Tierpark Neumünster schließen – Für eine Zukunft ohne Wildtiere in Gefangenschaft!

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Das Anliegen

Unsere Forderung an die Stadt Neumünster: Keine Weiterführung als Waldtierpark, sondern ein verantwortungsvoller Ausstieg aus der Tierhaltung zur öffentlichen Zurschaustellung.

Tiere sind fühlende Lebewesen und keine Attraktionen. Sie haben artspezifische Bedürfnisse, benötigen Platz, Beschäftigung, Rückzugsmöglichkeiten und eine Umgebung, die ihrem natürlichen Verhalten gerecht wird. Wir müssen uns deshalb fragen, ob es heute noch zeitgemäß ist, Wildtiere dauerhaft in menschlicher Obhut zu halten, damit Menschen sie in ihrer Freizeit beobachten können.

Wir sprechen uns für die Schließung des Tierparks Neumünster aus. Statt den Park über Jahre hinweg umzubauen und als Waldtierpark weiterzuführen, fordern wir einen grundsätzlichen Neuanfang im Umgang mit den dort lebenden Tieren.

Warum wir die Schließung fordern:

Wildtiere gehören nicht in die Unterhaltungsindustrie. Die Bedürfnisse eines Tieres sollten Vorrang vor den Erwartungen des Publikums haben.
Haltung muss kritisch hinterfragt werden. Auch wenn Tiere versorgt werden, stellt sich die Frage, ob die jeweiligen Bedingungen ihrem natürlichen Verhalten und ihren Bedürfnissen ausreichend gerecht werden.
Eisbär Vitus steht beispielhaft für die Herausforderungen der Wildtierhaltung. Für Tiere mit besonders hohen Ansprüchen an Lebensraum und Beschäftigung müssen langfristig tragfähige Lösungen gefunden werden.
Öffentliche Gelder brauchen eine verantwortungsvolle Verwendung. Wir wünschen uns eine transparente Diskussion darüber, ob Investitionen in den Weiterbetrieb des Tierparks sinnvoller in andere Projekte des Tier- und Naturschutzes fließen könnten.
Tierschutz muss über Tradition stehen. Dass ein Tierpark seit vielen Jahren besteht, sollte kein Grund sein, seine Zukunft nicht grundsätzlich zu hinterfragen.
Was wir fordern:

Die Aufgabe des bisherigen Tierparkbetriebs und den Verzicht auf eine Weiterführung als Waldtierpark.
Einen transparenten, verbindlichen Plan für eine schrittweise Schließung.
Eine unabhängige fachliche Bewertung der Haltungsbedingungen und des Wohlergehens der vorhandenen Tiere.
Die Suche nach geeigneten, fachlich geprüften Unterbringungsmöglichkeiten für jedes Tier, sofern ein Umzug für das jeweilige Tier vertretbar ist.
Die Sicherstellung einer dauerhaft guten Versorgung für alle Tiere, auch für diejenigen, die nicht mehr umgesiedelt werden können.
Eine transparente Darstellung der geplanten Investitionen und eine ernsthafte Prüfung alternativer Verwendungsmöglichkeiten öffentlicher Gelder.
Wir fordern keine unüberlegte Räumung und keine Lösung auf Kosten der Tiere. Eine Schließung muss verantwortungsvoll geplant werden und das Wohl jedes einzelnen Lebewesens berücksichtigen.

Unsere Botschaft ist klar: Tiere sind keine Ausstellungsstücke. Ihr Wohlergehen muss wichtiger sein als Unterhaltung, Tradition und wirtschaftliche Interessen.

Bitte unterstützt diese Petition und setzt gemeinsam mit uns ein Zeichen für einen verantwortungsvolleren Umgang mit Wildtieren.

Für eine Zukunft, in der der Schutz der Tiere an erster Stelle steht.

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Laura B.Petitionsstarterin/Petitionsstarter

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