Stoppt Wegwerfplastik! Warnhinweise auf allen Produkten – JETZT!

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Das Problem

  • Was? Wir fordern die Ausweitung der EU-Kennzeichnungsverordnung auf alle Produkte aus unnötigem Einwegplastik.
  • Wie? Auf den Warnhinweisen sollen die Konsument:innen über die ökologischen Auswirkungen des Einwegplastik-Konsums aufgeklärt werden.
  • Warum? Nur so kann jede:r beim Kauf eine informierte Entscheidung treffen und nachhaltigere Alternativen wählen.

Unsere Forderungen im Detail:

Hinweispflicht für mehr Produkte: Wir fordern, dass die bestehende Einwegkunststoffkennzeichnungsverordnung (Single Use Plastic Directive) der EU um Körperpflegeprodukte und Haushaltsreiniger erweitert wird. Auch diese Produkte sollten Warnhinweise auf der Verpackung platzieren müssen, da es sich hier um Produktkategorien handelt, die voll von Einwegplastikprodukten sind, für die es bereits viele nachhaltigere Alternativen gibt. 

Eine bessere Gestaltung der Hinweise: Wir fordern, dass die aktuelle Kennzeichnung so überarbeitet wird, dass sie über ökologische Konsequenzen informiert. So hätten die Hinweise eine aufklärende Wirkung, die eine echte Verhaltensänderung auslösen kann. Denn im Moment zeigt sie leider nur einen Entsorgungshinweis – dabei handelt es sich also leider um eine Symptombehandlung und keine Ursachenbekämpfung. 

 

 

Was läuft gerade schief?

Die EU hat erste Gesetze im Kampf gegen Einwegkunststoff beschlossen. Diese gehen allerdings noch nicht weit genug. Positiv ist zunächst, dass erste Einwegplastik-Artikel wie Trinkhalme oder To-Go-Becher verboten wurden. Zusätzlich müssen Produkte wie Feuchttücher, Tampons oder Tabakprodukte seit dem 3.7.2021 auf der Verpackung kennzeichnen, dass sie Einwegkunststoff enthalten. Allerdings sind die aktuellen Warnhinweise im Vergleich zu den Hinweisen auf Zigarettenpackungen eher ein nettes Label, das die Wegwerfplastik-Lobby freut. Zudem gibt es viele Produktkategorien, die dabei noch gar nicht berücksichtigt wurden. Denn mit gut organisiertem Lobbydruck sorgt die Plastikindustrie dafür, dass die wachsende Produktion von Kunststoffen als Problem aus dem Blick gerät. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf das Abfallmanagement und Recycling und drückt sich so vor der Verantwortung. Deshalb müssen wir jetzt aktiv werden! 

 

 

Was kannst du tun?

Wenn wir jetzt nicht aktiv werden, dann zahlen wir langfristig alle drauf: mit einem Meer voller Mikroplastik, einer zugemüllten Natur und einem noch stärker erhitzten Klima. Unterstütze uns im Kampf gegen die Einwegplastikflut und hilf uns diese Vorschläge gesellschaftliche Realität werden zu lassen. Nur so können alle Kund:innen beim Kauf informierte Entscheidungen treffen. Nur so ist echte Veränderung möglich. Schließlich ist jeder Kassenzettel auch ein Wahlzettel. Und wir von everdrop wählen ganz klar eine bessere, sauberere Welt ohne Einwegplastikprodukte!

#DropEinwegplastik

JETZT PETITION UNTERZEICHNEN!

 

 

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