Обновление к петицииSchluss mit der Straflosigkeit bei Tierquälerei!Illegale Tierversuche: Schluss mit der Straflosigkeit bei Tierquälerei!
Christina LedermannSchnackenburg, Германия
22 нояб. 2023 г.

Illegale Tierversuche: Schluss mit der Straflosigkeit bei Tierquälerei!

Bitte helfen Sie uns jetzt, damit Tierquälerei effektiv verfolgt und hart bestraft wird!

Die am Montag veröffentlichte NRD-Recherche zu illegalen Tierversuchen in Deutschland liefert weitere Belege für die massiven Mängel bei Genehmigung und Kontrolle von Tierversuchen sowie beim Vollzug. Die bundesweite Umfrage ergab, dass allein in Niedersachsen 24 Fälle festgestellt wurden, bei denen Experimente an Tieren ohne Genehmigung oder abweichend vom genehmigten Vorgehen durchgeführt wurden.

Mehr Tiere getötet als erlaubt
Die meisten Verstöße bestanden darin, dass die Labore mehr Tiere einsetzten als genehmigt, es wurden auch mehr Tiere getötet als erlaubt. Die Tiere litten auch, weil sie beispielsweise nach Operationen nicht oder nur unzureichend tierärztlich betreut oder es keine ausreichende Schmerzlinderung vorgenommen wurde.

Lasche Strafen ohne Abschreckungswirkung
Ein weiteres Ergebnis der NDR-Recherche: Die Strafen für die Quälereien von Versuchstieren sind gering. Zudem werden bundesweit viele Verfahren wegen Tierquälerei einfach eingestellt. Beispiele: Für das verspätete Aussetzen eines Tierversuchs, der das Leid der Tiere verlängerte, gab es ein Bußgeld von rund 800 Euro. Für das Abweichen von einem Verfahren wurde ein Bußgeld von rund 1.500 Euro fällig und für das nicht genehmigte Töten von Tieren, das als Ordnungswidrigkeit gilt, musste nur eine Strafe von 750 Euro bezahlt werden. Wer mehr Tiere als genehmigt benutzte, kam sogar mit einer "Verwarnung ohne Verwarngeld" davon.

Wir brauchen härtere Strafen und strengere Kontrollen
All dies zeigt deutlich: Wir brauchen härtere Strafen und strengere Kontrollen. Als erste Maßnahme muss die Bundesregierung ihre Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag umsetzen und Teile des Tierschutzrechts in das Strafrecht überführen. Freiheitsstrafen bis zu zehn Jahren und Geldbußen bis zu 100.000 Euro müssen kommen und konsequent angewendet werden. Die Behörden brauchen zudem Erleichterungen bei Aufklärung und Vollzug von Tierschutzvergehen.

Jetzt ist DER Zeitpunkt, um Druck für die Tiere zu machen
Bitte helfen Sie uns, damit Tierquälerei endlich effektiv verfolgt und hart bestraft wird!

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesjustizminister Marco Buschmann müssen ihre Ankündigung aus dem Koalitionsvertrag wahrmachen und Teile des Tierschutzrechts in das Strafrecht überführen.

Vielen Dank, dass Sie unsere Petition "Schluss mit der Straflosigkeit bei Tierquälerei!" unterschrieben haben. Bitte nehmen Sie diesen aktuellen Skandal zum Anlass, die Petition unter Freunden, Bekannten und Kollegen zu verbreiten.

Die Bundesregierung überarbeitet derzeit das Tierschutzgesetz. Jetzt ist DER Zeitpunkt, um Druck für die Tiere zu machen.

Vielen Dank!

Christina Ledermann von Menschen für Tierrechte

Mehr zu der aktuellen Recherche: tagesschau.de
Pressemitteilung des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte: tierrechte.de

Foto: Adobestock/HYUNGKEUN

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