Tarifergebnis 2024 nachbessern - Für mehr Wertschätzung des Fahrdienstes der BVG

Das Problem

Der von der Ver.di-Tarifkommission und dem BVG-Vorstand angestrebte Tarifabschluss 2024 stellt nach Meinung vieler Fahrer und der des Verfassers dieser Petition eine Herabwürdigung des Fahrdienstes dar. 

Um es vorneweg zu sagen, natürlich sind wir der Meinung, dass jeder mehr Geld bekommen sollte und wir gönnen es jedem Kollegen und jeder Kollegin, welche durch die derzeitigen Tarifergebnisse höhergruppiert werden sollen, aber es kann nicht sein, dass zum Beispiel LKW-Fahrer*innen, die “lediglich“ gesichertes Material transportieren und Mitarbeiter*innen im Sicherheits- und Ordnungsdienst, die etwas zugespitzt in den Bahnhöfen die Einhaltung der BVG-Hausordnung überwachen sollen, dem Fahrdienst mit derselben Entgeldgruppe (EG5) gleichgestellt werden.

Hierdurch ist bei vielen Mitarbeitenden im Fahrdienst der Eindruck entstanden, dass offensichtlich die Teilnehmer dieser Tarifverhandlungen nicht wirklich wissen, was der Fahrdienst leistet? Für wie viele Menschen ein/e Bus-, Straßenbahn- oder U-Bahnfahrer*in bei voller Auslastung verantwortlich ist? Ein/e U- Bahnfahrer*in befördert zum Beispiel im Kleinprofil bis zu 600 Menschen (!) im Zug. Von der Verantwortung der Fahrer*innen für die Menschen vor den Fahrzeugen mal ganz zu schweigen.

Dazu kommt der tägliche Stress mit dem Individualverkehr, den oft zu kurzen Wende- und Fahrzeiten, schlechten oder weit entfernten Pausenheimen sowie Sanitäranlagen, um nur mal einige der Faktoren zu nennen.

Wertschätzung fängt nun einmal bei der Bezahlung an. Und auch wenn einige Ver.di-Vertreter gebetsmühlenartig beteuern, dass es bei den Verhandlungen nicht ums Geld ging, sondern um die Rahmenbedingungen, empfinden das sehr viele Mitarbeitende des Fahrdienstes, alleine durch die zahlreich angedachten Höhergruppierungen, als eine glatte Lüge!

Allgemein ist bekannt, dass Wertschätzung die Motivation fördert und die Identifikation mit dem Unternehmen. Zeigen Sie, dass ihnen der Fahrdienst wichtig ist und sie Respekt vor dessen Leistung haben, gruppieren sie ihn bitte jetzt bei dem Tarifvertrag 2024 in die EG6 ein, wo er alleine von seiner hohen Verantwortung und seiner täglichen Belastung her auch hingehört!

Es ist wichtig, dass sie jetzt handeln und den Tarifvertrag entsprechend ändern, wenn sie wirklich den Anspruch haben die hohe Fahrer-Fluktuation eindämmen zu wollen und die Fahrergewinnung zu stärken. 

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Marcel DonschPetitionsstarter*in
Erfolg
Diese Petition war mit 1.407 Unterstützer*innen erfolgreich!

Das Problem

Der von der Ver.di-Tarifkommission und dem BVG-Vorstand angestrebte Tarifabschluss 2024 stellt nach Meinung vieler Fahrer und der des Verfassers dieser Petition eine Herabwürdigung des Fahrdienstes dar. 

Um es vorneweg zu sagen, natürlich sind wir der Meinung, dass jeder mehr Geld bekommen sollte und wir gönnen es jedem Kollegen und jeder Kollegin, welche durch die derzeitigen Tarifergebnisse höhergruppiert werden sollen, aber es kann nicht sein, dass zum Beispiel LKW-Fahrer*innen, die “lediglich“ gesichertes Material transportieren und Mitarbeiter*innen im Sicherheits- und Ordnungsdienst, die etwas zugespitzt in den Bahnhöfen die Einhaltung der BVG-Hausordnung überwachen sollen, dem Fahrdienst mit derselben Entgeldgruppe (EG5) gleichgestellt werden.

Hierdurch ist bei vielen Mitarbeitenden im Fahrdienst der Eindruck entstanden, dass offensichtlich die Teilnehmer dieser Tarifverhandlungen nicht wirklich wissen, was der Fahrdienst leistet? Für wie viele Menschen ein/e Bus-, Straßenbahn- oder U-Bahnfahrer*in bei voller Auslastung verantwortlich ist? Ein/e U- Bahnfahrer*in befördert zum Beispiel im Kleinprofil bis zu 600 Menschen (!) im Zug. Von der Verantwortung der Fahrer*innen für die Menschen vor den Fahrzeugen mal ganz zu schweigen.

Dazu kommt der tägliche Stress mit dem Individualverkehr, den oft zu kurzen Wende- und Fahrzeiten, schlechten oder weit entfernten Pausenheimen sowie Sanitäranlagen, um nur mal einige der Faktoren zu nennen.

Wertschätzung fängt nun einmal bei der Bezahlung an. Und auch wenn einige Ver.di-Vertreter gebetsmühlenartig beteuern, dass es bei den Verhandlungen nicht ums Geld ging, sondern um die Rahmenbedingungen, empfinden das sehr viele Mitarbeitende des Fahrdienstes, alleine durch die zahlreich angedachten Höhergruppierungen, als eine glatte Lüge!

Allgemein ist bekannt, dass Wertschätzung die Motivation fördert und die Identifikation mit dem Unternehmen. Zeigen Sie, dass ihnen der Fahrdienst wichtig ist und sie Respekt vor dessen Leistung haben, gruppieren sie ihn bitte jetzt bei dem Tarifvertrag 2024 in die EG6 ein, wo er alleine von seiner hohen Verantwortung und seiner täglichen Belastung her auch hingehört!

Es ist wichtig, dass sie jetzt handeln und den Tarifvertrag entsprechend ändern, wenn sie wirklich den Anspruch haben die hohe Fahrer-Fluktuation eindämmen zu wollen und die Fahrergewinnung zu stärken. 

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Marcel DonschPetitionsstarter*in

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