zu Objekten degradiert werden. Auch die neue Kennzeichnung mit dem irreführenden „Tierwohllabel“ wird an dem Leid der Tiere nichts ändern, weil die industriellen Abläufe niemals tiergerecht sein werden können. Aber Sie können das ändern! Und damit auch gleichzeitig die Zustimmung zu ihrer Politik in Deutschland potenziell verbessern.
Denn: Rund 70 % der Bundesbürgerinnen und -bürger sprechen sich für ein Verbot der Massentierhaltung aus. Das zeigt die Meinungsumfrage von Civey im Auftrag von ProVeg rund um die Themen Ernährung und Landwirtschaft (https://proveg.com/de/blog/70-prozent-der-menschen-in-deutschland-wollen-verbot-der-massentierhaltung/ ). Hinzu kommt, dass 90 Prozent der Menschen in Deutschland ein Verbot von Reserveantibiotika in der Massentierhaltung fordern, was dem faktischen Ende der industriellen Tierhaltung gleichkommt (https://www.presseportal.de/pm/22521/5226578
Gehen Sie bitte auf diese Forderungen der Menschen in Deutschland ein, indem Sie durch den wichtigen Zwischenschritt eines Transparenzgebot für Schlachthäuser und Massentieranlagen (siehe https://chng.it/YKZ59SDVrg ) die Voraussetzungen zur Erreichen dieser Ziele schaffen. Denn wenn Transparenz kommt, geht die industrielle Tierhaltung und Tötung. Und Millionen von Tieren bleibt großes Leid erspart. Schon über 5000 Menschen unterstützen diese konkrete Anliegen dieser Petition und es werden täglich mehr. Zögern Sie nicht weiter und zeigen Sie mit ihrem Bundeskanzler, wie man mutig voran geht.
Mit tierfreundlichen Grüßen
Martin Karren