

1988 erhalte ich in Baden-Baden die Diagnose "manisch-depressiv" - "bipolar" - ab sofort Lithiumtherapie -
1995 wird die Diagnose in Wiesbaden korrigiert - 'nur' "neurotisch" - WIR setzen alles ab. Ab sofort kein Lithium mehr -
Später reduzieren WIR das Lithium - Ich gerate wieder "neben die Spur".
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Das erste Mal
Heilige Drei Könige
6. Januar 1996 -
Von jetzt auf gleich - Psychiatrie. Station B14, Dr. Horst-Schmitt-Kliniken Wiesbaden. In Hessen ist kein Feiertag. Für mich ohnehin nicht!
Fixiert, dann „abgeschossen“.
Ein Amtsrichter war da - Ich erinnere mich nur an einen Polizeibeamten im Untersuchungszimmer. Dank Amtsrichter geht mein Aufenthalt in die Geschlossene Okay. Mein Freund und eine Freundin haben mich hierher gebracht. In der Psychiatrie behalten, auch wenn der Partner sagt, sie hat eine ganze Menge Quatsch gemacht, ist nicht ganz so einfach. Und mein Freund wusste fast nichts.
Auf Anfang: Mein Freund besucht Freunde in Karlsruhe. Mich besucht der Wahn. Ich wechsle zum ersten Mal die Spur – tausche die „gesunde“ Spur gegen die „irre“ Spur.
Ich merke nix, merke keinen Wechsel, merke nicht, dass ich kippe. Ich realisiere nicht, was passiert…
Von jetzt auf gleich ist diese neue Spur da und sie fühlt sich völlig normal an.
Ich bin ich, meine Gedanken sind meine Gedanken und ich mache, was ich will.
Als würde ich einen Pulli gegen einen anderen tauschen. Alles völlig normal.
Lale Andersen singt „Lili Marleen - Bei der Laterne, bei dem großen Tor, stand eine Laterne und steht sie noch davor...“ immer und immer wieder starte ich die Single neu. Es macht mich sehr traurig. Ich glaube wirklich, dass jetzt jemand an der Front ist. Ich muss „Lili Marleen“ immer und immer wieder abspielen, mein Freund soll bei seinen Freunden in Karlsruhe spüren, dass dieses Lied für ihn, nur für ihn läuft ... Ich glaube gar, dass er an der Front ist. Das macht mich unendlich traurig…
Das Verrückte ist, dass er just in diesem Moment anruft und fragt, wie es mir geht. Ich weiß nicht mehr, was ich ihm erzähle. Jedenfalls verabschiedet er sich kurz darauf bei seinen Freunden und fährt zurück zu mir nach Wiesbaden.
Ich weiß – Zufall. Für mich ist das ein Zeichen. Er ruft genau jetzt an. Wir haben Good Vibrations...
Ich habe unsere Toilette zum Raucherzimmer gemacht. Rauchen ist in der Wohnung tabu. Ich rauche brav auf dem großen Balkon, sommers wie winters. Aber heute an diesem besonderen Tag – Januar 1996 – da ist drinnen rauchen erlaubt – erlaube ich mir drinnen zu rauchen. Ich mache gleich noch eine Flasche Sekt auf.
Gut gelaunt schreibe ich Sprüche an die Toiletten-Wand und meinen Namen. Für jeden Buchstaben meines Namens denke ich mir ein Wort aus:
C – CHAOS
O – ORDNUNG
R – RUHE
N – NÄHE
E – EINSAM
L – LIEBE
I – ICH
A – ALLE
Eine Art Gegensatz-Spiel. Mache ich auch mit anderen Wörtern. Ist irre kreativ und macht innerlich frei. Habe ich vor Jahren schon mal in einer Kindergeschichte für die Zeitung gemacht. FRIDOLIN - FRIEDE, RUHE, ICH, DU, ORDNUNG, LIEBE, IMMER + NÄHE.
Da war ich Anfang 20 und hab sogar Geld damit verdient….
Jetzt gehört diese Kreativität zu einem Ausflug in eine verrückte Welt. Aber ich habe das Gefühl, genau das Richtige zu tun, aus dem Bauch heraus zu machen, wird ja immer empfohlen. Mir ist nicht klar, dass das, was ich mache komisch, merkwürdig, auffällig, verrückt ist… Ich merke nicht, dass irgendwo in meinem Hirn ein Schalter gekippt zu sein scheint. Ich finde nicht, dass ich anders bin. Ich spüre aber, dass mein Umfeld mein Verhalten nicht goutieren wird – das spüre ich...
Und mein Freund ist auf der Rückfahrt. Im Keller finde ich einen angebrochenen Eimer mit weißer Farbe und eine Walze. Ich rase zurück in die Wohnung und streiche – nicht wirklich schön - die Wände unseres Klos. Just in dem Moment, als mein Freund die Wohnung betritt, bin ich fertig. Es riecht nach Farbe, es ist nicht perfekt gestrichen, aber ich habe es geschafft, meine cracy Spuren rechtzeitig unter weißer Wandfarbe verschwinden zu lassen.
Mein Freund stellt viele Fragen. Mein Instinkt sagt mir, dass ich jetzt gut aufpassen muss, damit ich ihm die richtigen Antworten gebe, damit ich mich nicht verrate.
Abends telefoniere ich mit meiner Freundin in München, erzähle ihr von meiner kleinen Party im Klo, von Sekt und Zigaretten und von der spontanen Streichaktion. Sie ist irritiert, was ich ihr erzähle und wie ich es erzähle. Aber durchs Telefon kommt sie nicht an mich ran…
Am nächsten Morgen sause ich in die Wohnung meiner Freundin im dritten Stock. Ich habe einen Schlüssel, ich habe ein paar Mal bei ihr gewaschen. Unsere Waschmaschine ist kaputt. Da kommt auf einmal ihr Freund im schwarzen Seidenmantel aus dem Wohnzimmer gegenüber. Er ist genauso überrascht über diese Begegnung wie ich. Nur, ich erkenne ihn in diesem Moment nicht, halte ihn für den Leibhaftigen persönlich. Ich springe vom Balkon, sollte er auf mich zukommen. Doch dann renne ich wie der Blitz an ihm vorbei und zur Wohnungstür hinaus und stürme die drei Stockwerke hinunter.
Abends gehe ich raus. Ich will runter in die Stadt, irgendwas erledigen. In der kleinen Buchhandlung nahe der Ringkirche sehe ich das Taschenbuch „Marens Lover / Die Augen Rasputins / Merkels Tochter" von Petra Hammesfahr im Fenster.
Auf dem Cover eine Frau und ein großes Auge.
Das wirft mich jetzt völlig aus der Bahn.
Was für ein merkwürdiger Zufall?
Was hat dieses Buch mit mir zu tun?
Die Buchhandlung ist leider schon geschlossen. So bleibt mir nur, das Cover durch die Scheibe hindurch anzustarren.
Wer ist dieser „Merkel“ in diesem Buch? Hat der was mit mir zu tun? Warum ist das Buch gerade jetzt im Fenster dekoriert? Es wirkt auch mich, als müsste man diesen „Merkel“ kennen…
Doch die Buchhandlung ist geschlossen. Ich kann es nicht klären.
Ich kann es jetzt nicht klären.
Monate später besorge ich dieses Buch antiquarisch. Ich traue mich dann nicht, es zu lesen und gebe es irgendwann wieder weg.
An diesem Abend Anfang Januar gehe ich in einen Asien-Shop und kaufe mir eine dieser bemalten Kühe aus Holz, wie sie beim Friseur als Trinkgeldkuh am Tresen stehen. In diesem Shop ist auch der Typ, der mir den Rest des Abends nicht mehr von der Seite weicht. Warum? Nur weil er sich auch so eine Kuh kauft? Ich weiß es nicht.
Er läuft mit seiner Kuh neben mir durch die Stadt, obwohl ich ihn überhaupt nicht kenne, ihn noch nie gesehen habe. Etwas scheint uns zu vereinen. Zusammen gehen wir ins „Café Klatsch“ im Rheingau-Viertel. Ich trinke Marmor-Saft, Kirschsaft mit Bananensaft. Ich rede viel, ich habe ja auch viel zu erzählen. Ich komme mir unheimlich klug vor. Irgendwann setze ich mich auf seinem Schoß. Warum? Ich weiß es nicht. Er tut, als sei er ein völlig
geschlechtsloses Wesen, als würde ihn das völlig kalt lassen.
Erst spät verlassen wir das Café Klatsch und streunen durch Wiesbaden. Er bleibt die ganze Zeit an meiner Seite. In einem Hauseingang streue ich Tee, den ich am Abend gekauft habe, auf das schöne Mosaik am Boden - eine Art Reinigungs-Zeremonie. Da fragt mich dieser Typ, ob ich seine Manneskraft spüren will. Der Typ macht mir Angst. Ich renne raus aus dem Haus, drehe noch ein paar kleine Schleifen, er soll nicht mitbekommen, wo ich wohne. Dann breche ich meiner Holz-Kuh alle Beine ab, werfe sie weg und renne nach Hause. Es ist weit nach Mitternacht. Mein Freund hat auf mich gewartet, er ist stinksauer. Trotzdem kann ich ihm keine Details von meiner nächtlichen Tour erzählen, er würde nichts verstehen und ich könnte es ihm nicht erklären…
Oberflächlich betrachtet ist die Welt in Ordnung.
Nur, dass ich nicht schlafen kann. Oder nur wenig schlafen kann.
Ich muss meinen Freund beschützen. Auf ihn aufpassen. Ich muss immer mit einer Hand und einem Fuß seine Matratze berühren, nur so ist er geschützt, wenn meine Energie von mir, von meiner Matratze zu ihm fließt und dann wieder zu mir zurück...
Ich bin super-früh wach, beschließe Brötchen und Zeitungen fürs Frühstück zu besorgen. Normalerweise macht das mein Freund. Der Kiosk mit den Zeitungen am Ring hat schon auf und er hat um diese Zeit auch schon Brötchen. Also schleiche ich leise aus dem Schlafzimmer und verschwinde. Was ich nicht weiß, ich werde erst am Abend wieder zu Hause sein. In der Zwischenzeit muss ich nämlich tierisch viele Dinge erledigen. Es ist, als folge ich einer Spur durch die Stadt und müsse dabei diverse Aufgaben erledigen. Die Schlagzeile auf der Bild-Zeitung spricht mich heute besonders an. Sofort habe ich das Gefühl – besser sofort weiß ich, ich muss noch woanders hin, bevor ich wieder zurück in die Wohnung gehe. Ich laufe zum Café, erhalte dort vermeintlich eine neue Botschaft, gehe von dort zum Kiosk, zu Barbara, der netten Griechin. Dort will ich, obwohl es Eises kalt ist, meinen weißen Plüsch-Mantel an eine
Russin verschenken. Das ist wohl so etwas wie ein Sterntaler-Syndrom, das mich den ganzen Tag beschäftigt. Ich behalte den Plüsch-Mantel, weil Barbara sich einmischt und sagt, was machst du da, den brauchst du doch selbst. Dafür verschenke ich später im Rheingau-Viertel mein Stirnband, meinen Janosch-Tigerenten-Schlüsselanhänger und meine Handschuhe. Ich schenke Menschen, die mir entgegen kommen, Postkarten aus meinem Postkarten-Buch, das ich zufällig dabei habe.
Ich werfe Postkarten in Briefkästen, wo ich denke, dass sie da gut rein passen. Eine Postkarte mit einer weißen Winterlandschaft muss in den Briefkasten eines Kachelofenbauers. Das passt – Schnee und Wärme. Ich leere mein Portemonnaie, lege es auf die Straße. Es ist schwarz, Rindsleder. Das ist nicht gut in dieser Zeit. Zu Hause habe ich längst alles Schwarze und alles Braune entsorgt. Wenn es aus Plastik war, erst recht. Die grüne Kehrschaufel aus Plastik in den Müll, die Kehrbürste in den Müll. Die Lederhandschuhe meines Freundes habe ich - sie waren schwarz - über den Balkon in den Garten geworfen. Ich habe die Handschuhe aber auch raus geworfen, damit die Seelen, die ich aus dem Keller befreien wollte, sich diese nehmen konnten und nicht frieren müssen. Und damit die Seelen auch etwas zu essen haben, hatte ich eine Schale mit Pistazien übers Balkongeländer unter die Rosen gekippt.
Kurz nach unserem Einzug hatte ich im Keller unseres Mietshauses den roten Schriftzug „Ausgang“ neben dem kleinen feuchten Luftschutzkeller, der unser Keller war, entdeckt. Stammte wohl aus dem Zweiten Weltkrieg, das Haus war so um die Jahrhundertwende gebaut.
Bei der Tour durch unser Viertel komme ich wieder am Kiosk vorbei, wo ich früh am Morgen schon war. Der Frau, die ich gar nicht kenne, da sie an diesem Tag nur vertretungsweise da ist, sage ich, sie soll bei mir zu Hause anrufen und meinem Freund sagen, dass er sofort losfahren muss, weil etwas auf der Schiersteiner Brücke passieren würde. Es wird dort zu einem Mega-Unfall kommen. Ich sehe das vor mir.
Jetzt renne ich nach Hause, schnappe mein rotes Fahrrad das im Treppen-haus steht und fahre ein Stück die Straße rauf bis zur Apotheke. Dort kaufe ich Tabletten zur Stimmungsaufhellung. Kurz darauf drücke ich sie allerdings aus dem Blister und lasse sie wie Vogelfutter auf die Straße fallen.
Das Medikament mit Johanniskraut - gut für die Stimmung - hat Lichtempfindlichkeit als Nebenwirkung.
Eine Apothekenhelferin ist hochschwanger. Ihr Mann will sie zur Klinik fahren. Ich bitte sie, mich dorthin mitzunehmen. Irgendwie ist mir klar, dass ich krank bin, dass ich Hilfe brauche. Mein Fahrrad lasse ich vor der Apotheke stehen, wo mein Freund es später finden wird.
Doch ich fahre nur kurz bei den Beiden mit, steige schon bald wieder aus. Ich habe etwas gesehen, das mich anzieht. Das mit der Klinik habe ich schon wieder vergessen. Ich will nur raus aus dem Auto…
Gegen 18 Uhr komme ich nach Hause. Mein Freund macht Rührei mit Champignons und Wienerle für mich. Was er nicht wissen kann - braune Sachen esse ich nicht – nicht mehr. Also schiebe ich Wienerle und Champignons an die Seite, esse nur das Rührei.
Mein Freund macht so gut wie keine Vorwürfe, fragt so gut wie nichts, verschwindet mal kurz. Auf einmal steht meine Freundin, die aus dem dritten Stock, im Raum.
Die Beiden konnten sich nie ab. Da ist was faul. Ich soll meinen Kulturbeutel richten, sie wollen mal kurz mit mir wohin. Sagten sie Klinik - wohl kaum. Ich packe im Badezimmer meine sieben Sachen, aber nicht das, was man im Krankenhaus so wirklich braucht, sondern lauter Sachen, die mir gerade in die Quere kommen.
Just als ich durch das Schlafzimmerfenster in den Hinterhof verschwinden will, ist einer von den Beiden da. Dass wir mit dem Notarztwagen fahren werden, das ist natürlich klasse. Meine Freundin ist Rettungsärztin, sie hat den Notarztwagen in dieser Nacht. Sie ist im Dienst.
Wir fahren zu den HSK – den Dr. Horst-Schmitt-Kliniken in Wiesbaden. Ich will noch eine rauchen, bevor wir rein gehen, doch die Beiden bugsieren mich in die Klinik. Die Leute, die da warten, glotzen mich alle an. Ich sage, was glotzt ihr alle so dumm, damals (im Dritten Reich) habt ihr auch nichts gesagt…
Ich werde untersucht. Dann lassen sie mich kurz allein im Untersuchungsraum. Das ist gut, so kann ich meine beiden Lottoscheine (ich spielte selten Lotto, aber heute war ja ein besonderer Tag, heute würde ich gewinnen) und die 22 Karten des Baum-Tarot, die ich schnell noch eingesteckt hatte, zwischen Tüchern, Watte, Pflaster- Schachteln, etc. verstecken… So schnell soll sie keiner entdecken. Sicher ist sicher.
Ich muss aufs Klo, ich darf aufs Klo. Ich muss nachdenken. Geht auf dem Klo am besten. Irgendetwas läuft hier schief – irgendetwas läuft hier nicht nach Plan. Denen draußen dauert das zu lange, sie schließen von außen auf. Es muss ja weiter gehen.
Jetzt geht es auf die Geschlossene, ich komme auf die Geschlossene. Meine Freundin und mein Freund gehen weg. Als sie sich noch einmal umdrehen, ziehe ich ganz schnell mein T-Shirt hoch. Darunter habe ich einen weißen BH. Weiß, die Farbe der Unschuld, und ich habe nichts zu verstecken, das kann jeder sehen. Nur einen kleinen Busen in einem weißen Spitzen-BH.
Dann habe ich wohl einen Filmriss. Ich kann mich nicht an die nächsten Stunden erinnern.
Sie haben mich wohl „Abgeschossen“. Womit? Warum?
Ich war doch friedlich, als mein Freund und meine Freundin mich da abgegeben haben.
Auf alle Fälle habe ich lange geschlafen. Wie lange – keine Ahnung. Als ich aufwache, liege ich allein in einem Raum - allein, fixiert, ich habe Durst…
Ich will Wasser aus dem Wasserhahn, kaltes Wasser. Ich will sehen, wie es in den Becher läuft, damit sie mir nichts geben, das vergiftet ist.
Nach einer Weile habe ich wieder Durst. Es ist keiner da, der mir Wasser geben kann.
Da fällt mir die Sache mit der Eigen-Urin-Behandlung ein. Mich hat immer frustriert, dass ich das mit der Eigen-Urin-Behandlung nicht machen konnte, da mein Urin zu viel Lithium enthält. Jetzt bin ich seit drei Monaten clean, nehme seit etwa drei Monaten kein Lithium mehr, das haben „wir“ ja abgesetzt. Das heißt mein Urin ist jetzt auch clean.
Obwohl ich an Hand und Fuß fixiert bin, schaffe ich es den Tee Becher, der bislang mein Leitungswasser-Becher war, zwischen die Beine zu bekommen und sachte da hinein zu pinkeln. Dann den Becher geschickt wieder nach oben zu bringen und das warme Nass daraus zu trinken. Dass ich das geschafft habe, das war schon großartig. Schon gut, wenn man so beweglich ist.
Ich hab dann noch mal ziemlich lange geschlafen. Da muss der Amtsrichter da gewesen sein. Vage nehme ich jemanden im Halbschlaf im Dunkeln wahr. Und vage nehme ich später meinen Freund wahr, der mir ein Salamibrot nach dem anderen schmiert. Ich habe Hunger. Alles ist so dunkel. Was haben die gemacht?
Ich kann kaum was sehen.
Warum haben die mich so K.O. gespritzt?
Für meinen Nachbarn bin ich verrückt, weil ich Tauben retten will, weil ich für sie ein Tauben-Loft auf dem SWR-Gelände aufstellen will - "Das ist meine verrückte Nachbarin" ruft er über die Straße... einem netten Menschen zu...