

Streichen Sie die Essengeldregelung im KitaFinNG, kein Kind ohne Mittagessen
Das Problem
Worum es geht
Das Land Brandenburg will das Essengeld in Kitas neu regeln. Für unsere Familien bedeutet das eine deutliche Mehrbelastung – bei manchen mehrere hundert Euro im Jahr.
Bisher darf eine Kita nur so viel Essengeld verlangen, wie eine Familie durch das Mittagessen zu Hause einspart. Diese sogenannten „ersparten Eigenaufwendungen" begrenzen den Betrag auf rund 2 Euro je Mahlzeit. Genau diese Deckelung soll wegfallen. Künftig sollen Eltern „einen angemessenen Preis" zahlen, also die tatsächlichen Kosten des Essens – und zwar nicht nur im Hort, sondern auch in Krippe und Kindergarten. Das Gesetz soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Was das konkret heißt:
heute
rund 2 € (gesetzlich gedeckelt) pro Mahlzeit
ca. 40 € pro Kind und Monat
künftig
4–6 € (keine Deckelung) pro Mahlzeit
bis zu 120 € pro Kind und Monat
bei zwei Kindern bis zu 160 € mehr im Monat
Der Gesetzentwurf sagt es selbst. In der Begründung (Drucksache 8/2900) steht, dass die Elternbeiträge im Gegensatz zum Essengeld sozial gestaffelt sind und deshalb in der Summe bei allen Eltern eine höhere Belastung bleibt – und zugleich, dass die Gemeinden durch die Änderung spürbar entlastet werden. Im Klartext: Die Kosten wandern aus den Gemeindehaushalten in die Familien.
Warum uns das besonders trifft
Unsere eigene Küche steht auf dem Spiel. Unsere Kita kocht selbst, frisch, jeden Tag. Wird der Vollpreis auf die Eltern umgelegt, ist eine Frischeküche im reinen Preisvergleich einem Großcaterer unterlegen. Gute Kitaverpflegung wird so zum Auslaufmodell.
Abmeldungen verteuern das Essen weiter. Wer sein Kind vom Essen abmeldet und stattdessen Brote mitgibt, senkt die Portionszahl – dadurch steigt der Preis je Portion, was weitere Abmeldungen nach sich zieht. Eine Abwärtsspirale, an deren Ende die Kinder mit dem knappsten Familienbudget ohne warmes Mittagessen dasitzen.
Beitragsfreie Jahrgänge zahlen voll. Die Beitragsfreiheit gilt ausdrücklich nicht für das Essengeld. Familien in diesen Jahrgängen tragen die Erhöhung in voller Höhe – ohne jede Entlastung an anderer Stelle.
- Was wir fordern
- Die neue Regelung nicht beschließen – die bisherige Deckelung bleibt.
- Falls doch: einen Höchstbetrag von 2 Euro je Mahlzeit gesetzlich festschreiben.
- Klar regeln, welche Kosten im Essengeld stecken dürfen – und keine Doppelbelastung.
- Das Essengeld sozial staffeln, wie es bei den Elternbeiträgen längst üblich ist.
- Kitas mit eigener Frischeküche schützen.
Bitte unterschreiben
Ein warmes Mittagessen ist keine Zusatzleistung, sondern Teil guter frühkindlicher Bildung. Kein Kind darf hungrig am Tisch sitzen, weil das Geld zu Hause nicht reicht.
Unterschreiben kann jede Person – beide Elternteile, Großeltern, Freundinnen und Freunde, unabhängig von Alter und Staatsangehörigkeit.
Wichtige Termine
3.–26. August: Unterschriftenlisten liegen in der Kita aus
27. August: Übergabe der Petition an den Landtag
3. September: Bildungsausschuss + Protestaktion, Alter Markt Potsdam
17. September: Demonstration, nachmittags, Alter Markt Potsdam
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Das Problem
Worum es geht
Das Land Brandenburg will das Essengeld in Kitas neu regeln. Für unsere Familien bedeutet das eine deutliche Mehrbelastung – bei manchen mehrere hundert Euro im Jahr.
Bisher darf eine Kita nur so viel Essengeld verlangen, wie eine Familie durch das Mittagessen zu Hause einspart. Diese sogenannten „ersparten Eigenaufwendungen" begrenzen den Betrag auf rund 2 Euro je Mahlzeit. Genau diese Deckelung soll wegfallen. Künftig sollen Eltern „einen angemessenen Preis" zahlen, also die tatsächlichen Kosten des Essens – und zwar nicht nur im Hort, sondern auch in Krippe und Kindergarten. Das Gesetz soll am 1. Januar 2027 in Kraft treten.
Was das konkret heißt:
heute
rund 2 € (gesetzlich gedeckelt) pro Mahlzeit
ca. 40 € pro Kind und Monat
künftig
4–6 € (keine Deckelung) pro Mahlzeit
bis zu 120 € pro Kind und Monat
bei zwei Kindern bis zu 160 € mehr im Monat
Der Gesetzentwurf sagt es selbst. In der Begründung (Drucksache 8/2900) steht, dass die Elternbeiträge im Gegensatz zum Essengeld sozial gestaffelt sind und deshalb in der Summe bei allen Eltern eine höhere Belastung bleibt – und zugleich, dass die Gemeinden durch die Änderung spürbar entlastet werden. Im Klartext: Die Kosten wandern aus den Gemeindehaushalten in die Familien.
Warum uns das besonders trifft
Unsere eigene Küche steht auf dem Spiel. Unsere Kita kocht selbst, frisch, jeden Tag. Wird der Vollpreis auf die Eltern umgelegt, ist eine Frischeküche im reinen Preisvergleich einem Großcaterer unterlegen. Gute Kitaverpflegung wird so zum Auslaufmodell.
Abmeldungen verteuern das Essen weiter. Wer sein Kind vom Essen abmeldet und stattdessen Brote mitgibt, senkt die Portionszahl – dadurch steigt der Preis je Portion, was weitere Abmeldungen nach sich zieht. Eine Abwärtsspirale, an deren Ende die Kinder mit dem knappsten Familienbudget ohne warmes Mittagessen dasitzen.
Beitragsfreie Jahrgänge zahlen voll. Die Beitragsfreiheit gilt ausdrücklich nicht für das Essengeld. Familien in diesen Jahrgängen tragen die Erhöhung in voller Höhe – ohne jede Entlastung an anderer Stelle.
- Was wir fordern
- Die neue Regelung nicht beschließen – die bisherige Deckelung bleibt.
- Falls doch: einen Höchstbetrag von 2 Euro je Mahlzeit gesetzlich festschreiben.
- Klar regeln, welche Kosten im Essengeld stecken dürfen – und keine Doppelbelastung.
- Das Essengeld sozial staffeln, wie es bei den Elternbeiträgen längst üblich ist.
- Kitas mit eigener Frischeküche schützen.
Bitte unterschreiben
Ein warmes Mittagessen ist keine Zusatzleistung, sondern Teil guter frühkindlicher Bildung. Kein Kind darf hungrig am Tisch sitzen, weil das Geld zu Hause nicht reicht.
Unterschreiben kann jede Person – beide Elternteile, Großeltern, Freundinnen und Freunde, unabhängig von Alter und Staatsangehörigkeit.
Wichtige Termine
3.–26. August: Unterschriftenlisten liegen in der Kita aus
27. August: Übergabe der Petition an den Landtag
3. September: Bildungsausschuss + Protestaktion, Alter Markt Potsdam
17. September: Demonstration, nachmittags, Alter Markt Potsdam
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Petition am 11. August 2026 erstellt