Tierquälerei muss Konsequenzen haben: #Tönnies# #Veterinäramt? #Tierquälerei #Verbraucher

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Das Anliegen

Nach dem letzten Skandal in der Großschlachterei von Tönnies, möchte ich die Leute dazu ermutigen aufzustehen und sich gegen diese grausamen Zustände zu stellen. Das muss Konsequenzen haben: Deshalb fordere ich eine lückenlose Aufklärung über die Tierquälerei des Schlachthofs Kellinghusen!

Wir fordern eine umfassende Untersuchung, wirksame Kontrollen und einen besseren Schutz der Tiere in Schlachthöfen.

Die veröffentlichten Aufnahmen aus dem Schlachthof in Kellinghusen in Schleswig-Holstein haben mich tief erschüttert. Laut Berichten des NDR zeigen sie unter anderem, wie Schweine geschlagen werden und einem noch lebenden, betäubten Tier vor der Tötung ein Hinterfuß abgetrennt wird. Auch der Ablauf der CO₂-Betäubung und die Einhaltung vorgeschriebener Fristen stehen in der Kritik.

Tiere sind fühlende Lebewesen. Auch wenn sie für die Lebensmittelproduktion gehalten werden, haben sie ein Recht auf einen möglichst leidensarmen Umgang. Niemand sollte wegsehen, wenn ernsthafte Hinweise auf mögliche Verstöße gegen den Tierschutz vorliegen.

Ich möchte nicht, dass solche Vorfälle lediglich für kurze Zeit Schlagzeilen machen und danach in Vergessenheit geraten. Es braucht nachvollziehbare Aufklärung und konkrete Veränderungen.

Deshalb fordere ich die Landesregierung Schleswig-Holstein, das zuständige Landwirtschaftsministerium und die zuständigen Kontrollbehörden auf:

Lückenlose Aufklärung: Die dokumentierten Vorwürfe müssen unabhängig und vollständig untersucht werden. Verantwortlichkeiten müssen geklärt und mögliche Rechtsverstöße konsequent verfolgt werden.

Wirksame Kontrollen: Schlachtbetriebe müssen regelmäßig und unangekündigt kontrolliert werden. Bei Hinweisen auf Missstände müssen die Behörden schnell und konsequent handeln.

Verpflichtende Videoüberwachung: Tierschutzrelevante Abläufe in Schlachthöfen sollen durch geeignete Videoüberwachung nachvollziehbar kontrolliert werden. Die Aufnahmen müssen von unabhängigen, zuständigen Stellen wirksam ausgewertet werden können.

Konsequenzen bei Verstößen: Bestätigte Verstöße gegen das Tierschutzrecht müssen angemessene rechtliche Folgen haben. Der Schutz der Tiere darf nicht hinter wirtschaftlichen Interessen zurückstehen.

Mehr Transparenz: Die Öffentlichkeit muss über die Ergebnisse der Untersuchungen und über ergriffene Maßnahmen informiert werden, soweit dies rechtlich möglich ist.

Warum ich diese Petition starte

Ich möchte nicht einfach hinnehmen, dass Tiere möglicherweise unnötig leiden. Wer Verantwortung für Tiere trägt, muss sie respektvoll und gesetzeskonform behandeln – auch dann, wenn die Öffentlichkeit nicht zusieht.

Es geht nicht darum, Vorverurteilungen zu treffen. Es geht darum, ernsthafte Hinweise sorgfältig zu prüfen, Verantwortliche bei bestätigten Verstößen zur Rechenschaft zu ziehen und vergleichbare Vorfälle künftig möglichst zu verhindern.

Bitte unterstützen Sie diese Petition. Gemeinsam können wir deutlich machen, dass Tierschutz ernst genommen werden muss und nicht an den Toren eines Schlachthofs enden darf.

Besser noch, verzichtet wenigstens auf Fleisch, Dankeschön für eure Aufmerksamkeit! 

Antje ManzkePetitionsstarterin/Petitionsstarter

Updates zur Petition